• 4. September 2010 17:09
  • Besprechung, Digitale Kultur, Netztheorie, Sendung vom 04.09.2010

Mehr Zeit zum Weltverbessern

Clay Shirkys neues Buch "Cognitive Surplus: Creativity and Generosity in a Connected Age"


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Der US-amerikanische Autor und Internet-Experte Clay Shirky beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Technologie und Gesellschaft. Sein Buch “Here Comes Everybody: The Power of Organizing Without Organizations” thematisierte den Einfluss des Netzes auf gruppendynamische Prozesse und wurde zum Bestseller. Sein aktuelles Buch heißt “Cognitive Surplus: Creativity and Generosity in a Connected Age”. Den Begriff Cognitive Surplus definiert Shirky als „the ability of the worlds population to volunteer and to contribute and collaborate on large, sometimes global projects“.

Die These seines mittlerweile siebte Buches: Während der Konsum der traditionellen Medien unsere durch gesellschaftliche Produktivitätssteigerung anwachsende Freizeit jahrzehntelang verschwendete, werden wir durch das Netz Schritt für Schritt zum medialen und gesellschaftlichen Akteur und verbessern durch unser handeln die Gesellschaft. Bestätigt sieht Shirky seine These durch ehrenamtliche Projekte wie Wikipedia oder Ushahidi.

Philipp Albers hat für Breitband das Buch gelesen und sich mit Shirky und den Thesen seines aktuellen Buches genauer beschäftigt.