Die Sendung vom 30.07.2011
Das Manifest des Attentäters von Oslo im Internet zeigt: das Netz ist eine Heimat für Menschen unterschiedlichster Couleur. Den einen macht das Angst, Politiker fordern immer wieder mehr Überwachung des Netzes, damit im Ernstfall die Falle zuschnappen kann. Peter Welchering hat sich mit der Überwachung im Netz beschäftigt. Im Gespräch klären wir, wie die Möglichkeiten » weiter
Wie wird eine Meldung zur Nachricht?
Die Nachrichten bei einem Berliner Privatsender beginnen mit einem Jingle, in dem es heißt “Berlin-, Deutschland- und Weltnachrichten”. Da ist die Priorisierung klar vorgegeben: je dichter an Berlin sich etwas ereignet, desto wichtiger für diese Sendung. Der US-Haushaltsstreit wird hier vermutlich kaum stattfinden, außer vielleicht in seiner drohenden Konsequenz als Staatspleite. Auch von anderen Medien » weiter
100 Jahre Marshall McLuhan
“Im Jahr 1980 gab ein Freund mir ein Buch. Es war aus einer Bibliothek und ich habe es nie zurückgegeben. Diese Schuld trage ich mit mir.” Dieses Geständnis formulierte der Schriftsteller und Journalist Peter Glaser am Donnerstag in der Berliner Zeitung. Das Buch, um das es geht heißt “Die magischen Kanäle” des Medientheoretikers Marshal McLuhan. » weiter
Wie digitale Gegenöffentlichkeit in Nordkorea funktioniert
Jeder Haushalt in Nordkorea hat ein Radio. Ausstellen können die Hörer den Staatssender nicht – nur leiser drehen. Die Kontrolle der Regierung über die Medien gilt auch fürs digitale Netz. Über das Intranet hinaus kann fast niemand von Nordkorea aus im WWW surfen. Umgekehrt bekommt auch die Außenwelt nur wenig mit. Das Foto von einer » weiter
Gutenbergs Buchdruck, der heilige Vater und die New York Times
Als der Kollege Johannes Gensfleisch, landläufig bekannt unter seinem Künstlernamen Gutenberg, 1422 die Druckerpresse erfand, war der mediale Hype höchstwahrscheinlich nicht ganz so hysterisch wie in diesen Tagen. Denn genau heute wird das iPad ausgeliefert. Und nicht wenige erwarten von dem Gerät das, was der heilige Vater der Apple-Welt, Steve Jobs, bei der iPad-Vorstellung im Januar 2010 versprochen hat – eine “magische Revolution” unserer digitalen Welt. Wir haben die ersten Reviews gelesen.
Neue Seite, neue Schnittstellen
Blogs mit Radioanschluß – das war das Motto des Blogspiels. Knapp vier Jahre konnten User eigene Audiobeiträge hochladen. Ausgewählte Stücke liefen dann im Radio. User generated Content on Air sozusagen. Audioart, Podcasts, Minireportagen und akustische Tagebücher. Das Radioexperiment war ein voller Erfolg. Aber alles hat seine Zeit. Jetzt heißt es Abschied nehmen. Mit großem Tam Tam sagen wir dem Blogspiel in der aktuellen Breitband-Ausgabe „Good Bye“. Wir starten unsere neue Netzseite und mit diesem Start beginnt auch eine Suche – wie könnte die Schnittstelle zwischen Radio, Redaktion und Usern aussehen?
Ihm eilt der Ruf als Entscheider voraus: Chris Anderson ist einer der erfolgreichsten Blattmacher der USA. Als Chefredakteur machte er das Nischen-Technikmagazin “Wired” zum trendigen Publikumstitel. Und durch seine Bücher “The Long Tail” und das kürzlich erschienene “Free” (Breitband-Besprechung) wurde er zur Netz-Ikone. Leif Kramp und Stephan Weichert haben den Trendsetter der Netzkultur in seinem » weiter
Roboter sind die Zukunft der Medien – eine These, die nicht abwegig ist. Bei “Content Farms” jedenfalls bestimmen Algorithmen darüber, was der User zu lesen bekommt. Die Themen werden aus den Suchanfragen im Netz generiert: Je höher etwas in den Trefferlisten platziert ist, desto größer seine Relevanz aus Sicht von “Demand Media”. Themen, die eine » weiter
Er gehört zu den Vordenkern des amerikanischen Bürgerjournalismus, ist gefragter Experte für das Zusammenspiel von Netz und Medien – Jay Rosen, 53, Journalistikprofessor an der New York University, ist das, was man einen Alpha-Blogger nennt: Klug, visionär und meinungsstark. Rosen ist Beiratsmitglied bei Wikipedia und bloggt auf allen Kanälen. Vor sechs Jahren gründete er das » weiter
Am Montag geht es los: DRadio Wissen, das neue Programm des Deutschlandradio, geht auf Sendung. Intendant Willi Steul verrät im Interview mit den Kollegen des Deutschlandfunks mehr zu den Zielen des Programms. Der Verbreitungsweg ist rein digital, das heißt DRadio Wissen wird über das Internet, Satellit oder Kabel verbreitet. Damit ist Breitband als Magazin für » weiter