Klangkunst
Gesangsstunde
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was ist aus den telefonistinnen, den fahrstuhlführern usf. geworden. kümnstliche stimmen, die uns überall verfolgen. warteschleifen sollte man verweigern dürfen. ist ja eine demütigung mit einem automaten zu sprechen. deswegen habe ich für das stück gestimmt.
das portal hgier finde ich übrigens erstmal ganz interessant. habe aber etwas sorge, daß mal wieder nur content abgesaugt wird. gibt es ein honorar für die blogs, die ins radio wandern? die schrift ist übrigens zu klein.
Yours sincerely,
Raymond Curtis
…einfach herrlich
Versuch 001
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Mach doch mal Versuch 002…, hm?
Sartre1
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als ich mir heute tagsueber dein beitrag im buero angehoert habe hab ich es weggeklickt, weil ich dachte, es waere von den Jungs von http://www.podcastra.de/ – jetzt wo du mir in der kneipe gesagt hast, es sei von dir, bin ich am zug und muss endlich mal wasmacheb (und verstehe nix).
klanglyrik
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Noch mals ich.
Zu viel Effekt. wirkt zu amateurhaft, da die sich gerne in Effekten suhlen.
Geräusche des Alltags
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Hallo MGreth,
gute Idee, finde ich. Den Einführungskommentar könnte man noch ersetzen, durch – Geräusche.
Gruß Hannes
Manche Bäume sind wohl breiter, oder der Zug ist dann langsamer. Das Stück grinst vor Bäumen und löst Lächeln aus.
Foxtrott
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Libanonkrieg und Techno? Stehen da nicht eher die Israelis drauf?
WER BIST DU
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Habe jetzt beide von Dir gehört.
(Bin leider selbst kein Superproduzent, aber leider auch saukritisch)
Bei diesem Stück Text ok, aber Stimme zu künstlich. Ansatz gut.
Besser als erstes Stück
mic.mucki
Zur Lage der Nation
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gute Intromusik, verzerrte Stimmen, dazwischen “typische” Politikersprüche, Lage der Nation passt, realistisches Stimmungsbild
zu spät
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is da very good. ich da muss geba guda kommento. it is da never viel zu spät. it is da ready, super guai! i like it, your nice song! good luck, hombre !
novemberlied
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hallo kolontaja, wieder mal ein schönes stück. warum schenkt dieser schönen stimme niemand ein ordentliches mikro? es grüßt carla (:
School Factory Schultag
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School Factory ist eine musikalische Collage, die ich mit 2 anderen Mitschülern während einer Projektwoche unserer Schule aufgenommen und zusammengeschnitten habe.
Basierend auf der Idee, ausschließlich Geräusche aus der Schule aufzunehmen und daraus einen Schultag “nachzubilden”. So werden beispielsweise einzelne Schulstunden mit dem Pausengong eingeleitet.
Unter anderem sind geräusche eines Mäppchens (Reißverschluss), Tafelkreide, Kafeeautomat, Lehrer- und Kinderstimmen, Lichtschalter, Bleistifft uvm. einbezogen.
Andesens Kaffeetasse
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Andersens Kaffeetasse muß man einfach genießen!
Bericht mit O-Ton
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Die Lokalfunkjournalistin Cordula Klümper, immer auf der Suche nach einer Story, verwertet sich diesmal selbst, und berichtet aus dem Kreissaal von der Geburt ihres Kindes. Sie hat keine Hemmungen bei der Selbstausbeutung. Putzmunter teilt der Sprecher mit, daß es jetzt 5 Uhr 45 sei (eine fatale Zeitangabe, wie Kenner des Zweiten Weltkrieges wissen) – und daß diese Durchsage “ein freundlicher Service Ihrer Gasolin-Tankstelle 23″ sei.
Kl Testhörstück m
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verkoppelung der ebenen. das surreale. der hörer stellt die bezüge her. das geheimnnisvolle gibt dem hörer den nötigen raum. eines der besten stücke diese woche.
Höre mich gerade durch die aktuelle Redaktionsauswahl…dann klicke ich auf mehr vom Autor und merke, dass im Januar das letzte Stück war – wann gibt es etwas neues?
…mir war nur einfach Lust und Zeit verlorengegangen.
Kl
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dieses Hörstück ist anders, erfrischend kurz und anregend. Vielen Dank.
Freestyle auf der Straße um 3h
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Diese Spontanaufnahme stellten uns die beiden Hiphop-Rapper Kazuya&Shezhan zur Verfügung. Sie zeichneten diesen völlig Blödsinnigen Stehgreifreim nachts um 3 Uhr auf der Straße auf während Sie betrunken von einer Party kamen. Wie beim Hiphop üblich wurden Reime und Beatbox frei improvisiert und ergeben absolut keinen Sinn.
Wir fanden es trotzdem irgendwie witzig weil die beiden so impulsiv und eloquent mit ihrem Freestyle-Rap daher kommen dass wir diese außergewöhnliche Schwachsinnsaufnahme hier der Kritik stellen:)
LiteraturClips 01
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»Wenn es Videoclips gibt muss auch die Literatur auf die veränderten medialen Verhältnisse reagieren.«
Mit der Industrialisierung begann das Zeitalter der Kurzgeschichte. Damit war die Geschichte des bürgerlichen Bildungsromans beendet.
Wenn die Geschichte der Medien die Geschichte einer Konkurrenz ist, begann sie mit einem Vorsprung. Die Dichter hatten die Montage entdeckt, als die ersten Photographen noch Stunden brauchten, um ein einzelnes Bild zu entwickeln.
Es war, als hätte die Literatur den Film erahnt und als er kam, genossen sie gemeinsam den Rausch der sich überstürzenden Eindrücke. Das Drehbuch wurde erfunden, später der Rundfunk mit dem Hörspiel begrüsst. Als das Fernsehen sich breit machte, fand es die Schriftsteller schon in skeptischer Distanz. Multimediales Spiel mit Video, Performances und Installationen dachten Maler und Musiker sich aus, deren Zaungäste manchmal auch Dichter waren.
Der Videoclip, ein durch Bildschnitt und Rhythmus bestimmtes Medium, überholte sie alle. Trotzdem verweigert sich die Wortkunst seiner Inspiration. Es scheint, dass sich die Literaten vom flüchtigen ästhetischen Reiz nicht den langen Atem rauben lassen wollen. Uns ist diese kurze Form einen Versuch wert. Schon weil sie sich an einem anderen Ende der Welt ganz unverdächtig bewährt hat: im japanischen Haiku. Haikus sind einfache Sätze. Beobachtungen, in denen fast nichts passiert. Nur dass gerade ein Frosch ins Wasser springt. Der Haiku bedeutet nichts und wirkt trotzdem.
Zwischen der Leere des Zen-Spruchs und dem hysterischen Rhythmus des Videoclips ist eine Form zu entdecken, die sich hören lassen kann. Nur so kann Literatur, will sie auf die veränderten medialen Verhältnisse und die dadurch erzeugten Wirklichkeiten reagieren, einen innovativen Input erhalten und letztlich eine weitere Existenzberechtigung. Mit der Digitalisierung beginnt das Zeitalter des Literaturclips. Nach einer Minute ist alles vorbei. Umschalten. Dann kommt die nächste Story.
Top 100 ist die ironische Antwort auf unsere Hitparadenkultur. Wo auf überkommene Formen verzichtet wird, müssen neue Logistiken gefunden werden. Kurzhörspiele, die in maximal einer Minute erzählt werden und den Fragmentarismus unserer Zeit widerspiegeln.
Es sind Literaturclips entstanden, die Sounds, Musikminiaturen, und Wortfelder beinhalten. Poetische Momente treffen auf industriellen Lärm, Licks auf Lyrik, Grooves auf Gebrummel. Gefragt ist die Idee pur ohne chemische Zusätze, der flüchtige Moment und kein bombastischer Furz. Künstler aus verschiedenen Sparten trafen aufeinander und arbeiteten zusammen, aber auch gegeneinander. Daraus entstehen Werkgruppen, die ineinander verflochten sind: Hörspiel als Bagatelle, Triviale Maschinen, Streetsounds, Hörspiel als Rough ´n Roll und das Hörspiel als Spiel.
99 Bagatellen warten auf ihre Umsetzung, um dann durch den Hörer neu umgesetzt zu werden. Mit dem Zufallsgenerator im CD-Player entsteht das digitale Hörspiel – immerfort als Würfelwurf.
A.J. Weigoni
Ameisen treffen Wale
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bisschen viel shit geraucht, oder?
höhlenwanderung
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Zugegeben: Das ist schon schön mit den Effekten, die es in Soundbesrbeitungssoftwares gibt. Nur, reicht der Effekt als Protagonist? Ich glaube nicht. Wenigstens ein “Hallo…Echo…” hätte ich erwartet.
synchron
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bei der benennung ist allerdings ein fehler passiert: was hier fälschlicherweise als “blog” bezeichnet wird, meint nur einen beitrag im podcast. liebes deutschlandradio, ein “blog” ist die website als ganzes. sächlich, übrigens.
egal, dass hier sollte eigentlich heissen “trauer weiden an der biegung des flusses”.
LiteraturClip 02
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If the history of media is the history of a competition, it begins with an advantage. Poets discovered collage at a time when photographers still needed hours to develop a single image.
It is as if written imagery anticipated film imagery and together the two arts enjoy exploiting the possibilities and addictions of spectacle. Storyboards were invented, and later came radio drama.
Multimedia plays with video, performance and installation, created by painters and musicians, observed sometimes by poets.
The videoclip, a medium that is dominated by its editing rhythms, has overtaken everything. In spite of this, spoken art has resisted its influence. It seems that poetry refuses to have its stamina diminished by the flighty aesthetics of new media. But for me, this short form is worth a try. Especially since curtness has proven sufficient on the other side of the world in the Japanese haiku. Haiku are simple sentences. Observations in which almost nothing happens. Only a frog jumping into a pond. A haiku means nothing, and yet it works.
