Die Medien und Meinungen vom 28.04.12
Die Content-Allianz ist auf dem Vormarsch. Zum Tag des geistigen Eigentums sind auch die Presseverleger dem Bündnis gegen Gratiskultur aus privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk, Film, Musik und Buch beigetreten. Zum Eintritt machten die Verleger ihre Forderung nach einem Leistungsschutzrecht stark, auch mit einem Video auf Youtube. Wer hat eigentlich dieses Video gefragt, ob es im » weiter
Breitband Medien und Meinungen - Spezial
Mit ihren kostenfreien Webauftritten können die Verlage ihre Werbe- und Auflagenverluste in der Printwelt nicht kompensieren. Deshalb suchen sie nach alternativen Geschäftsmodellen, um auch online mit Inhalten Geld verdienen zu können. Daneben sollen auch veränderte rechtliche Rahmenbedingungen helfen. Zum Beispiel ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Ein solches Gesetz würde es ermöglichen, die Vermittlungsleistung der Verlage im » weiter
Die deutsche Pilotausgabe des Wired-Magazins
Echte „Geeks“ beschäftigten sich in dieser Woche mit Justin Timberlake, dem neuen BMW und einer ausführlichen Männer-Umfrage – falls sie – aus Versehen natürlich – das falsche Heft aufgeschlagen haben: Der neuen Ausflage des Lifestyle- Männermagazins „GQ“ lag nämlich die erste Ausgabe der „Wired“ auf deutsch bei. Das Magazin „Wired“, besser bekannt als die Bibel » weiter
Was bringen "enhanced eBooks"?
Kaum ein Buchmessen-Besucher weiß, was es ist, das “Enhanced Ebook”, das angereicherte elektronische Buch. Wenn es nach Visionären und Beratern geht, wird es aber bald kommen. Zum Beispiel in Form von eBooks mit Hyperlinks, mit interaktiven Elementen, mit Tonspuren und Videos. Oder der Funktion, den Autor zu Textpassagen direkt befragen zu können – eine Funktion, » weiter
FAZ und SZ klagen am 15.07.10 vor dem Bundesgerichtshof gegen Perlentaucher
10 Jahre gibt es ihn schon, den Perlentaucher. Das Online-Kulturmagazin bietet unter anderem Zusammenfassungen verschiedener Feuilletonartikel und Buchrezensionen der wichtigsten deutschsprachigen Zeitungen an. Diese lizensiert das Medienunternehmen auch an Dritte, z.B. an Internetbuchhändler. In den Abstracts zitiert Perlentaucher beispielsweise Inhalte von Buch-Rezensionen und setzt diese in einen Kontext zu Rezensionen anderer Autoren. Verlinkt werden die » weiter
Samstag in Breitband: Cloud-Kultur, Agenda-Setting, Lev Manovich und Jesus.de
Die Airlines konnte sie letzlich nicht aufhalten, unsere Reisekultur nicht verändern: die Rußwolke des Eyjafjalla-Vulkans. Aber eine andere Wolke ist auf dem besten Weg, unser Verhältnis zu Dingen und Informationen zu prägen. Der berühmte Begriff des Cloud Computings bezeichnet die in zahllose Rechenzentren abgewanderte Speicherkapazitäten und flexibel abrufbare virtuelle Rechenleistungen. Unsere Computer, iPads und Smartphones » weiter
März 2010. Buchmese Leipzig. Das 100.000te digital Büch hat man verkauft, verkündet die Verlagsgruppe “Random House”. Aber nicht 100.000 Bücher in einem Jahr. Nein, in den letzten 10 Jahren. Ernüchternd, aber es kann immerhin nur besser werden im Sektor EBooks. Natürlich blicken heute auch wir auf die Leipziger Buchmesse – und ins Internet. Denn alle » weiter
Unser Mann auf der DLD 10, der Digital, Live, Design-Konferenz, die diese Woche in München stattfand: Philip Banse hat sich rumgetrieben und mit allem und jeden gesprochen. Die spannendsten Erkenntnisse hat er für die DLD-Nachlese bei Breitband mitgebracht. Zum Beispiel die Vision von Facebook als “zentrale Registrierungsstelle im Internet”, die auch hartgesottenen Netzkultur-Kennern ein gehauchtes “Scary!” » weiter
Zumindest die FanBoy-Welt hat lange drauf gewartet, am Mittwoch war es dann endlich so weit: Mit viel Tammtamm und zusammengebrochenen Livestreams stellte Steve Jobs das neueste Baby der Apple-Familie vor. Das iPad sieht aus ein zu groß geratener iPod, kann unter anderem zum Zeitunglesen oder als Notizblock verwendet werden - und war für viele eine Enttäuschung: Keine » weiter
Das EU-Projekt Communia hat ein Public Domain Manifesto veröffentlicht. Der Zusammenschluss diverser Organisationen möchte damit stärker auf die gesellschaftliche Bedeutung gemeinfreier Güter hinweisen. Die historische Entwicklung des “geistigen Eigentums” in Form von Urheberrechten, Patenten oder Markenrechten zeigt, dass die Rechtssprechung um eine Balance zwischen dem Interesse der Urheber, der Rechteinhabern und dem Interesse der Öffentlichkeit bemüht war. Mit dem Aufkommen des Internet und » weiter