• 28. Oktober 2011 14:10
  • Sendung vom 29.10.2011, Sendungsüberblick
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Neues vom Internetstandort Deutschland

Breitband am 29.10.2011


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Diese Woche wurde in Berlin das neue “Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft” eröffnet, im Volksmund auch “Google-Institut” genannt, denn der milliardenschwere Suchmaschinenriese trägt mit jährlich 1,5 Millionen Euro die Arbeit des an der Humboldt-Universität angesiedelten, unabhängigen Think-Tanks, der sich mit den Wechselwirkungen zwischen Internet und Gesellschaft beschäftigen wird.

In Breitband blicken wir auf die Forschungsziele des Instituts – um dann mit dem rennomierten Wissenschaftshistoriker George Dyson darüber zu sprechen, ob man die tagtäglichen Neuerungen, die tagtäglich im und um das Internet entstehen, überhaupt noch traditionell-akademisch erfassen und reflektieren kann?

Der Versuch dazu wird jedenfalls auch unternommen auf dem “Berlin Symposium on internet and society”, welches das neugegründete Institut -quasi als Initiationsritus- mit 250 internationalen Wissenschaftlern an schicker Location veranstaltete. Philip Banse war dabei und sprach unter anderem mit dem Google-”Hausphilosophen” Damon Horowitz, der am Freitag eine Keyonote hielt.

Nach den Medien und Meinungen, diesmal mit Volker Tripp, fragen wir den Blogger Markus Beckedahl vom Verein “Digitalen Gesellschaft e.V.” weshalb die jüngste Bundestags-Reform des Telekommunikationsgesetzes eine verpasste Gelegenheit für den Internetstandort Deutschland darstellt.

Zum Schluss stellt Laf Überland die interessantesten Sieger des “World Technology Awards 2011″ vor, der am 26. Oktober in New York verliehen wurde. Und in der Netzmusik spielen wir u.a. digitale Musik, die per Gesichtsausdruck und Hirnwellen entsteht.

Durch die Sendung führen Vera Linß und Christian Grasse.

Bild: Screenshot Submarinecablemap.com

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