Between the nothingness of Zen-speech and the hysterical rhythms of videoclips, a form is developing that is worth seeing. With digitizing, the Middle Ages of the Literature-Clip has begun.
A.J. Weigoni
Engagement
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puhh, kam bis jetzt kaum vor, aber dieses Stück fand ich etwas anstrengend!
Fehler
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Jetzt hab ich mich schon gefreut, dass hier mal der erste Slammer auftaucht und dann isser gleich schon wieder weg? Schade; hoffentlich kommst du mit neuer Identität mal wieder. Scheint übrigens auch mit 32 statt mit den für den Flash-Player notwendigen 44,1 kHz hochgeladen zu sein. Macht nix; klingt gut.
LiteraturClip 03
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Wie auch andere LiteraturClips befragt der LiteraturClips 03 Trivialmythen. In diesem Fall auf der akustischen Ebene: das erste Fotokopiergerät für Büros.
Klangteppich vom Viezechinesen
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tut sehr gut.
Was ist mit dem Premierchinesen? Ist der die 24?
from day to day
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schöne lethargie in der stimme, nein eher lakonie. was ist es: shakespeare? musikalität gefällt mir. erinnert mich an eine achtziger offband namens “alice donut”.
HörspielCutUp1
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satter sound, da sind bestimmt profi-kommerz-teile verschnippelt, als cut up ganz brauchbar, aber wieso diese cuts, welche stimmung solls, was wird erzählt, vom wem das auch noch?
regen in räumen
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…”inside lost places” von cvr. Mir isses zu wenig. Eine Atmo macht noch kein Hörstück.
Gib Gummi lieber Nikolaus
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Â…Klangkunst oder ne kaputte Audiodatei?
natural
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erschließt sich zwar nicht sofort. hat aber eine beunruhigende dichte. apokalyptische anmutung. ist es ein traum, aus dem innern der erde? schöne arbeit. sc
LiteraturClip 04
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“Diese Literaturclips sind eine Antwort auf den Videoclip.” (Solothurner Zeitung) “Was ist das für ein neumodischer Kram?” (Aktuelle Stunde / WDR) “Die Zeit ist reif, um neue Forderungen zu stellen.” (Stuttgarter Zeitung) “Vielseitigste Auseinandersetzung mit der Realität.” (Esslinger Zeitung) “Sex am Telefon, nur geeignet für den fortgeschrittenen Hörer.” (EXPRESS) “Kein Lesen, kein Umblättern, nur Taste drücken und wörtliches Volumen spüren.” (SCUMFUCK TRAD #. 20) “Literatur, die sich nicht mehr auf die Seiten eines Buches bannen läßtÂ…” (ORF) “Reizgewitter von Videoschnittmustern.” (R.P.) “Querschläger der Reizüberflutung. ” (WOZ, Zürich) “Mit »Top 100« lotet Weigoni die Hörbarkeit von Literatur aus.” (Westfalen-Blatt) “Innovativ, genial, poetisch.” (Bergische Illustrierte) “Da ist echt alles dabei.” (Bierfront #3) “Hitparade von Wort-, Geräusch- und Musikcollagen.” (Am Erker # 30) “Welch rare Pracht. Wundervoll. (Gerhard Jaschke, Freibord) “Vergleichbar mit dem Zappen durch die unzähligen Musikkanäle.” (S.U.B.H. # 22) “Stimulierende Verknüpfung von Klang, Geräusch und Inhalt.” (NRZ) “Â… multimedialer AutorÂ…” (Mindener Tageblatt) “Pointierte, knappe Kommunikation.” (Solothurner Zeitung) “Trägt zum Boom des Hörbuchs bei.” (Das Info) “Ein Produkt, das überregionale Medien in den höchsten Tönen lobenÂ…” (WAZ) “Â… soll man sich im Shufflemodus anhören” (Kuss, Solothurn) “Tagelang könnte man sich aus der zufallsgesteuerten Wundertüte beschallen lassenÂ…” (Überblick) “Das Würfelkonzept verhindert Langeweile.” (HundsPost) “Es gibt poetische Momente, industriellen Lärm. Lyrik, Grooves und GebrummelÂ… die den Fragmentarismus unserer Zeit widerspiegeln.” (Rheinische Post) “Das was wir würdigen wollen ist urbanes Zeugs.” (West TV / Aktuelle Stunde) “99 literarische Bagatellen, Hörclips, es muß kürzer werdenÂ… der große Roman ist blanke Regression.” (WDR-Mosaik)
Madammady
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wenn ich blogspiel richtig verstehe und die ersten sendungen mir in den sinn rufe, waren reine musikstücke ausgeschlossen? oder?
um mich nicht falsch verstanden zu wissen, ich habe hochachtung vor menschen die singen können und musikinstr. spielen .. greez in die runde
fuchsfinale
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Die Datei lässt sich bei mir leider nicht abspielen.
Flug auf dem Glücksdrachen -TF
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Hmmm, nicht sehr originell, oder? Es rauscht viel, sonst passiert leider gar nix.
Glockenspiel
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… zu sagen, wäre vielleicht etwas unangemessen. Also einfach nur “Die Glocken!” (Quasimodo).
Wo ist das denn aufgenommen. In der Kirche, oder von außerhalb? Klingt nämlich eigentlich ganz passabel (bis auf die Atmer bzw. Wind). Tolles Instrument.
workout
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… das geht doch ganz gut ab. Ich bin allerdings froh, beim Hören keinen Kopfhörer aufgehabt zu haben. Das kann einem ja das Gehirn rösten. Geile Sounds. Story habe ich leider noch nicht so richtig mitgekriegt, weil die Wortbeiträge ganz schön leise reigemischt sind und ich mich eben noch nicht traue die Headphones einzusetzen. Mach ich aber irgendwann mal noch.
12 Ot – Zitat der Woche
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… sagte in der deutschen Fassung von Loony Toons ” Mein Name ist Hase; ich weiß Bescheid.” Zur von euch verwendeten Original-Redewendung fand ich bei www.redensarten-index.de dies:
umgangssprachlich; geflügeltes Wort, das auf einen Tübinger Studenten namens Viktor Hase zurückgeführt wird, der dies bei einem Verhör um 1850 angab.
tecnical
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das ist der größte mist,den ichmir bei deutschlandradio kultur vorstellen könnte.
schade,dass ich lebenszeit damit vergeudet habe..
bäh!!
analleblogcaster
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Der Text:
An alle
Podcaster (5x)
druckt es aus (34x)
bringt es zu Papier
dann macht es wenigstens keine Geräusche
später
dann macht es später wenigstens keine Geräusche
Drucker:
Epson Stylus Color 580
LiteraturClip 05
Kommentare:
Bei dieser Aufnahme ist die wunderbare Akustik der romanische Kapelle “Drüggelte” zu hören, die auf einem Plateau zwischen Haarstrang und Möhnetal, nahe der Möhnetalsperre, steht. Als zwölfeckiger Zentralbau wurde die Kapelle vermutlich in der Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut.
Komposition: Frank Michaelis
Glockspiel 2
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NettÂ… ich bin ja auch so ein Wortspielfetischist, gefällt mir. Wie wäre es mit “Rockspiel”, “Stockspiel”, “Kein-Bock-Spiel”, “Schockspiel”, “Gesockspiel”, “Knock-knock-Spiel”, “Ostblockspiel”, “Zockspiel” (wobei das so ähnlich ist wie “Kastelburg”, was “Burg Burg” bedeutet), “Weinstockspiel”, “Sockspiel”, “Hotdogspiel”, “Drogspiel” und “Biologspiel”? Okay, ich werde albern, aber das Wortspiel gefällt mir wirklich.
Urängste
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Abgefahrener Stuff!! Der wohl kuriosester Beitrag der Woche. Bin gespannt auf mehr… :-)
Hidden track
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ganz und überhaupt. der podcaster bei der produktion, finde ich gut. c80
Goya
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hi, was erzählt dieses stück. finde es ja ganz gut, aber warum heißt es goya, zb?
Zwei Jahre sind vergangen
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… es ist schon so lange her, da sind schon Jahre vergangen seitdem.
lovecraft
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Berge des Zorns? … Mein Lovecraft Buch ist weg!
LiteraturClip 07
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Ein weiterer Clip aus der romanische Kapelle “Drüggelte”. Leider ist die Akustik im mp3-Format nur ahnbar.
Larz klangschnibbelei
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Hallo Larz, was sind das für Klangschnibbsel – vor einige Zeit gab es hier einen Wochengewinner, der Schulgeräusche aufnahm und diese ähnlich rhythmisch verarbeitete:
http://www.blogspiel.de/index.php?id=10&sort=titel&rubr=0&l=S&track_id=1b8af4c47ec426448a024ebf1349c350
Gibt es ein ähnliche Quelle? runrunlicht
unterwegs denke ich an
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Es sind die Gedanken, die treiben. Auch unsere Fantasie. Es muß wirklich nicht alles so tötlich plakativ sein.
Ist in Ordnung!
consolendum
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…nur Chaoten im Hirn…(und…)
Gedanken
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Heiligsprechung, Vogel Annageln und noch mehr, was soll ich sagen?
LiteraturClip 08
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Die “Hackordnung” ist eine Hommage an den leider zu früh verstorbenen Jürgen Diehl.
Strandspaziergang
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… ist mir unbekannt.
Nameless
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Ihr hier im Blogspiel? Schön, jetzt wirds international. Dadadam.
wald und bruch eins
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Es macht einfach spaß zu zuhören!
LiteraturClip 09
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Ein Saxoseufzer von Frank Michaelis.
ethical values
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also ansich denk ich wenn ich sowas höre erst sowas wie
“hä? wo bleibt die musik?” und oberflächlich gesehen ist das eine “kunst” wie klecksbilder, ein bisschen von dem und noch nen hauch davon und fertig… aber wenn man sich erstma drauf einlässt hat es was…wobei ich die 3-uhr-busfahrt noch besser fand wie hier den jetzt…
aber überhaupt auf die idee zu kommen sowas zu machen…respekt :)
Elefantenformel
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hahaha der gefällt mir! Ich liebe unterschwelligen Humor.
