• 17. Mai 2013 20:05
  • Sendung vom 18.05.2013, Topic
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Stochern in der Wolke

Wie Strafverfolger in der Cloud ermitteln


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Daten in der Cloud zu speichern, ist praktisch und komfortabel. Aber ist es auch sicher? Ziemlich sicher nicht. Das Problem sind nicht nur böswillige Hacker, die Informationen stibitzen könnten. Sondern oftmals Regierungen, die Nutzerdaten einsehen wollen. Dürfen die denn das? Schwierige Frage. Gilt für Cloud-Dienste das Telekommunikations- oder das Telemediengesetz? Was ist mit den Daten europäischer Bürger, die bei US-amerikanischen Unternehmen im Rechenzentrum liegen? Nicht nur die Nutzer, auch die Cloud-Anbieter können nur schwer nachvollziehen, wann und wie Regierungen ihre Daten einsehen. „Vergeheimdienstlichung der Strafverfolgung“ nennt der Jurist Tobias Singelnstein das Problem.

Wie Strafverfolgung in der Cloud überhaupt funktioniert und wie häufig sie bereits angewendet wird, berichtet Matthias Finger. Danach sprechen wir mit dem Strafrechtler Jens Puschke über die Befugnisse von Strafverfolgungsbehörden und die Frage, ob der digitale Bürger ausreichend vor dem Staat geschützt ist.

  • Das ungekürzte Interview mit Jens Puschke gibt es hier:(DOWNLOAD MP3):

Wie man sich und seine Daten selber schützt – und schützen sollte! – zeigt anschließend Anja Krieger auf. Mit sachkundiger Unterstützung durch den Sicherheitsexperten Linus Neumann. Wer seine ganz persönliche Wolke auch abschließen möchte, kann das zum Beispiel mit Box Cryptor, 1password oder  True Crypt tun.

 

Foto: cc by-sa 2.0 flickr/elPadawan

Kommentare

    […] Daten in der Cloud verschlüsselt. Daraus wurde ein Beitrag zur Sendung Breitband zum Thema “Stochern in der Wolke” im DRadio […]

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