• 12. November 2011 13:11
  • Digitale Kultur, Sendung vom 12.11.2011, Topic
  • 3 Kommentare

Mit Games die Welt verändern?

Der Hype um die Gamification


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Nach Web 2.0 und den sozialen Netzwerken ist jetzt die Gamification der große Hype – die Übertragung digitaler Spielmechanismen auf die Bereiche der realen Welt, die sonst eher den Ernst des Lebens verkörperten.

Der Gedanke dahinter: So tun wir die Dinge, die wir tun müssen, vielleicht lieber – Galaxien klassifizieren, Proteine zusammenbasteln, energiesparender Auto fahren oder besser schlafen. Gestern fand an der Fachhochschule Potsdam die Gamification-Konferenz “Games, Life und Utopia” statt. Matthias Finger sprach dort mit Gamificationpäpsten und Skeptikern des Spielefizierungs-Hypes.

Auch der Kanadier Cory Doctorow thematisiert die Rolle von Games. Der Science-Fiction-Autor ist für Viele eine Netzikone. Er ist Mitbetreiber von BoingBoing, eines der erfolgreichsten Weblogs weltweit, Universitätsdozent, Netzaktivist und Vorkämpfer für ein neues Urheberrecht. Doctorow war diese Woche zur Lesung seines neuen Buchs “For the Win – Spiel um dein Leben, sonst tun es andere” in Berlin. Wir haben mit ihm über die Bedeutung von Online-Games gesprochen.

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Little Brother Hörspiel-Projekt

Foto: Boy and girl play ping pong, ca. 1950 auf Flickr, digitized by the Gruss Lipper Digital Laboratory at the Center for Jewish History – www.cjh.org

Kommentare

    lustig, im dradio kultur den beitrag hören, im google reader den text dazu lesen ;-)

    Lieber Übersetzer,

    “Trade Unions” wird nicht mit “Handelsgemeinschaften” übersetzt, sondern sind vielmehr Gewerkschaften. Das ist in diesem Zusammenhang ein ziemlich wichtiges Wort.

    Lieber Immo Junghärtchen,
    Sie haben natürlich vollkommen recht, trade unions sind Gewerkschaften, und Sie haben auch recht, dass dies für den Zusammenhang von großer Wichtigkeit ist. Dieser Fehler tut uns aufrichtig leid und wir können nicht nachvollziehen, wie er entstanden ist und warum er bei der redaktionellen Kontrolle nicht aufgefallen ist. Wir bedanken uns aber für Ihren Hinweis und sind weiterhin ernsthaft bemüht, solche Fehler zu vermeiden.

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