• 17. Dezember 2011 13:12
  • Netzmusik, Sendung vom 17.12.2011
  • 3 Kommentare

Digitalisierte Magnetbandklänge aus Afrika

Wir spielen "Awesome Tapes From Africa"


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Wir werden in der Sendung hauptsächlich Musik aus Afrika spielen. Anlass für diese musikalische Fernreise ist das Musikblog von Brian Shimkovitz. Mit “Awesome Tapes from Africa” hat Shimkovitz ein Archiv diverser afrikanischer Klänge geschaffen, das seinen Ursprung im analogen Magnetband hat. Und zwar in der guten, alten Musikkassette.

Brian Shimkovitz sammelt alte und neue Tapes, die in Afrika immer noch ein gängiges Medium zur Verbreitung von Musik sind und stellt Stücke aus vielen verschiedenen Ländern Afrikas zum freien Download auf seiner Seite bereit. Sein musikalischer Schwerpunkt liegt vor allem bei Songs aus Mali, Ghana und Nigeria. Dabei mischen sich traditionell gefärbte Klänge mit neueren, modernen Sounds. Man könnte es World Music 2.0 nennen.

Netzmusik-Playlist vom 17.12.2011
DJ Eridson – No Easy
BuLdO SeVeN – Aucune Limite In My Life
Vieux: Ana (Captain Planet Remix)
Awa Kassemady Diabate – Baya
Professor Jay – Jina Langu
DJ Cachorro – Beefs de Radio
Dwon – Hajia
Filany – Dougou

Foto: CC-BY Flickr/JapanBlack

Kommentare

    […] Die Breitband-Netzmusik spielt Musik aus Afrika. Brian Shimkovitz sammelt in seinem Musikblog “Awesome Tapes from Africa” alte und neue Musikkassetten und stellt die besten davon zum kostenlosen Download auf seiner Seite zur Verfügung. […]

    Sehr geehrter Martin Bötcher: “Awsome” an Ihrer Sendung ist es, daß Sie nicht darauf hinweisen, daß der sogenannte “Sammler” Brian Shimkowitz Musik zum Download anbietet, von der er keinerlei Rechte besitzt. Shimkowitz Behauptung, die Musiker seien ihm nicht bekannt, weil er sie per Google nicht eruieren konnte, und somit kein Recht über ihre Musik besitzen, enthebt ihn nicht der Verantwortung für sein Vorgehen. Die Musiker auf Shimkowitz Website sind größtenteils in den Herkunftsländern sehr wohl bekannt, es handelt sich lediglich um eine Schutzbehauptung. Sie verletzen Ihre journalistische Sorgfaltspflicht, wenn Sie die Argumentation von Shimkowitz kritiklos wiederholen, ohne darauf hinzuweisen, daß es sich um eine kriminelle Handlung handelt. Ich erlaube mir,den Intendanten des Deutschlandradios, dem Rundfunkrat und den Aufsichtsrat der Gema darauf hinzuweisen, daß diese illegal im Netz stehenden Musikstücke gesendet und die Rechte afrikanischer Musiker verletzt haben. Peter Pannke

    Lieber Peter Pannke, ich befürchte, Sie haben da etwas überhört: Wir sind da völlig einer Meinung, das war genau mein Punkt, warum ich “Awesome Tapes” fragwürdig finde: Dass er einfach die Songs auf seine Seite stellt, ohne die Genehmigung der Künstler dafür zu haben. Und wie ich auch gesagt habe, muss er sich definitiv mehr Mühe geben, die Urheber zu finden und wie auch immer zu entlohnen. Gerade weil es zum Teil so großartige Musik ist.

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