Duett- Spott- und Foppgesang
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Fein, das gefällt mir gut. Alles selbst imitiert oder hast Du begabte Freunde?
Schön, ehrlich!
Der Vogelfreund, der die Tiere so leidenschaftlich imitiert ist ein Ornithologe, den ich googelnd gefunden habe. Er kann nach eigenen Angaben über 80 Vogelstimmen imitieren.
Meistersänger und Flugvirtuose
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zurücklehnen und dem zilp-zalp zuhören.
unterhaltsam und sehr interessant die sachlichen informationen
der sprecher könnte noch etwas mit mehr elan sprechen
hat mir gut gefallen, aber ist für mich eher in der rubrik “Non-Fiktion” oder “Thema” als “Klangkunst”
(auch wenn evt. der zilp-zalp elektronisch gebastelt wurde)
Elan: Ja, die Kritik ist berechtigt. Ich habe noch eine andere Version, in der eine junge Frau sehr enthusiastisch den Text spricht. Ich habe mich aber dafür entschieden, diese Version hochzuladen, da so die Moderatorstimme aus “Duett-, Spott- und Foppgesang”, letzte Woche, wiedererkannt werden kann. So kann es als Teil einer Serie, die fortgesetzt wird, gehört werden.
Non-Fiktion: Bei der Zuordnung habe ich auch gezögert. Das ist eine interessante Frage. Die Klammer der Arbeit ist ja die Vogel-Lehr-CD (Non-Fiktion), aber dieses Format wird imitiert, ohne dass ich mich wie ein Wissenschaftler dem Wahrheitsanspruch verpflichtet fühlen muss, sondern gerade mit der Konstruktion von solchen Erzählungen spiele. Mein Untersuchungsfeld war in erster Linie das Format der CDs und der Mensch, der den Vogel analysiert. Alle anderen Tracks (dieser weicht hier ab) basieren ausschließlich auf Vogelstimmen, die nicht “authentisch” sind, sondern von einem Menschen imitiert werden.
Klangkunst: Mich interessiert die Frage, was “Klangkunst” eigentlich ist sehr und ich wünsche mir eine Diskussion in der “community” dazu. Wenn man schon versucht hier Grenzen zu anderen Genres zu ziehen, dann stellt sich auch schnell die Frage, durch welche Institution “Klangkunst” heute eigentlich ihre Legitimität und eine eigene wissenschaftliche Prüfung erfährt und was das für die Produkte bedeutet? Hat Klangkunst diesen Platz an Musikhochschulen? An Kunsthochschulen? Welchen Platz hat im Bezug dazu die Blogosphäre?
Die Welt ist voll Gedudel
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Der lernt aber furchtbar schnell, der Koeberle. Ich stelle mir gerade die furchtbar angenehme Überraschung vor, wenn sich jemand für mehr interessiert. Grüße von Hauhechel
also ich musste selbst dabei mehrmals aufstoßen
aber gefallen hat es mir trotzdem nicht, wenn auch gut rhythmisiert.
Du darst den Beitrag natürlich nicht losgelöst vom Titel betrachten. Wenn er aufstößt ists ja recht.
LiteraturClip 10
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Feat. Kai Mönnich
gut finde ich die Kürze, länger hätte mir auch nicht gefallen.
den geräuschteppich finde ich interessant, hat was von euinem blubbermeereskörper.
dagegen finde ich den text etwas überdramatisch, aber geschmackssache ;)
Nachts
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…ging es so lang, bis die Tür zu war? (Spass)
jaaaaaaaaaaaaaaaa etwaaaaaaaas zu lllllllllllllaaaaaaaaaang ist es schon.
Spätestens nach zehn Sekunden habe ich mich an das Geräusch gewöhnt und es passiert auch nichts geräuschbewengendes mehr – schade eigentlich, oder?
Schwarzer Schnee II
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… parodiert Text und Musik des sich häufig viel zu ernst nehmenden Musikgenres Darkmetal. Hauptwerkzeug hierbei war die gute alte Technik des Samplings. Aus ca. 20 bekannten Songs entstand ein dichtes Gewebe düsterer Atmosphäre. Der Text konterkariert in seiner brutalen Sinnlosigkeit die Pose der Metaller und gibt ihr ein neues Gesicht.
Das ist nur ein Teil des Songs. Den kompletten Song kann man sich auf unserer Internetseite anhören.
wahrscheinlich würde es mir ein wenig gefallen, wenn ich diese musik mögen würde. diese musik erinnert mich teilweise an einstürzende neubauten -die ich mag- und an martialische musik oder heavy metal, bei der ich immer sofort abschalten würde.
… ist so eine Sache für sich, nicht wahr. Mir gefällt SatteKatze!
Ich freu mich auf viele neue, großartige Dinge, welche da kommen mögen.
DD rockt.
Grüße vom generator.
Danke generator. Das tut mal ganz gut nach dem ganzen (Latein-) Stress. Das dicke B rockt auch!
An hoerspielcom: Eine Parodie lässt sich nun mal nicht ohne die entsprechende Pose (in diesem Fall der Musik) machen.
Man muss z.B. Hitler überhaupt nicht gut finden, um ihn zu parodieren, oder die Parodie gut zu finden (vgl. Chaplin, Moers, Schneider).
Hier ging es darum eine Nummer zusammenzubauen, die trotz (selbstgeschriebenen) unsinnigem Text nicht gleich nach “Knorkator” klingt.
Ich empfehle dringend die Vollversion, entweder laut gehört oder mit Kopfhörern. Der Text entgleitet im letzten Drittel wirklich ins Sinnlose.
p.s.: Für alle “Rookies” sag’ ich es noch mal: Ich gehöre der Hörspielschmiede “Satte Katze” an. Ich versuche damit verantwortungsvoll umzugehen und mit dieser Veranwortung zu leben. (Wir betreiben keinen Quatsch mit dem Voting).
Sie tanzt für mich
Kommentare:
Hi! Dies ist ein Poem von meinem Kumpanen Stephan Flommersfeld, der hier auch ein Stück gepostet hat. Das Stück heißt “Sie tanzt für mich”. Ist also gewissermassen “mein Tanz” für ihn. Chapeau. I hope you ll like it.
gefällt mir ganz gut. ein wenig stark bearbeitet für meinen Geschmack (Hall oder ähnliches), die Stimme kommt gut. Gut gefallen haben mir die Geräusche, Musik, Zusammenstellung – schön.
Reisewahn
Kommentare:
ich spüre den wind
ich spüre den wind
Urlaub wäre jetzt echt nicht schlecht!
Jetze einsteigen, wegfliegen, aussteigen, am strand liegen. hat mich entführt!
das trommelfell spannt sich-will noch feinfühliger sein
… und würdiger Wochengewinner. Aber die Kommentare verstehe ich nicht so ganz. Wenn ich den Titel und die Schnittregie richtig interpretiere, wird sich hier ja auch kritisch mit dem Wahn auseinandergesetzt, möglichst immer woanders sein zu wollen, als da wo man sich gerade aufhält. Die ruhigeren Sequenzen zeugen doch von einer anderen Einsicht: Die Reise zu sich selbst führt nicht unbedingt räumlich weit über internationale Flugrouten, sondern ist eine an sich ortsunabhängige Angelegenheit: Eine entschleunigte Introspektive.
LiteraturClip 11
Kommentare:
feat. Marion haberstroh
finde das eher zur rubrik “Fiktion”; Klangkunst ist das nicht für mich, oder improvisierte jemand noch auf dem Saxophon – dennoch, irgendwie nicht.
Doch, das ist sogar eindeutig Klangkunst. Weil es hier um ein größeres Ding geht, als um die einzelnen Clips. Einfach mal die Kommentare zu den ersten zwei, drei Beiträgen von Weigoni lesen. Ausserdem scheint was mit deinen Ohren nicht zu stimmen. Ich hör’ das Saxophon ganz deutlich.
Danke für Dein Statement, Dan, ich schicke Dir gern eine CD, damit Du Dir das Hör-Spiel per Zufallsgenerator anhören kannst.
Viel Spass bei den weiteren Clips wünscht, der Weigoni
Was auch heißen soll: Ebenfalls Danke. Habe jetzt lange überlegt, wie ich dir meine Adresse zukommen lassen soll. Ich mach es mal so und hoffe, dass niemand damit Schindluder treibt. Du findest meine Adresse unter dem Link zu meinen Beiträgen im Impressum. Würde mich natürlich über ein Exemplar deiner Clips freuen, da ich mir zwar bisher vorstellen kann, dass das ganz gut kommt, aber es geht nichts über einen Praxis-Test. Ciao, Dan.
es wird ein mensch gemacht
Kommentare:
Fängt recht spannend an mit den schritten.
Schön ruhig produziert, Sprachspiele?
Könntest du nicht mal versuchen einen anderen sprecher sprechen zu lassen, dann würde ich es wahrscheinlich noch mal besser finden :)
zu opernhaft? zu unnatürlich? zu dumpf? zu verwaschen? zu emotional? zuviel pathos? nicht markant genug? würde gerne wissen, was dich an der stimme stört. im übrigen ist die szene angelehnt an Goethes Faust. der famulus Wagner erschafft im laboratorium den homunculus: der zarte punkt, aus dem das leben springt, beginnt sich selbst zu zeichnen.
Aufzug
Kommentare:
Zu didaktisch. Ohne Pointe.
warum didaktisch, warum ohne Pointe und warum user inaktiv?
Kloa bin i kloa bleib i
Kommentare:
Bayrisches Kinderlied
schön naiv gesungen mit der richtigen mischung an hintergrund’geräuschen’.
erinnert mich ein klein wenig an das schlaflied der ärzte
gefällt mir gut.
