Fliegende Teleobjektive für Journalisten

Chancen und Risiken des Drohnen-Journalismus


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Drohnen kennt man eigentlich aus dem Militär. So wurden zum Beispiel gerade US-amerikanische Drohnen im Iran abgefangen: Die unbemannten Fluggeräte wurden zur Überwachung und Erkundung eingesetzt. Genauso können sie aber auch als Waffe genutzt werden, wie etwa massiv in Pakistan oder Afghanistan geschehen. Für den militärischen Aspekt interessieren wir uns diesmal allerdings weniger, denn wir wollen uns dem zivilen Nutzen zuwenden. Etwa dem der politischen Information. Bei den Protesten in Moskau etwa wurden Drohnen dazu benutzt, trotz deutlicher Medienkontrolle, Demonstrations-Bilder zu generieren, die der Öffentlichkeit sonst vorenthalten worden wären.

Der mediale Einsatz von Drohnen bietet Chancen, er birgt aber auch Risiken. Einer, der fest an die Chancen glaubt, ist der Medien-Professor Matt Waite von der University of Nebraska-Lincoln. Er hat für den dort ansässigen Journalismus-Studiengang das sogenannte drone-journalism Lab gegründet. Ein Labor, in dem der Drohnen-Journalismus sowohl ethisch als auch praktisch diskutiert werden soll. Wir sprachen mit Waite über mobilen Fluggeräte und ihren Nutzen als journalistisches Werkzeug.

Foto: CC-BY Flickr/Maulim

Kommentare

    […] Sendung Breitband des Deutschlandradios gab es Mitte Dezember einen kurzen Beitrag zum Thema “Fliegende Teleobjektive für Journalisten” und ein Audio-Interview mit Matt […]

    […] Ein sehr interessantes Interview mit Matt Waite von dradio: Fliegende Teleobjektive für Journalisten – CHANCEN UND RISIKEN DES […]

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