Wohin steuert die "Generation Facebook"?
Sind Facebook und Google+ nur temporäre Erscheinungen? Was ist der Stand digitaler Sozialität und wie entwickelt sie sich weiter? Um die technologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der sozialen Netzwerke und ihre Zukunft ging es gestern bei der Veranstaltung “Generation Facebook – Über das Leben im Social Net” in Berlin, wo der gleichnamige Sammelband diskutiert wurde. » weiter
Innenminister verlangt neuen Kodex für Social Netzworks
In dieser Woche hat der Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der von Amts wegen für den Datenschutz zuständig ist, die Betreiber sozialer Netzwerke dazu aufgefordert, eine Selbstverpflichtung zu erarbeiten. Darin sollen sich Facebook, Google und Co zu bestimmten Mindeststandards bei Daten-, Jugend- und Verbraucherschutz verpflichten. Hatten wir das nicht schon mal? Falk Lüke, Journalist für Technologiepolitik kommentiert » weiter
Wie wird eine Meldung zur Nachricht?
Die Nachrichten bei einem Berliner Privatsender beginnen mit einem Jingle, in dem es heißt “Berlin-, Deutschland- und Weltnachrichten”. Da ist die Priorisierung klar vorgegeben: je dichter an Berlin sich etwas ereignet, desto wichtiger für diese Sendung. Der US-Haushaltsstreit wird hier vermutlich kaum stattfinden, außer vielleicht in seiner drohenden Konsequenz als Staatspleite. Auch von anderen Medien » weiter
Ein Blick auf Google+ und die möglichen Auswirkungen auf die Social-Network-Welt
Ist Facebook das neue Myspace? Diese Frage stellten sich Netzexperten bereits vor einigen Jahren. Denn Facebook galt als innovatives, aufstrebendes Unternehmen, das soziale Kommunikation und Interaktion im Netz deutlich besser und komfortabler ermöglichte als der damalige Platzhirsch Myspace. Die Frage “Ist Facebook das neue Myspace?” bekommt aktuell, kurz nach dem Start von Google+ jedoch eine » weiter
Politische Propaganda über Soziale Netzwerke
Bilder können internationale Beziehungen beeinflussen, das haben die Bilder aus dem Gefängnis Abu Ghraib gezeigt, auf denen eine US-Soldatin männliche, irakische Gefangene demütigt. Bilder wirken in den Köpfen der Menschen und Bilder sind schnell gemacht und heute noch schneller in alle Welt verbreitet. Auch wenn das US-Militär viele Bilder gerne unterdrücken würde, schaffen es einige » weiter
Kontrolle über die eigenen Daten
Datenpannen, die stückweise Aufweichung der Privatsphäre und die mittlerweile auf externe Webseiten ausgedehnte Datensammelwut großer zentraler Netzwerke – all das ruft bei manchem Nutzer sozialer Netzwerke ein ungutes Gefühl hervor. Die Zeit wäre reif für eine Alternative. Eine davon heißt Diaspora. Dieses Projekt wurde von vier New Yorker Studenten angeschoben und es soll ein Netzwerk » weiter
Breitband am Samstag: Konflikt Youtube-GEMA, Claude Shannon und das soziale Netzwerk "Diaspora"
Wer in diesen Tagen auf das Videoportal youtube geht, wird möglicherweise unangenehm überrascht. Denn die GEMA, die deutsche Verwertungsgesellschaft für musikalische Werke, und Google, dem youtube gehört, liegen im Clinch. Deshalb hat die GEMA Google aufgefordert, rund 600 Musiktitel auf dem Videoportal YouTube zu löschen bzw. den Abruf aus Deutschland zu sperren. Wir beleuchten die Hintergründe dieses Konflikts und suchen nach » weiter
Es gibt in Deutschland nicht gerade viele Theoretiker, die sich sowohl akademisch als auch praktisch fundiert mit dem Internet und seinen Folgen für die Gesellschaft beschäftigen. Eine Ausnahme ist Peter Kruse, Honorarprofessor an der Uni Bremen und Organsiationspsychologe. Kruse hielt auf der re:publica in Berlin einen viel beachteten Vortrag über Wertegrundlagen von Internetnutzern. In der » weiter
Der Mythos des dezentralen Webs.
Wir werden zunehmend abhängig von Dienstleistern. Eine Welt ohne Google-Suche ist für viele undenkbar. Auch Soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing werden von Tag zu Tag präsenter in unserem Leben. Die Plattformen Sozialer Dienste wachsen zu eigenständigen Welten heran und Kommunikation zwischen ihnen ist nicht möglich. Gehört die Idee eines dezentralen, offenen und unkontrollierbaren Internets » weiter
Wie sinnvoll sind Twitter und Co im Kampf um die Freiheit?
Was die Besucher der re:publica vereint, ist, dass alle das Internet als selbsverständlichen Lebensraum ansehen. Die Netzbewohner sind aber auch realistischer geworden: Der große Hype des Web 2.0 ist längst vorbei. Dennoch gilt das Internet bei vielen Nutzern als ein Medium der Emanzipation und des Umsturzes. Als ein Werkzeug, dem man nachsagt, es könne sogar » weiter