Nicht mal der Tom Waits will das (Vgl. “Idon’t wanna grow up”). Bei ihm klingt’s ähnlich befremdlich. Erstaunt bin ich, wie der Koeberle es immer wieder schafft, Traditionals aus Bayern in die Jetztzeit zu beamen und in einen relevanten Zusammenhang zu setzten. (Hier vielleicht, aber echt nur vielleicht: Jugendwahn/ Naivitäts- Bzw. Ironisierungsbewegung/ “Generation Praktikum”/ Überalterung/ Rente mit 67/…). Das macht Bayern insgesamt sympathischer. Aber wo Konservatismus herrscht (und die Konservativen herrschen), da müssen ja förmlich Querdenker aufblühen.
Wenn der Koeberle auftaucht, ist das voten leicht gemacht.
gong und meer 2
Kommentare:
Gefällt mir gut, hat was meditatives, gefährliches, organisches – viel Freiraum für Assoziationen. Schön finde ich den Grundton des “Gongs”.
ups … ertrinkt dann jemand am Ende? …
Vielleicht ein wenig zu lang. Das Ende
gibt ein Rätzel auf.
Ich hab noch eine ähnliche Arbeit auf der Platte (älter)
trau mich aber nicht recht sie hier vorzustellen.
Gegen deine klingt sie eher unreif.
Gruß
LiteraturClip 12
Kommentare:
feat. Marion Haberstroh und Kai Mönnich
schade…!
Auftrag an die unterschiedlichen Komponisten und Schauspieler war die Massgabe, ein Hörspiel zu gestalten, das kürzer als eine Minute sein sollte.
Die meisten Audiokünstler haben sich daran gehalten.
Weiterer Auftrag war, Hörspiel so zu gestalten, wie sich die unterschiedlichen Komponisten und Schauspieler das Genre Hörspiel vorstellen.
Daher die Vielfalt des Dargebotenen.
Es gibt insgesamt 99 LiteraturClips. Dazu eine “Gebrauchsanweidung”:
Stellen Sie vor dem Einschalten Ihres CD-Players die Funktion “Random” oder “Shuffle” ein. Der Zufallsgenerator Ihres CD-Players komponiert Ihnen dann das eigentliche Hör-Spiel. Das chronologische Abhören von »Top 100« ist aus künstlerischen Gründen nicht gestattet!
der verdammte husten
Kommentare:
Am Anfang entsteht ein schöner Rhythmus – im gesamten gesehen vielleicht ein Tick zu lang, aber nur ein Tick (im 2. Drittel geht die Spannung ein wenig verloren) – sehr schön aber wieder der überraschender Nießer am Schluss.
könnte allerdings mehr groove vertragen.
lautpoetische Qualität, find ich gut
Steve Reich – Würdigung
1967 veröffentlichte er die Komposition “piano phase”. Das 40jährige Jubiläum ist Anlass einer kritischen Würdigung.
Viel Spaß
Kommentare:
hätte ich die kurzbeschreibung vorher nicht gelesen, hätte ich nicht ahnen können, was steve reich erfand. vielleicht sollte man “minimal” minimal herausstellen.
Da hast du recht – ist schon eher was für Kenner der Materie :-)
gruß
Gut gemacht! Meine ich.
Gut gemacht? Vielleicht. Aber das wusste ich über Steve Reich alles bereits vorher. Und DRUMMING im Original ist dann eben doch besser. Gedanklich hätte man sich von einer “kritischen Würdigung” doch auch ein bißchen mehr versprechen können. Sowas führt mir zu schnell zu einem Ziel, ist irgendwie zu illustrativ. Naja.
Die Sau hat einen Schweinekopf
Kommentare:
Koeberle, Koeberle…
da werden einem die bayerischen Wurzeln wieder bewusst, diese derben und doch leichten Variationen, toll inszeniert – werde richtiger Fan! Mehr!
Universale Cortex des Klangs
Kommentare:
Ich bekomme bei sowas Angst. Aber irgendwie doch fesselnd. Weiss noch nicht, ob ich dafür voten soll…
hat mich schon berauscht.
… aber das ist unheimlich intensiv auf die Trommelfelle produziert. Hatte leichte Schmerzen mit Kopfhörern. Guter Sound! Zum Thema kann ich mich noch nicht äußern.
Bin mir zwar immer noch unschlüssig. Aber allein die Tatsache, dass es mich beschäftigt hat, ist einen Punkt von mir wert.
Überdosos Hypnosis – gut gemacht
Das war aber eine Hypnosesitzung die ich nicht so schnell vergessen werde.
also irgendwo hat mich das Audio hingetrieben … gut produziert, gesprochen.
jetzt weiss ich nur nicht mehr wie ich zurück komme aus der Planeten-Hypnose …
… einfach den Beitrag rückwärts abspielen und Du bist wieder zurück ;-)
Gefällt mir bisher am besten. Sehr gute Idee und Umsetzung – sogar die Richtung stimmt ;-)
Das ist jetzt wirklich Zufall: Ich habe bei Dir gerade auch eine Vote abgegeben! Nicht, dass das jetzt wie ein “eine Hand wäscht die Andere” Prinzip ‘rüberkommt. War nämlich vollkommen unabhängig von Deinem Kommentar. Freut mich, dass Dir mein “Werk” gefällt!
Wirklich berauschend. Und ich wusste doch, dass ich mich durch den Raum bewegen kann ohne zu gehen.
…einfach nur wahnsinn!!!
Floyd Summer Solstice
Kommentare:
hört sich tiefsinnig an – oder gar kitschig? Schön zu hören.
LiteraturClip 13
Kommentare:
Komposition: Frank Michselis
Hut aus Österreich
Kommentare:
vielleicht ein bischen zu gleichförmig. das ende kommt ziemlich abrupt. ist das ein ausschnitt aus einem längeren stück? ich gebe dir eine stimme.
Rehragout
Kommentare:
Koeberle, das war kurz und bündig. Läßt nichts zu wünschen übrig.
Lösungsmittel sind keine Lösungsmittel. Geiler Pod.
originell wie immer, kurz und pointiert.
Balzruf des Samia cecropia
Kommentare:
würde gern mehr hören. bei dem balzruf bin ich mir ein wenig unsicher. haben schmetterlinge einen balzruf?
da hast du mich ja auf dem falschem fuss ertappt, flommersfeld. als ich mich mit dem insekt beschäftigt hatte, lag mir ein foto vor, auf dem es noch in der entwicklung war und einem schmetterling noch nicht ähnlich sah. ich hab den titel jedoch trotzdem beibehalten auch als ich wusste, dass es sich um einen schmetterling. und außerdem: die haben sich auch einen BALZRUF….
LiteraturClip 14
Kommentare:
feat. Frank Michaelis, Komposition. Marion Haberstroh, Reszitation.
lieber weigoni,
finde dein konzept klasse, sehe darin aber für das blogspiel keinen nutzen. klar, es geht ums gesamte, um aleatorik (->random-taste), kombinatorik und somit wechselnde sinn- und klangallianzen. genau das kann man hier nur erahnen, da du nur die einzelteile präsentierst. hoffe, du nimmst mir die kritik nicht übel.
Lieber flommersfeld,
möglich ist das schon. Man muss halt nur etwas Geduld aufbringen und abwarten, bis alle LiteraturClips bei blogspiel hochgeladen sind. Danach kann man sie sich auf eine CD-R brennen und sich auf der eigenen Anlage per random oder shuffle das eigentliche Hörspiel zusammenstellen lassen.
So ist es hier leider erst möglich, die Werkgruppen der LiteraturClips in der Reihenfolge des Entstehens zu hören. Ich hoffe, es ist interessant, wie sich das Material unter der Arbeit unter Einbeziehung unterschiedlicher Audiokünstler verändert.
Viel Spass als weiterhin beim Hören wünscht, der Weigoni
ich werde warten. wie gesagt, die arbeit gefällt mir. geduld – ein wichtiges wort im zeitalter der schnellen pointen. hauptsache witzig, über was wir lachen, merken wir erst hinterher. auch eine art überrumpelungstaktik. also: ich werde warten. habe die ehre.
Sorry, Meister flommersfeld,
bei einem wöchentlichen upload von 1 Beitrag kannst Du Dir ausrechnen, wie lange es dauert, um die einzelnen Clips hochzuladen.
Ob es blogspiel dann noch geben wird, muss sich erst noch erweisen.
Ob es aktive Hörer gibt, die das Hör-Spiel “Top 100″ dann auch mitspielen gleichfalls.
bedanke mich, der Weigoni
über tannen
Kommentare:
Herr Flommersfeld, das is Kult
:-))))
Erinnert mich an einen betrunkenen Gesangsverein :)
Gut gemacht, die verzerrten Stimme erinnern mich an experimentelle Musik oder exerpimentelles Hörspiel
… Herr flommersfeld. Ich freu mich immer über ihre Beiträge. So auch über diesen.
Achrostichon-Sonett
Kommentare:
wer sich ottosmops nennt, muß sich am meister (für die, die es nicht wissen: ernst jandl) messen lassen.
da kann ich dir nur zustimmen. Aber warum “muss” ???
:-)
Ich finde diesen Beitrag sehr schön. Die Idee gefällt mir.
Ich denke, dass hier sehr vielen Schülern aus der Seele gesprochen wird.
Sowohl der Klang der Stimme, als auch der Klang der Musik, ist sehr angenehm.
Wirklich gelungen..
Spin-Off
Kommentare:
glaub dir aufs wort! diese ameisen spielen orgel.
gibt’s ‘ne cd von euch?
… heißt unsere aktuelle CD. bei interesse bitte einfach nochmal melden!
gefällt mir super gut…ihr seid die next generation!!!!!!!!!!!!!
ich habe interesse. soll ich meine e-mail bei circleart hinterlegen?
…hinterleg deine adresse einfach da und ich werde mich dann bei dir melden. weiteres klären wir dann per mail!
b2b
mit einer fiktiven sendung der freien antenne radio 9
vorsicht,es knackt hin
Kommentare:
verspürt man Lust auf mehr !! Gibts da noch andere Teile von ??
