Von Gehlen und Rinke über die aktuelle Urheberrechtsdebatte
Mit einem offenen Brief haben sich zahlreiche Autoren zum Urheberrecht bekannt und auf die Seite der Verlage und Verwerter gestellt. “Wir sind die Urheber!” ist ein Aufruf gegen den Diebstahl geistigen Eigentums. Mit dem Brief ist die brodelnde Urheberrechtsdebatte um einen Siedepunkt reicher. “Wir sind die Bürger“, kochte es aus dem Netz zurück, und “Auch » weiter
Die Themen der Sendung am 28. April 2012
Zum Welttag des geistigen Eigentums schauen wir in die Zukunft und fragen: Was passiert eigentlich, wenn nicht nur Texte, Musikfiles und Videos im Netz kursieren, sondern auch Baupläne und Programme für 3D-Drucker? Wenn diese Drucker zum Massenprodukt werden und jeder von uns sich im Wohnzimmer Einzelteile oder sogar komplette Gegenstände ausdrucken kann? Dann geht es » weiter
GEMA, YouTube und die Folgen
Seit Jahren gibt es Zoff zwischen der Verwertungsgesellschaft GEMA und der Videoplattform YouTube, einer Google-Tochter: Beide Parteien können sich nicht auf ein Vergütungsmodell für YouTube-Videos einigen, deren Urheber GEMA-Mitglieder sind. Als Vertreter der Rechteinhaber hat die GEMA den Streit vor Gericht gebracht. Das Verfahren gilt als Musterbeispiel für den eskalierenden Konflikt um das Urheberrecht. Tarik » weiter
Die Sendung vom 21.04.2012
Gema vs. YouTube. Die Musik-Verwertungsgesellschaft gegen das Gratis-Video-Angebot. Zwei Gegner, so ineinander verkeilt, dass sie sich nicht mehr rühren können. Nun hat das Hamburger Landgericht ein Urteil gesprochen: Das Video-Portal aus dem Hause Google muss bei jedem neuen Upload prüfen, ob durch den Beitrag die Rechte von Gema-Mitgliedern verletzt werden könnten. Das dürfte aufwendig werden, » weiter
Der aktuelle Fall wirft die alten Fragen ums Filesharing neu auf
Am aktuellen Megaupload-Fall entzünden sich wieder einmal die großen, alten Fragen um die Balance zwischen Nutzerinteressen, Verwertern und Urhebern. So genannte Sharehoster sind für die Film- und Musikindustrie so etwas wie das digitale Horn von Afrika: Voller Piraten, die alles rauben, was sich zu Geld machen lässt. Jeder kann auf diesen Webseiten große Dateien abladen. » weiter
Die Netzmusik vom 10.12.2011
Volker Tripp legt Musik von der Plattform Ektoplazm auf und stellt den digitalen Second Hand Shop Redigi vor. Ektoplazm ist ein Empfehlungsportal für gratis herunterladbare Musik. Genauer: Psychedelic Music, wie die poppige Musik von Globular oder Mystisches von Spunje. Das Konzept kommt offenbar gut an: Ektoplazm selbst rühmt sich damit, es in den 10 Jahren » weiter
Volker Grassmuck fordert Praxistest für Kulturflatrate
Seit dem Aufkommen des filesharings gibt es Diskussionen über die gerechte Vergütung von Urheberrechten. Musik, Fotos und Grafik werden in Peer-to-Peer Netzwerken kopiert, getauscht und weiter verarbeitet. Doch wie Kunst und Kultur im Netz vergütet wird, ist dabei strittig. Seit langem ist die Rede von einer so genannten “Kulturflatrate”. Jeder Nutzer zahlt dabei ein geringes » weiter
Das Buch "Mashup - Lob der Kopie" würdigt das Abkupfern
“Mashup – Lob der Kopie” heißt das neue Buch, das Dirk von Gehlen bei Suhrkamp herausgegeben hat. Die These des jetzt.de-Redaktionsleiters: “Schon weit vor der Erfindung des CD-Brenners haben Menschen sich durch Kopie und Imitation die Welt und vor allem die Kultur erschlossen. Wir lernen Sprache und Schrift durch Nachahmung, wir finden soziale und modische » weiter
Die Medien und Meinungen vom 16.07.2011
In den Medien und Meinungen berichtete Vera Linß zuerst von einer Medienrechtsposse mit Christoph Keese, dem Konzerngeschäftsführer „Public Affairs“ bei der Axel Springer AG: Ausgerechnet der Mann, der als Chefobbyist für ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger auftritt, hat in dieser Woche die von ihm verfochtenen Prinzipien außer Kraft gesetzt – und zwar für sich selbst. Das » weiter
Urheberrecht in Argentinien
Mit dem Urheberrecht im diesjährigen Buchmessen-Gastland ist nicht zu spaßen. Argentinien findet sich auf dem sechsten Platz der Länder wieder, die sehr restriktiv mit dem Urheberrecht umgehen. Zitate sind beispielsweise nur zu wissenschaftlichen Zwecken erlaubt und dürfen nicht mehr als 1000 Wörter oder -bei Musik- acht Takte umfassen. Selbst Bibliotheken müssen Gebühren entrichten für eine » weiter