Die Medien und Meinungen vom 26.02.2011
Neben Libyen war die Diskussion um die Doktorarbeit von zu Guttenberg das Thema der Woche, eine Diskussion, die maßgeblich durch Teile des Internets in Gang gebracht wurde, Stichwort Gutenplag Wiki. Nun soll es eine Fortsetzung geben. Geplant und in der Entstehung ist ein PlagiPedia-Wiki, der endgültige Name für das Projekt wird allerdings noch diskutiert. Ziel » weiter
Medien und Meinungen der Woche
„Gewerkschaft Verdi fordert Netzüberwachung gegen Urheberrechtsverletzungen“ Unter dieser Überschrift hat irights.info am Freitag einen Artikel ins Netz gestellt. Darin wird Bezug genommen auf ein Positionspapier des Bundesvorstands von Verdi, das in dieser Woche verabschiedet worden sei und iRights.info vorliegt. Der Tenor des Papiers: Um illegale Nutzungen von Inhalten im Netz zu vermeiden, soll der User eine Art Warnschild » weiter
ORF muss Online Magazin einstellen
Wie in Deutschland, wird auch in Österreich das Online Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beschnitten. Erstes Opfer ist das Online Magazin futurezone.orf.at. Seit 11 Jahren berichtet das Magazin über Themen aus Wissenschaft und Technik, doch nun ist Schluss. Inhalte im Internet dürfen nur noch sendungsbegleitend sein, so sieht es das neue ORF-Gesetz vor, das auch auf » weiter
Zeitungsverleger-Verband BDZV zog Jahresbilanz
Es war ein schwieriges Jahr – das zurückliegende 2009. Der Gesamtumsatz der Zeitungsverleger lag bei minus sieben Prozent, vor allem wegen des starken Rückgangs der Anzeigenerlöse. Allerdings sind die Vertriebseinnahmen gestiegen und waren damit mit 53 % erstmals höher als die Anzeigeneinnahmen. Zurückzuführen ist dies auf steigende Zeitungspreise, welche die Leser offenbar bereit sind zu zahlen. » weiter
FAZ und SZ klagen am 15.07.10 vor dem Bundesgerichtshof gegen Perlentaucher
10 Jahre gibt es ihn schon, den Perlentaucher. Das Online-Kulturmagazin bietet unter anderem Zusammenfassungen verschiedener Feuilletonartikel und Buchrezensionen der wichtigsten deutschsprachigen Zeitungen an. Diese lizensiert das Medienunternehmen auch an Dritte, z.B. an Internetbuchhändler. In den Abstracts zitiert Perlentaucher beispielsweise Inhalte von Buch-Rezensionen und setzt diese in einen Kontext zu Rezensionen anderer Autoren. Verlinkt werden die » weiter
Die Breitband-Themen am 10. Juli 2010
Der Perlentaucher bietet bereits seit Jahren Zusammenfassungen verschiedener Feuilletonartikel und Buchrezensionen der wichtigsten deutschsprachigen Zeitungen an und verkauft, bzw. lizensiert diese oftmals mit Zitaten versehenen Notizen auch an Dritte, z.B. an Internetbuchhändler. Dagegen Klagen FAZ und SZ. Beide Zeitungshäuser verlangen “Unterlassung, Auskunft und Feststellung der Schadensersatzpflicht”, heißt es im Text zum Verhandlungstermin am 15. Juli » weiter
BDZV verteidigt durchgesickerten Entwurf für ein Leistungsschutzrecht am Rande einer Präsentation in Berlin
Stimmungsumschwung in der deutschen Printbranche: Nach (gefühltem?) jahrelangen Klagen über die schwierige Situation der Zeitungen, ist die Branche jetzt zu neuem Selbstbewusstsein erwacht. Man sei sich sicher, dass die Zeitung in Deutschland ihre Bedeutung auch in den nächsten Jahren erhalten wird, lautete ein Fazit aus der Studie „Am Wendepunkt“ , in der Medienberater Ralf Siepmann den » weiter
Die Sendung vom 08. Mai 2010
Das Urheberrecht steht im Mittelpunkt unserer heutigen Sendung: aus gegebenem Anlass. Verleger und Journalisten Gewerkschaften haben einen eigenen Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht geschrieben. iRights.info hat sich den Entwurf angesehen und das Fazit lautet: Outsch! – Etwas elaborierter wird Matthias Spielkamp uns das in der Sendung erzählen. Eine Gruppe von Rechtswissenschaftlern aus ganz Europa hat ein neues » weiter
Das EU-Projekt Communia hat ein Public Domain Manifesto veröffentlicht. Der Zusammenschluss diverser Organisationen möchte damit stärker auf die gesellschaftliche Bedeutung gemeinfreier Güter hinweisen. Die historische Entwicklung des “geistigen Eigentums” in Form von Urheberrechten, Patenten oder Markenrechten zeigt, dass die Rechtssprechung um eine Balance zwischen dem Interesse der Urheber, der Rechteinhabern und dem Interesse der Öffentlichkeit bemüht war. Mit dem Aufkommen des Internet und » weiter
Die aktuellen Rechtsnormen, in denen festgelegt ist, wie Inhalte geschützt werden, ohne dass die Nutzer von diesen Inhalten ausgeschlossen werden, die stammen aus den 60er Jahren und wurden bislang kaum dem digitalen Zeitalter angepasst. Das könnte den freien Informationsfluss im Internet blockieren – sagen Kritiker. Im heutigen Topic gehen wir dem auf den Grund. Außerdem » weiter
Um von der Nutzung ihrer Werke im Internet durch Dritte zu profitieren, fordern die Verlagshäuser ein so genanntes Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Dieser Vorschlag richtet sich, soweit verlautet ist, gegen Suchmaschinen wie google sowie gegen gewerbliche Nutzer, die Texte einfach von den Verlagsseiten kopieren und auf ihre eigene Seite stellen. Diese – die Suchmaschinen und die » weiter
Der Umsatz der Zeitschriften wird in Deutschland um 700 Millionen Euro bis zum Jahr 2015 zurückgehen – mit dieser Prognose der Unternehmensberatung Booz & Company sahen sich die Zeitschriftenverleger auf ihren derzeit laufenden Zeitschriftentagen in Berlin konfrontiert. Ein Grund für diese düsteren Aussichten sind bekanntlich die Verluste im Internet, wo Inhalte nicht nur umsonst zu » weiter
Und mal wieder sind alle gegen Google. Zumindest fast alle deutschen Verleger. Google und andere Suchmaschinen stehlen ihnen Inhalte und verdienen ihrerseits Geld, so wettern derzeit wütende Medienmanager. Leistungen müssen geschützt werden, auch Internettexte fallen unter das berühmte Leistungsschutzrecht. Dabei könnten sie die Google-Suchroboter auch einfach mit einem einfachen Sperrkomando von ihren Angeboten ausschließen, doch, » weiter