Allerdings muss man auch den nötigen “Ernst” mitbringen ;)
Viel Spass den andern Hörern
NEK
na klar da gibts ja nochnen 2ten teill allerdings hab ichn ueling gleich merken muessen,dass man sowohl nur 5min lange beiträgen uppen kann als auch die komments zum jeweiligen dingends nicht nacheditieren kann…oder doch..==??naja,nexte woche folgt teil 2
aber auch so etwas wie genial!
geile mugge…geile typen…geile mugge!!!!
liebe grüße mei juter;)
wie immer ein echter B2B :-))
Dann lasst mal eure Antenne noch schön weiter vibrieren mit eurem Zeug! Weiter so ;)
deutschlandradio kultur – wie war das? “kultur”? hier haben leute lust an der zerstörung, am destruktiven. macht sicher ziemlich spaß, den anderen ihr spielzeug kaputt zu machen. ich will spaß, ich geb gas. ich geb dir was auf deine ohren, das wird dir deine fantasie verschmoren. warte nur ein weilchen, dann hol’ ich mit dem hackebeilchen auch deinen vogel von dem baum. die lerche singt nicht mehr, der kuckuck hat den schluckauf, der buntspecht ist seit tagen ungeheuer aggressiv, ich höre keine nachtigall mehr trapsen. “wir mußten uns dem publikumsvoting beugen.” eine merkwürdige gymnastik. muß man ungeheuer achtgeben, daß keine haltung daraus wird. und liebe leute von radio 9: das ist vielleicht ansatzweise eine parodie, aber eure fantasie hebt kaum an, da geht sie auch schon unter. lieber william james durant! ich bin schon ein bischen traurig, wenn unsere gesellschaft solche rohen kräfte weckt.ich will nicht nochmal deine sätze nachmeiseln, deshalb laß ich dich einfach selbst hier zu wort kommen: “Kultur ist soziale Ordnung, welche schöpferische Tätigkeiten begünstigt. (…) Sie beginnt, wo Chaos und Unsicherheit enden. Neugier und Erfindungsgeist werden frei, wenn die Angst besiegt ist, und der Mensch schreitet aus natürlichem Antrieb dem Verständnis und der Verschönerung des Lebens entgegen.” bis heute eine vision! ihr leute: wo ist eure neugier, wo ist euer erfindungsgeist? alle vögel fliegen hoch! in diesem sinne! viva la poesia!
endlich hats jemand verstanden…das ganze ist natürlich nur müll..und wir wollen euch den spass kaputtmachen..wie jedoch,ist mir selbst nicht ganz klar..und die kultur,die schoene deutsche,die im deutschlandradio ja ihren platz hat ist natürlich streng vom chaos abgegrenzt..
einerseits find ich sehr lustig,dass herr flommersfeld(richtig geschrieben?) so verletzt reagiert,andererseits traurig,das humor von ihm mit messer und gabel und fein dekoriert nur genossen wird.
klartext:
wir sind keine punks,die hier alles smashen wollen sondern menschen mit sinn für gewisse formen der kunst,die von vielen nicht verstanden wird,weil sie anders ist. (da wird sich jetzt so mancher am kopf kratzen und seinen teil denken,aber wir haben unseren schon längst gedacht)
wir wollen nicht erschuettern,sondern ankratzen.nicht das deutschlandradio,sondern leute die der meinung sind,alles was jenseits des feuilletons agiert sei blödsinn.
love it or leave it.
aber nicht zu ernst nehmen bitte.
danke.
die fremden sind im haus. vielleicht sind sie ja garnicht so böse;)
ich halte es für hoechst vermessen und auch leicht daneben, wenn man beim hoeren dieses beitrags auf die idee kommt, dass dessen schaffer einem den hoerspiel-blog zerstören wollen…
ganz im ernst..hast dus ueberhaupt ganz angehört?
oder gleich nach 30 sek. wieder ausgemacht,im glauben jetzt brummts und knatterts noch 5 min weiter?
wie auch immer,ich hoffe es gibt auch noch leute in diesem blog,die ihnen unliebsame werke nicht gelich für bedrohlich einstufen..
ich enthalte mich normalerweise jeglichen kommentars,wenn ich etwas nicht mag oder nicht verstehe..
die welt ist gross
und danke trotzdem für diesen wunderschoenen kommentar,ich kann ihn garnicht oft genug lesen…darf ich ihn als rezension verwenden bitte?
was könnt ihr denn bieten? und dass humor von mir nur mit messer und gabel und fein dekoriert genossen wird, woher weißt du das? über was wollt ihr euch denn lustig machen? über die feine gesellschaft? was wollt ihr denn? einfach nur spaß? und im übrigen glaube ich nicht, daß ihr böse leute seid. aber wer ankratzt, ist vielleicht selber angekratzt. frage mich nur von was? ist das feuilleton wirklich euer feindbild? was ist denn für euch kunst? oder wollt ihr diesen begriff überhaupt nicht gebrauchen?
komisch inhaltslose geschichte, die ihr erzaehlt: depressiver laszlo erzaehlt aus euern abgedrehten welten, die wahrscheinlich kaum wer mit euch teilt. aber jeder bewegt sich in seiner abgedrehten welt und das teilen wir miteinander. macht komisch traurig, aber eurer mitteilungswut setze ich mich gerne aus…
geile band!
toll zu sehen, wie dieser 4,5min klang-sprach-dreck-track die gemüter zum diskutieren erwärmt. man könnte das ja beinahe kultur nennen, wenn hier so mancher einen mini-Essay über die Destruktivität in der Kultur verfasst und so; wobei ich nicht weiß was das ist, wenn man in und an dem hörspiel nichts schönes finden kann – hab da einige klangliche Zaubermomente in Erinnerung…Keine Angst!
steht ja schon oben : wir gegen uns,die welt, die gesellschaft, natürlich auch das feuilleton(lach) und erst recht die tischmanieren..kann man hoffentlich auch im hörspiel hören..ist nat. zwischen den zeilen geschrieben aber wer genau hinhört-stichwort depressiver laszlo(der arme kerl) solltes sofort bemerkt haben. achja, und die abrechnung mit der leitkultur in min. 3:23 !!
kein inhalt,keine form, albernes geschwafel und bodenlose frechheit!
und sowas auf einem kultur-blog zu bringen!
man sollte uns entmündigen..was ja sowieso schon lange ansteht.
unser krankes weltbild einsperren. uns,die sich anmassen mit kunst um sich zu werfen..
achtung: satire! und ueberhaupt : macht euch doch nicht so verrückt wegen dem kleinen hörspiel…da gibts wirklich nichts schlimmeres…wem gefällt,schön, wem nicht,der muss ja nicht dafür voten..
gehet in frieden..
sdfqwert43 tr4rwe
wefdwe
drum müssen sie auch alles deuten – gibt’s ‘n Problem mit dem Verstehn –
versucht man sich’s zurecht zu dreh’n – und was nicht passt in ihre Welt –
wird gnadenlos dann umgefällt – so handhabt’s auch Herr Flommersfeld – das ganze hier nennt sich doch SPIEL – drum kann das Ziel hier auch nur heissen – hab Spass dabei – auch wenn’s manche dann zereissen – ein Tipp noch an Herr’n Flommersfeld – erlaubt ist immer was gefällt :-)
Die goldne Zeit wohin ist sie geflohn?
…
Wo jeder Vogel in der freyen Luft
Und jedes Thier durch Berg und Thäler schweifend
Zum Menschen sprach: erlaubt ist was gefällt.
wer will, mag die stelle nachlesen:
Goethe, Torquato Tasso, zweiter Aufzug, erster Auftritt
war auf eurer internetseite. das ist wirklich ‘ne andere welt für mich. da betrete ich neuland. jetzt mal ‘ne frage: um euch kennenzulernen, würdet ihr mir eine cd zukommen lassen? gegen entgelt versteht sich. das ist jetzt kein scherz. man muß sich ja weiterbilden. hey, peace, ihr bösen jungs. flommersfeld
und meinetwegen auch Goethe ;-)
http://www.kurt-schwitters.org/n,900019,3000065,1.html
gruss ian
Hehe, Folks…
Jepp, ich will auch MEHR davon. Macht kaputt, was noch nicht kaputt ist. Geo rockt!
CU
gany
MiRoLcO
Das hier gezeigte Stück ist eine Solokomposition von Mike Scholz und ist genau genommen eine Art tön
Kommentare:
… da hör ich doch wohl ganz bestimmte “Geigen” heraus ;)
schöner Track … mehr davon :)
Ja. Die Geigen werden in Zukunft wieder genutzt ;)
ein ernster, meditativer klang. vielleicht hätten ein paar kontrastive momente oder rhythmische steigerungen gutgetan. zum gleichmäßigen dahinfließen ein paar untiefen. wie immer geschmackssache. one vote.
..finde ich gut! Schön das man hier ein offenes Ohr für Ungewöhnliches hat. Anhand der Reaktionen und Kommentare erkennt man doch eindeutig das wir keinen idustriell vorgekauten Einheitsbrei benötigen wo doch ganz klar interesse an neuen und ungewöhnlichen Klang-aspekten besteht.
Und das wiederum fördert doch neue kreative Ennergien. Ob man es nun mag oder nicht sei dahingestellt. In jedem Fall danke für eure Meinungen Konstruktive Kritik ist genau das was ich hier endlich finden konnte. :)
SchlüpfenDerLarvengesellschaft
Kommentare:
Sehr gut getroffen! Beinahe schon unheimliche Klangassoziationen enstehen da vor dem geistigen Auge. :)
grüße nach chemnitz. one vote.
Eine Gesellschaft voller Larven ist ja irgendwie ein wenig unheimlich. Ist ja wie bei uns Menschen oder??
Südstaaten Collage
Kommentare:
Breaksbeats und Schallplatten-Anmutung lassen die Beine sehr positiv kribbeln…
Warum Südstaaten?
LiteraturClip 16
Kommentare:
…a couple of english lessons?
sat pulls me se shoes out
Hommage 2 nobodaddys Kindergatrne.
