Crowdfunding, Mashups und Musikbiz

Die Netzmusik vom 17.09.2011 dreht sich ums Geld


Popup | MP3-Download | Player einbinden

In der Breitband-Netzmusik geht es heute ums Geld. Viele Musiker setzen mittlerweile auf Crowdfunding, um ihre Aufnahmen und Projekte zu finanzieren. Das Konzept scheint aufzugehen: Nach einer aktuellen Studie wird im Schnitt jedes zweite Crowdfunding-Projekt erfolgreich gefördert, knapp eine halbe Million Euro haben Fans so schon in verschiedene Projekte investiert. Für den Musikbereich ist gerade die Plattform SonicAngel auf dem deutschen Markt gestartet, die Crowdfunder und Label in einem sein will. Wir schauen uns die Plattform und Alternativen dazu an, wie den Donation Tracker zum Selbercrowdfunden.

Dass das alles funktionieren kann, zeigen My Bubba & Mi, ein dänisches Indiefolk-Duo. Die kleine Band hat sich für ihre letzte Tour bei der Crowdfunding-Plattform Pledgemusic von den Fans einen Tourbus sponsorn lassen. 

Wir spielen Musik von Künstlern und Netzlabels, die versuchen, sich über das Netz zu finanzieren, wie Moa Pillar aus Moskau, dem Chicagoer Musikstudenten Mike Else alias Professor Kliq und die Multiinstrumentalistin, Labelgründerin und Marmeladenfabrikantin Rachel Ries.

Dazu gibt es Mashups, wie vom israelischen Musiker und Netzkünstler Kutiman, der unzählige Youtube-Videoschnipsel zu Songs arrangiert hat. Außerdem stellen wir das Remixprojekt Goethe.rmx des Goetheinstituts vor. Dafür vertonte Emil Klotzsch Goethes Gedicht “Der König in Thule”. Danach wurde der Song einmal um die Welt geschickt und von Künstlern aus neun Ländern geremixed.

Playlist:

1. Kutiman – I am new
YouTube  Web

2. Moa Pillar – Water Lily
Fly Russia Compilation von Error Broadcast (Pitchfork)

3. Rachel Ries – Chicago
Rockproper MP3 CC

4. Professor Kliq – Moth Returns
Web CC

5. My Bubba & Mi – Bob, We Love You
Beepbeep MP3 CC

6. Kutiman – The Mother Of All Funkchords
Youtube Web

7. Emil Klotzsch – Goethe.rmx (ION Remix)
Soundcloud CC Goethe-Institut

 

Links zu Crowdfunding

Crowdfunding-Zahlen Kickstarter

ikosom Crowdfunding-Studie

Kommentieren