ORF muss Online Magazin einstellen
Wie in Deutschland, wird auch in Österreich das Online Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beschnitten. Erstes Opfer ist das Online Magazin futurezone.orf.at. Seit 11 Jahren berichtet das Magazin über Themen aus Wissenschaft und Technik, doch nun ist Schluss. Inhalte im Internet dürfen nur noch sendungsbegleitend sein, so sieht es das neue ORF-Gesetz vor, das auch auf » weiter
Die Netzmusik vom 25.09.10
Die Netzmusik wird politisch. Vivian Perkovic präsentiert politische Wachrüttel-Musik aus Bosnien und Herzegowina. Dort werden in der kommenden Woche ein neues Staatspräsidium und neue Parlamente in den Teil-Republiken gewählt. Ein Drittel der Wahlberechtigten lebt im Ausland und deren Interessie an den Wahlen wird immer geringer. In diesem Jahr haben sich weniger für die Wahlen in Bosnien und Herzegowina registriert » weiter
WAZ-Geschäftsführer Christian Nienhaus fordert Mediengebühr für Presse
Das Internet ist groß und hat Platz für alle. Außerdem wachsen Bewegtbilder und reine Textangebote zusammen. Und wenn die Öffentlich-Rechtlichen solchen Content mit ihren Gebühren finanzieren dürfen, dann muß auch die Qualitätspresse, die ebenso einen Beitrag zu einer demokratischen Öffentlichkeit leistet, Gebühren bekommen, um ihre Online-Auftritte finanzieren zu können. Das wäre gerecht, meint WAZ-Geschäftsführer Christian Nienhaus, der auch der Vorsitzende » weiter
Welche Perspektive haben Kreditplattformen im Internet?
Smava, Auxmoney, Zopa: Eine Revolution im Bankenwesen werden die finanziellen Netzwerke, die in den letzten Jahren im Internet entstanden sind, nicht auslösen. Dennoch: Sie bieten einen Gegenentwurf zur Black Box Bank. Die Verbindung aus sozialem Netzwerk und Web 2.0-Anwendungen zum Austausch von Geld schafft weltweit eine neue, soziale Finanzkultur und kann ein Korrektiv zur klassischen Bankenlandschaft werden. Zu dieser » weiter
Entsteht eine neue Form von Journalismus?
Der Coup von Wikileaks wurde in der öffentlichen Diskussion damit relativiert, dass die vermeintlichen “geheimen Dokumente” aus dem Afghanistan-Krieg bestimmten Institutionen bereits bekannt waren. Nur sind diese nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Da ist sicher was dran. Denn oftmals liegen politisch relevante Daten aufgrund gesetzlicher Auskunftsspflichten völlig offen bei Behörden und auf Websites oder stecken in frei publizierten Geschäftsberichten. “Offene » weiter
Was impliziert der Wikileaks-Coup für den investigativen Journalismus?
Während die amerikanische Politik um Schadensbegrenzung bemüht ist, sprich: mögliche Konsequenzen für “einzelne Beteiligte der Operation” in Afghanistan unter Kontrolle zu behalten und das Leck zu finden, das für die Veröffentlichung von Militärakten zum Afghanistan-Krieg veranwortlich ist; während deutsche Politiker überlegen, was die Veröffentlichung von über 90.000 Dokumenten für das deutsche Engagement in Afghanistan bedeutet, stellt » weiter
ScienceBlogs-Community protestiert gegen Advertorial
Redaktionelle Inhalte und Werbung sollen unterscheidbar sein, das ist ein journalistischer Grundsatz. Doch immer wieder schleichen sich “Advertorials” in vermeintlich unabhängige Publikationen ein: Als Journalismus verkleidete Werbung, zum Beispiel in Form von als Artikeln aufgearbeiteten Pressemitteilungen. Dass das auch bei Bloggern auf Kritik stößt, musste kürzlich die Blogplattform ScienceBlogs schmerzhaft feststellen. Nachdem ScienceBlogs ein von » weiter
Ein Hacker sorgt in Lettland für Debatte um Transparenz
Er ist so etwas wie der lettische Robin Hood der Daten. Hacker “Neo”, mit bürgerlichem Namen Ilmars Poikans, sorgt in Lettland für Aufsehen. Der 31-Jährige stieß auf brisante Informationen zu Lettlands staatseigenen Firmen und veröffentlichte sie im Februar via Twitter. Matthias Kolb hat für den Deutschlandfunk mit “Neo” gesprochen. Viel zu hacken gab es bei » weiter
Meldungen der Woche
Zeitungsverleger wollen Geschäftsmodelle ins digitale Zeitalter retten Zweitveröffentlichungsrecht soll Open Access stärken Am Dienstag dieser Woche gab es eine nichtöffentliche Anhörung im Bundesjustizministerium zu „Open Access“. Vertreter der Bundestagsfraktion der Grünen und von CDU/CSU haben sich in diesem Zusammenhang dafür ausgesprochen, den freien Zugang zu wissenschaftlicher Information gemäß dem Prinzip des Open Access zu verbessern. » weiter
Zeitungsverleger-Verband BDZV zog Jahresbilanz
Es war ein schwieriges Jahr – das zurückliegende 2009. Der Gesamtumsatz der Zeitungsverleger lag bei minus sieben Prozent, vor allem wegen des starken Rückgangs der Anzeigenerlöse. Allerdings sind die Vertriebseinnahmen gestiegen und waren damit mit 53 % erstmals höher als die Anzeigeneinnahmen. Zurückzuführen ist dies auf steigende Zeitungspreise, welche die Leser offenbar bereit sind zu zahlen. » weiter