…zumeist eigentlich “too many…” heißen? Doch, ja, ich glaube das sollte es.
Wundert mich aber, daß niemand den Monk erkannt hat, aber was solls, ich bin eh nicht die Zielgruppe.
Alles joote, Matze
Leuchtzikaden nach 12
Kommentare:
sie zirpen und zirpsen |
sie rascheln und schrupsen |
sie trakeln und tranzen |
und tratzen und schmanzen |
furpelt mir eines über die stirn |
und fittert mein ohr |
zattert mir leise |
etwas zärtliches vor |
und pattert trapanzert |
mit andern im chor
beim hören eurer klangkunst ,kann man sich so richtig schöne bilder im kopfe ausmalen…..gefällt mir gut!
…(Auszug aus INSEKTENTALK IM UNTERHOLZ VOL.2 von VERRECKER MONDAY und ESÜME BIZARR)^^
ich find es nicht so berauschend, ein recht kurzer Loop. Müsste eventuell mit mehr Inhalt “gefüllt” werden. Ansonsten nette Idee.
ist das eben. Für uns war die Collage, so wie sie ist, perfekt. Es sollte auch definitiv nicht wie Musik oder so etwas in der Richtung klingen!
Ich glaube man muss das Gesamtwerk in diesem Fall betrachten!
Erst wenn man alle “Insekten-Geschichten” (angespielte Klangcollage) gehört hat, kann man so richtig begreifen wie es in der “Klangwelt” der Krabbler, Zirper und Flatterer aussieht (aussehen kann).
Für mich ist es echt immer wieder spannend, in was für eine Welt ich eintauche, wenn ich meine Augen schließe und den Geräuchen der Natur lausche. Großen Lob an die Künstler!
…. es juckt und beißt mich wiedermal überall.
D@nke
Die Verabredung – Teil 1
Kommentare:
Schön umgesetzt, sehr guter Sprecher. Schade nur, dass die Charaktere gefiltert bzw. gepitcht werden mussten; andererseits stehen gute Leute, die einem was einsprechen, nicht an jeder Straßenecke herum. Was ich grundsätzlich nicht verstehe bei “modernen” Produktionen, ist, wenn einzelne Textsegmente gefiltert (nochmal) eingespielt werden. Hat das einen tieferen dramaturgischen Sinn, oder soll hier nur gegen Hörkonventionen gebürstet werden? Ich glaube diese Filterei ist längst Konvention, man könnte meinetwegen also gerne darauf verzichten. Bei vielen Produktionen sehe ich darin lediglich prätentiöse Effekthascherei. Wie gesagt, beim vorliegenden Beitrag bin ich mir nicht so sicher; womöglich versteh’ ich’s nur nicht. Bin jedenfalls gespannt, wie die Story weiter geht.
gefällt mir. gut gemacht und gut gesprochen.
gefällt mir diese leicht verstörte Geschichte! Freue mich auf mehr ;)
Bundesliga des Alphabets — 3
Kommentare:
… das ist statistisch gesehen nahezu unglaubwürdig. Aber beim Alphabetsfussball bin ich noch Neuling!
neunviertelvorneun
Kommentare:
hat wieder spaß gemacht! muß gleich zur arbeit. schnell noch meine stimme! one vote. viele grüße
Ist der Frühling hörbar
oT
Kommentare:
denn her ?? lieber Whitaxxxe …. ;)
Bundesliga des Alphabets — 4
Komm runter
LiteraturClip 18
Kommentare:
dem weigoni begegnet. ihm aus der ferne freundlich zugewunken.
und warte auf den neuen flommersfeld, damit ich eine meiner Stimmen loswerden kann.
Have a nive weekEnd, der Weigoni
Bei Interesse mach’ Dir ne Copy von allen Clips.
nehm ich doch ohne umschweife an. am besten wir kommunizieren über meinen blog: http://www.myblog.de/flommersfeld. da bin ich sehr gespannt!
versuche eine diskussion über das selbstverständnis der “community” in gang zu bringen. siehe rubrik “community”. liebe grüße stephan (flommersfeld)
kürze . . . . ha ja, und so weiter..
herrvorragend!!!!
für das nette Kompliment. Die Reihe geht nich bis Clip 99. Es bleibt weiterhin unter einer Minute.
Mystical day Vol I
Kommentare:
sind das zuviele disparate sounds. für mich ergibt sich kein szenario oder eine bestimmte atmosphäre, auf die ich mich einlassen kann. sehr schön finde ich aber, wie gesampelte alltagsgeräusche die elektronische klangebene durchbrechen.
versuche eine diskussion über das selbstverständnis der “community” in gang zu bringen. siehe rubrik “community”. liebe grüße stephan (flommersfeld)
… sicherlich eine Geschichte zu den Sounds ausdenken; aber mich interessiert, welche Assosiationen dich bei diesen Sounds bewegt haben. Es ist einfach zuviel verlangt zu erwarten, dass dir jemand einen Text zur Atmosphäre schreibt. Mach das doch erstmal selbst, sprich es “drüber” und hoffe, dass beim nächsten mal eine Coproduktion dabei rauskommt. Das Format muss erst definiert werden, bevor jemand anfängt beizutragen. Gib uns eine Story. Die Atmo hält das ohne weiteres aus. Bleib dran, Dan.
Danke Dan, dass Du mal nachfragst. Es ist allerdings
manchmal so eine Sache mit dem tiefern Sinn.
Natürlich habe ich eine Geschichte zu dem Stück,
aber mehr in meinem Kopf. Es ist doch auch
spannend den Klängen zu folgen.
Für mich ist dieses mehr eine Klang-Kollage, aber auch
eine momentane Gefühlsituation die ich an dem Tag des
Entstehens hatte.
Ok zu meiner Geschichte: Anfang Schritte durch den Saal,
Tür zu. Am Ende Tür geht auf, wieder zuhause.
Die Soundfase dazwischen stellt für mich die Außenwelt
da. In meinem Fall der Weg zum Einkaufen, mit einer kurzen
Entspannungsfase, in der die Klänge zu einer Musik werden.
Dann ist die Ampel aber auch schon Grün, die Auto starten.
Zum Schluss der gleiche Klang wie am Anfang, der Weg
zurück nach Hause.
Wer möchte kann das Stück aber gerne weiterverarbeiten.
Ich würde mich allerdings freuen eine neue bzw. ergänzte
Version davon zu hören.
Aber am meisten wäre ich immer noch daran interessiert,
einen Blogspiel Skypecat zu machen. Mann kann zum
Beispiel gemeinsam einen Beitrag hören, darüber sprechen.
Gemeinsame Stücke produzieren. Themen erarbeiten und
vieles mehr. Da gibt uns Skype so eine tolle Möglichkeit
der direkten Gruppenkommunikation und die meisten
Nutzer da sind Menschen die sich einfach nur langweilen
und belangloses erzählen.
Mit sonnigen Grüßen vom Mittelrhein
der spaccolator.
Intermezzo of a Madman
Kommentare:
besonders wenn man den “Background” kennt …
da ist ein mann | da ist ein klopfen | der hahn entläßt einen tropfen | madman tanzt über die wände | die augen der kinder spiegeln glutrote brände | lachender ripper tranchiert einen hasen | noch mäht der vater den rasen | da ist ein klopfen | im ofen flackert die brut | die mutter, sie nimmt ihren hut | und verdeckt vor den blicken das blut | der rasenmäher trimmt dröhnend den rasen | der jäger bläst horn | und sticht in den knaben den dorn | da ist ein mann | da ist ein klopfen | es fällt der tropfen | es bellt der hund | es gellt das lenchen | noch weht das fähnchen | madman setzt über die mauer | dem himmel sei dank | und fällt auf der anderen seite | den arglosen bauer
habe dir in meinem podcast ein stück gewidmet, das durch deinen beitrag inspiriert wurde. wenn du lust hast, kannst du’s dir ja mal anhören — http://www.podster.de/view/3523. liebe grüße
Die Madman theory, zu Deutsch: Theorie des Verrückten, bezeichnet eine von US-Präsident Richard Nixon bewusst gewählte Taktik, in der Hoffnung die schwierige Lage der USA im Vietnamkrieg zu beenden.
Die Regierung unter Nixon wollte die Welt davon überzeugen, dass der Präsident unzurechnungsfähig und zu irrationalen Handlungen imstande sei. Dies sollte bei den Staaten des Ostblocks die Furcht vor einem Angriff mit Atomwaffen schüren, deren Verwendung in einem konventionellen Krieg nicht mehr ausgeschlossen wurde, um sie somit zu einem Einlenken auf US-amerikanische Positionen zu bewegen.
Respekt was aus der rein klanglichen Athmo für eine ganze Geschichte erwächst … find ich prima das sich die Dinge hier ganz alleine weiterspinnen (lassen) .. lieben Gruss …
versuche eine diskussion über das selbstverständnis der “community” in gang zu bringen. siehe rubrik “community”. liebe grüße stephan (flommersfeld)
…Flommersfeld!!! Dein Stück ist Super. Damit es keine Missverständnisse gibt hebe ich hier nochmal hervor das ich damit deinen Track meine!!! Gefällt mir sehr!!! :)
Wenn du willst kann ich dir gerne das Ur-Stück noch zuschicken wenn du willst.
klar will ich! kontakt können wir aufnehmen über meinen blog: http://www.myblog.de/flommersfeld. freu mich!
freie antenne radio 9 teil 2
Kommentare:
der zweite Teil :O) … fein fein …
versuche eine diskussion über das selbstverständnis der “community” in gang zu bringen. siehe rubrik “community”.
liebe grüße
stephan (flommersfeld)
MMM eins
stimme: führmann. ton: richter.
Kommentare:
hat mir meine Mama beigebracht. Aber vielleicht ist diese Soundmischung auch was anderes? Schöner Rythmus – und ich pass ab jetzt noch besser auf beim Fönen.
versuche eine diskussion über das selbstverständnis der “community” in gang zu bringen. siehe rubrik “community”.
liebe grüße
stephan (flommersfeld)
LiteraturClip 19
Kommentare:
heute zum start der wetterbericht: vermehrt wolken und schauer, frühlingshafte 12 bis 17 grad, schwacher wind aus östlicher richtung. hoffe, dein klima ist günstig.
der Nebel lichtet sich!
