• 19. Mai 2012 15:05
  • Besprechung, Sendung vom 19.05.2012
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“Der entfesselte Skandal”

Die netzgestützte Distanzlosigkeit des Skandals.


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Anonymous stellt Adressen ins Netz, Leute rufen zur Lynchjustiz auf, Mobbing im Internet und Shitstorms können einem das Leben schwer machen, können es sogar regelrecht zerstören. Dahinter steckt eine neue Qualität des Skandals, sagt der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Zusammen mit Hanne Detel gab er diesem Phänomen einen Namen, der entfesselte Skandal.

In dem gleichnamigen Buch behauptet Pörksen, dass wir im digitalen Zeitalter jede Kontrolle verloren haben. Diese durchaus fatalistische Sicht lässt darauf schließen, dass man gegen diese Art der Netzskandalisierung im Grunde nichts tun kann, so die Botschaft der Autoren. Im Interview mit Bernhard Pörksen wollten wir wissen, was die netzgestützte Distanzlosigkeit des Skandals für unsere zunehmend digitale Gesellschaft bedeutet.

Bild: Screenshot “Der Entfesselte Skandal” – Harlem-Verlag

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