• 30. März 2013 12:03
  • Sendung vom 30.03.2013, Topic
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Was hat die Cloud, was wir nicht haben?

Wieso wir uns von Webdiensten so abhängig machen


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Wir streamen Musik, schreiben Texte in der Cloud und kommunizieren über soziale Netzwerke. Immer wieder kommt es bei den Anbietern zu Angriffen und Datenpannen – oder noch schlimmer, der Dienst wird einfach eingestellt, wie gerade der Google-Reader.

Die Dienste des Suchmaschinenriesen halten im Durchschnitt nur vier Jahre. Wenn das Aus kommt, zahlen alle einen hohen Preis, die sich von den kostenfreien Diensten abhängig gemacht haben.

Wie sind wir nach dem freien Fluss des frühen Web eigentlich auf die Idee gekommen, uns diesen Plattformen so auszuliefern? Wieso schenken wir ihnen unser Vertrauen?

Liegt es daran, dass es keine Alternativen gibt? Oder sind andere Wege nur zu kompliziert, teuer und aufwändig – und wir zu bequem oder geizig? Welche Rolle spielt die Politik: Ist die Infrastruktur des Internet nicht wichtig genug, dass sie verlässliche, öffentlich finanzierte Dienste anbieten sollte?

Bettina Conradi berichtet über Dienste, die dicht gemacht werden und die Kritik an ihnen. Das Internet entwickelt sich zurück, schreibt Michael Spehr von der FAZ.

Wir sprechen mit Philipp Otto von iRights Cloud: Was passiert, wenn Dienste ihre Datenschnittstellen einschränken, woher kommt die Popularität von Whatsapp, Facebook, Spotify, Twitter und Co., und was haben Cloud-Dienste, was wir nicht haben?


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Unser Autor Henrik Moltke probiert es aus. Er geht auf Entzug und erprobt die Befreiung des digitalen Ich – mit seiner eigenen Wolke.

Pony auf der Wolke von Dash-o-Salt auf Deviantart, CC-BY
Know your meme.

Kommentare

    […] das alles spannend findet, sollte sich jetzt das Feature von Breitband anhören/herunterladen. Insbesondere das Interview mit Philipp Otto von iRights.info ist […]

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