… bisserl kurz … möchte man gerne mehr von hören :O) …. lg…
Auch wenn ich mich wiederhole, kommen noch 70 weitere LiteraturClips:
Top 100 ist die ironische Antwort auf unsere Hitparadenkultur. Wo auf überkommene Formen verzichtet wird, müssen neue Logistiken gefunden werden. Kurzhörspiele, die in maximal einer Minute erzählt werden und den Fragmentarismus unserer Zeit widerspiegeln.
Es sind Literaturclips entstanden, die Sounds, Musikminiaturen, und Wortfelder beinhalten. Poetische Momente treffen auf industriellen Lärm, Licks auf Lyrik, Grooves auf Gebrummel. Gefragt ist die Idee pur ohne chemische Zusätze, der flüchtige Moment und kein bombastischer Furz. Künstler aus verschiedenen Sparten trafen aufeinander und arbeiteten zusammen, aber auch gegeneinander. Daraus entstehen Werkgruppen, die ineinander verflochten sind: Hörspiel als Bagatelle, Triviale Maschinen, Streetsounds, Hörspiel als Rough ´n Roll und das Hörspiel als Spiel.
99 Bagatellen warten auf ihre Umsetzung, um dann durch den Hörer neu umgesetzt zu werden. Mit dem Zufallsgenerator im CD-Player entsteht das digitale Hörspiel – immerfort als Würfelwurf.
A.J. Weigoni
bin langsam ein bischen müde. muß, glaube ich, mal pausieren. soll ja auch weiterhin spaß machen. verdammt! das hasenkostüm ist ziemlich unbequem. man hört sich.
DERE BOYU KAVAKLAR
Kommentare:
…ist ja auch irgendwie Klangkunst in dem Sinne, dass mit Klängen und Stimme ein künstlerisches Ergebnis erzielt wird. Allerdings bedeutet Klangkunst auf diesem Forum etwas anderes: Mittels Klanglicher Elemente einen Assossiationsraum zu schaffen, der eine Interpretation ermöglicht. (In etwa). Musik gehört da (leider) ausdrücklich nicht dazu. Bitte nicht falsch verstehen, ich mag das Stück sogar, aber es hat hier eigentlich nichts verloren, da es keinerlei Beziehungen zu künstlerischen Audioblogs bzw. Podcasts hat.
es gibt doch noch die rubrik: alles andere. finde das durchaus eine bereicherung. ein bischen party tut doch gut! nix für ungut, dan.
… Anfangs eine klare Ansage vom Blogspiel-Team: Keine Musik. Das ergibt soger Sinn, da die Vergleichbarkeit der Beiträge, wenn man Musik noch mit reinnimmt, absolut nicht mehr gegeben ist. Ich habe ja auch nichts gegen ein wenig Party, aber stell dir mal vor, was hier los ist, wenn dieser Beitrag so durchgeht. Dann haben wir irgendwann 100 Nachwuchsbands, die ihre verdiente öffentliche Aufmerksamkeit einfordern, und die “Hörstücke” sind nur noch Beiwerk. Und was Bands für ein Potential im Bezug auf Fanaktivierung haben, sollte klar sein. Also meiner Ansicht nach gehört Musik wirklich in eine anderes Forum. Gibt es ja sicher. Womöglich sogar nach Genres geordnet, mit Charts und allem. Der Untertitel dieses Forums hier lautet immer noch: “Das Portal und die Sendung von Deutschlandradio Kultur für künstlerische Audioblogs und Podcasts”.
paßt leider wirklich nicht so gut ins bild – was natürlich nicht bedeutet, dass die musik schlecht ist.
find ich gut. ich kenne tänze (internat.), und das hier spricht mich sehr an. wüsste aber auch gern zumindest den titel auf dt.
ob das genre in diesem rahmen ok ist: bleibt offen,s.o.
und war vielleicht ein wenig voreilig beim uploaden… Werde mir in Zukunft vorher mehr Gedanken machen. Der Titel “Dere boyu kavaklar” beudeutet wohl soviel wie “Die Pappeln unten am Bach” – und gehört zum allgemeinen türkischen Liedgut.
Aprilgewitter
Kommentare:
schön, daß ihr wieder dabei seid! liebe grüße
Kommentare:
… und es entsteht auch eine – diffuse – Handlung durch die Neukombination.
LiteraturClip 20
Kommentare:
noch: die guten alten Wahrheiten….
Eine faszinierende Idee! Falls sich ein VeeJay findet, mache ich gern eine Copy von Top 100.
bedanke mich, bis dahin, der Weigoni
an dich die frage: ist das verrücktsein eine möglichkeit, das mittelmaß zu überwinden? ich glaube, die kunst liegt darin, verückt zu sein, ohne verrückt zu werden. what would you say?
Die Motivationsforschung hat drei Basismotive als grundlegend für das menschliche Handeln freigelegt: Macht, Leistung und Beziehungsgestaltung. Macht meint die Fähigkeit, sich im Kampf um etwas Wichtiges gegen andere durchzusetzen. Das Leistungsmotiv beschreibt die Fähigkeit, Kontrolle über etwas zu gewinnen. Die Motivation zur Beziehungsgestaltung weist auf die Kommunikationsfähigkeit eines Menschen hin. Jede menschliche Tätigkeit vollzieht sich zwischen diesen Grundmotiven und ihr Erfolg basiert auf ihrer harmonischen und situativ flexiblen Handhabung.
Mehrere Leerrillen
Kommentare:
… gefällt mir
LiteraturClip 21
Kommentare:
ein tragödienhafter moment: der liebhaber wird schuldig, indem er sich der geliebten bemächtigt. erotik und gewalt. der abbiß der zungenspitze als kannibalischer akt. klingt zunächst wie eine erotische verkündigungsszene: die frau schwebt herab. aber dann trifft sie auf mike tyson. macht betroffen.
Keine Bange, Kuschelrock kommt auch noch!
Psychotropische Vögel
Iencespiel
Kommentare:
gefällt mir gut. frage mich nur, ob die elektronische verfremdung der stimmen neben dem rückwärtslesen vielleicht einige klangschönheiten zudeckt. elektronischer sound und menschliche stimme nähern sich einander an. mich würde ein kontrast mehr interessieren. freue mich dennoch wie immer über euren beitrag. möge eure forschungsreise noch recht lange weitergehen!
rückwärt- seitwärts – n’est pas? 83- schön.
dieser text ist nicht rückwärts abgespielt sondern so gesprochen.das bedeutet :wir hatten einen text vor uns liegen aus dem wir dann willllkürlich buchstaben entfernt haben,so das dieser text dabei entstanden ist( halt ein dada text).
Zeitgeiz
Kommentare:
für meinen geschmack etwas zu lang. zuviel grundrauschen. warum gebet?
Ja, das stimmt.
Obwohl das ein Schweine Arbeit war, (alles spiel ich selbst)
hab ich ein wenig in die DETAILS versunken,
und leider ist in meine KUNSmachenRAUSCH etwas zu viel rauschen geraten.
Man hat ein Gespür, was manchmal, beim vielmal anhören kurze sachen lang erscheinen lässt.
Hasdt du auch recht, diesmal ist aber SO wirklich zu lang geworden.
bzw ich könnte meine ZEIT nicht gut genug füllen.
WARUM GEBET?
Ich wollte einfach andeuten, dass einfach heutzutage die grosse einkaufshallen die moderne “Kirche” sind,
wo die menschen nach eine art innere Trieb
(won aussen gereizt) nachgehen.
Wo ist die Grenze, was man wirklich braucht?
Ich hab versucht die Texte wie Musik minimalistisch zu halten,
(suggession?)
aber sicher könnte man viel mehr rausholen.
Lohnt sich das überhaupt?
danke.
Ding Dong
Kommentare:
sehr schönes kurzes stück mit klingelton als klammer. über das verschwinden der vielfalt. nur noch das einfachste. anhand eines signaltons eingängig und treffend vorgeführt. gegenstand, inhalt und form korrespondieren aufs beste.
Kurzes und knackig präsentiertes Fundstück. Das Zitatschnippsel aus dem Stück macht echt nachdenklich: “Ist das einfachste….”. Jeden Abend von 7 bis Mitternacht Fernseher an auch. Man, man, man…
Endlich eine Marktlücke, die mir gefällt. Ich mach nen Laden auf in dem es nur Klingeltöne zu kaufen gibt. Ich bräucht auch mal nen neuen. Meiner nervt extrem. Schöner Beitrag. Ding Dong….
LiteraturClip 22
Kommentare:
Hallo Weigoni, finde die Idee gut. Es ensteht Kino im Kopf. Dein Kommentar zu dem Sirengeheul ist sehr dramatisch angelegt. Hast du schon einmal ausprobiert, wie die Wirkung ist, wenn du deine Stimme zurücknimmst und daraus eine sachliche Meldung machst? Ich kann mit vorstellen, dass sich die Wirkung dramaturgisch dadurch erhöhen lässt. Waltrud
Jo. Solche Beispiele kommen auch noch.
Der Klang des guten Namens
Kommentare:
Bitte nur die ersten 45 Sekunden beachten. Sorry… .
… von jandls schtzngrmm, wenn ich das rrrrichtig höre … ; gruß
Hallo Dan, beim ersten Hineinhören denke ich, beeindruckendes Hörbild (beeindruckend im wahrsten Sinn des Wortes). So ein Hörbild setzt sich in meinem Kopf fest, da es Realität widerspiegeln soll und das Thema zynisch/witzig angeht. Mutig, sich mit der Rüstungsindustrie auf diese Weise anzulegen.
