• 26. November 2009 15:11
  • Netzpolitik, Sendung vom 28.11.2009, Topic
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Wikileaks – das demokratischste Medium des Internet?


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Selbstbewusst sind sie, die Macher der Whistleblower-Plattform Wikileaks.org, die behaupten, Wikileaks sei das “demokratischste Medium, das sich seit der Gründung des Internet gebildet hat.” Wir hatten das Portal bereits im Juli 2008 portraitiert, dieser Tage dürfte es seinen dritten Geburtstag feiern und präsentiert der Netzöffentlichkeit besonders durchschlagkräftigen, eigentlich nicht für die Öffentlichkeit vorgesehene Informationen.
Seit Mittwoch kursiert eine halbe Million Million Pager-Textnachrichten vom 11. September 2001. Und die deutsche Wikileaks-Repräsentanz veröffentlicht über 10.000 Seiten Vertragswerk zum berühmt-berüchtigen deutschen LKW-Maut-Projekt “Toll-Collect”..
Nach einer Kurzeinführung von Philip Banse fragen wir Markus Beckedahl vom Weblog Netzpolitik.org ob Portale wie Wikileaks die Transparenz in der politischen Kommunikation erhöhen, wo die Grenzen von Mißbrauchsgefahr liegen – und in wie weit geschlossene Kommunikationsräume (z.B. zwischen Politikern und Lobbyisten) in der digitalen Welt überhaupt weiterbestehen werden.

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