Beim weiteren darüber nachdenken kommt in mir Unbehagen hoch. Das Thema taugt nicht zu einer “Jandellei”. War von dir auch nicht so gemeint, denke ich. Auf dem Hintergrund der neu aufgeflammten Diskussion über die RAF, sehe ich deine Methode, Kritik zu üben(emotional aufgeladen, ohne weitere Hintergrundinformationen zu geben, Namen zu “verunglimpfen”) kritisch.
In meinen Augen kann so eine Klangkollage mit diesem Inhalt nicht für sich allein stehen, das ist zu einfach und zu kurz gegriffen. Diese Methode ausgebaut, ist wirksam und kann gefährlich werden. Solche Methoden müssen im Gegenteil durchschaubar gemacht werden, damit niemand mehr auf solche Methoden der Meinungsbildung hereinfällt.
Ich meine, es gehören sorgfältig recherchierte Informationen zu einer Auseinandersetzung um die Rüstungsindustrie in Deutschland. z.B. Wo werden von deutschen Firmen produzierte Waffen zur Zeit eingesetzt. Wo vernichten diese Waffen Menschenleben. Wie viele Arbeitsplätze werden in Deutschland durch die Rüstungsindustrie gesichert. Welche Steuereinnahmen hat die Bundesrepublik dadurch, von denen wir alle leben.
Das Thema “Rüstungsindustrie” geht weiter. Wollen wir Waffen “zur Selbstverteidigung” haben, dann müssen wir auch akzeptieren, dass Waffen produziert werden. Wollen wir gewaltlos für den Frieden kämpfen? Wie machen wir das dann aktiv? Dan, ich hoffe, du verstehst meine Einwände im Hinblick auf die Methode. Gruß, Waltrud
Danke Waltrud, das sind scharfsinnige und richtige Beobachtungen. Du hast Recht damit, dass es mit einer solchen Schelmerei nicht getan sein kann. Sie kann aber -wie in deinem Fall- Anregung zur weiteren Auseinandersetzung sein. Mit Jandl hat das tatsächlich nichts zu tun. An sich verdankt sich der Beitrag dem einfachen Zufall, dass sich die Namen der an Rüstung beteiligten Firmen einfach hervorragend als Onomatopoetika verwenden lassen. Der Witz an sich entstand schon vor etwa 15 Jahren zum sogenannten ersten Golfkrieg unter Bush Senior. Damals passte auch “Saddam” ganz gut in’s lautmalerische Ensemble; den habe ich hier einfach mal weggelassen, um die Sache universeller zu machen. Zur zweifelhaften Methode (ohne echte Auseinandersetzung und tiefergehender Recherche) : Ich baue Miniaturen. Diese haben kurz und pointiert zu sein und müssen ein Potenzial dazu haben den Hörer anzuregen, aufzuregen zu provozieren. Ich will nicht Meinungen (auf direktem Wege) beeinflussen. Wenn sich das Denken der Rezipienten durch meine Beiträge verändert, dann hoffe ich, dass dies geschieht, weil er sich auseinandergesetzt hat, sich assoziativ betätigt hat. Eine solche Miniatur wie die vorliegende gehört an sich vielleicht in ein Feature eingebettet. Wenn du Lust hast ein solches zu produzieren, dann kannst du sie gerne verwenden. Nochmals Danke für die kompetente Kritik, bis dann, Dan.
offensichtlich kennt du das besagte schtzngrmm nicht oder hast es noch nicht gehört, da du offensichtlich jandellei mit spielerei gleichsetzt. Wie bei Dans beitrag wird auch bei jandl ausgehend vom wortmaterial lautmalerisch gearbeitet … gruß
Hallo Dan, danke dir für das Angebot, mir deine Onomatopoetika (schwieriges Fremdwort, wie gut dass es wiki gibt) zur Verfügung zu stellen. Das Thema “Rüstungsindustrie” ist für mich viel zu schwierig, um daraus ein Feature zu machen. Ich bin keine Journalistin. Grüße, Waltrud
…Eure Kommentare zu der Miniatur. Aber ich fand sie auch schon ohne die Erklärungen (und trotz völlig unzureichender Jandl-Kenntnisse) sehr gelungen und sogar – komisch. So ist das manchmal mit diesem “sogenannten” Humor: erst schmunzeln, dann denken! Besser als keins von beidem.
Eine Sehr intensive Sache. Gruß von Hauhechel
… eine sehr intensive Sache, schönes Stück!
…für die wohlwollenden Kommentare und die Votes. Ich weiß sie zu schätzen. Platz drei für eine Miniatur erachte ich als einen kleinen Sieg. Nochmals danke, Dan.
archie
vocals + text: paddywhack
(www.myspace.com/realshmork)
Kommentare:
… und als solche “hors catégorie”. Trotzdem: Netter Flow. Mir fehlt allerdings ‘ne griffige Hookline. ….
Hommage an MA
Kommentare:
… ich verstehs nicht, aber zu lachen erlaub ich mir trotzdem! Däge
alles neu macht der mai
Kommentare:
Grüssken, der Weigoni
ah, der weigoni! ohne regenschirm? das haar getürmt zu einer gewitterträchtigen frisur. oder ist es eine perücke? ich selbst bin über nacht ein wenig geschrumpft. die hosen schlackern und in den reitstiefeln finde ich keinen halt mehr. sturmwind, mein treues pferd, zeigt keine freude, als ich seine box betrete. seine augen sind stumpf, kein vielsagendes wiehern. werde mich heute mal als zwerg nase im vorgarten aufstellen. mal sehen, was die leute sagen. ah, da kommt schon einer. “guten morgen!” “ah, der nachbar flommersfeld, so früh schon auf?” “Sie haben mich erkannt?” “aber wieso denn nicht?” – “naja, fühle mich heute irgendwie anders als gestern.” – “mir ist nichts aufgefallen”, zuckt der nachbar mit den schultern. “es sieht nach regen aus … muß jetzt los. schönen tag noch!” – “ja, ja. jeder muß sehen wo er bleibt. bis dann.” – “jaja.”
Man hört es schon prasseln. Schnell mal die elektrifizierten Haare glattstreichen.
erste regenmai erst alles neu – (na – reimt sich nich so ganz) – schon zum dahingleiten
LiteraturClip 23
Kommentare:
Vergessen wir die alten Säcke…
Versäcken wir das Gessen.
Versenken wir das Wir.
Verticken wir uns wirr.
Versaufen wir das Irrr.
Wir sind doch die nicht die Kirren,
wir sein doch mögen Gecken.
Wir, die Alten in den Säcken.
beziehung – quasi eine RZB (romantische zweierbeziehung) – total tautologisch und da helfe ich doch gern ganz praktisch “auf dem weg zu top 100″
fubt es noch viel Jerumpele!
Kollegenkollegen
Kommentare:
Mit dem Hintergrund der +4% hat der Beitrag eine einschlagende Wirkung auf mich. Meine Stimme hast Du.
die Klangcollage, Kollege. Gruß, Waltrud
Kollegin Waltraud. Es dankt und grüßt: jokusch
Du heißt gar nicht Waltraud.Und bist möglicherweise gar keine Kollegin. Ach, man weiß so wenig. Ganz geknickt: jokusch
LiteraturClip 24
Kommentare:
sicher sind Sie schon dabei, die hymne zu komponieren. nach top hundred, jetzt die hymne. summe schon den ganzen morgen vor mich hin. was heroisches?! habe mir beethovens portrait an die wand gehängt. da-da-da-daa! da-da-da-daa! dada, dada. dadadadada dada da daaaa. ada-da. dahaa ha ha ha ha haaa! dideldi, deldi, di, didididi die. dum-dum! dadadel, dododel, rumsfidel. jetzt mal mit der blockflöte. ist nicht ganz einfach! fehlt noch ‘n bischen percussion, so’n bischen erschütterung. na, mal sehen. mit den besten wünschen fürs wochenende.
Denke, dass ich mit “Fahnen & Banner” meinen Beitrag dazu liefern werde. Oder was meint das vernehmliche Ohr?
do the gruss, der Weigoni
ich muß es ja nicht verstehen… hirnlose Hingabe triffts ganz gut… :-/
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, es gibt zum Klang-Kunst-Projekt »Top 100« ein Konzept:
»Wenn es Videoclips gibt muss auch die Literatur auf die veränderten medialen Verhältnisse reagieren.«
Mit der Industrialisierung begann das Zeitalter der Kurzgeschichte. Damit war die Geschichte des bürgerlichen Bildungsromans beendet.
Wenn die Geschichte der Medien die Geschichte einer Konkurrenz ist, begann sie mit einem Vorsprung. Die Dichter hatten die Montage entdeckt, als die ersten Photographen noch Stunden brauchten, um ein einzelnes Bild zu entwickeln.
Es war, als hätte die Literatur den Film erahnt und als er kam, genossen sie gemeinsam den Rausch der sich überstürzenden Eindrücke. Das Drehbuch wurde erfunden, später der Rundfunk mit dem Hörspiel begrüsst. Als das Fernsehen sich breit machte, fand es die Schriftsteller schon in skeptischer Distanz. Multimediales Spiel mit Video, Performances und Installationen dachten Maler und Musiker sich aus, deren Zaungäste manchmal auch Dichter waren.
Der Videoclip, ein durch Bildschnitt und Rhythmus bestimmtes Medium, überholte sie alle. Trotzdem verweigert sich die Wortkunst seiner Inspiration. Es scheint, dass sich die Literaten vom flüchtigen ästhetischen Reiz nicht den langen Atem rauben lassen wollen. Uns ist diese kurze Form einen Versuch wert. Schon weil sie sich an einem anderen Ende der Welt ganz unverdächtig bewährt hat: im japanischen Haiku. Haikus sind einfache Sätze. Beobachtungen, in denen fast nichts passiert. Nur dass gerade ein Frosch ins Wasser springt. Der Haiku bedeutet nichts und wirkt trotzdem.
Zwischen der Leere des Zen-Spruchs und dem hysterischen Rhythmus des Videoclips ist eine Form zu entdecken, die sich hören lassen kann. Nur so kann Literatur, will sie auf die veränderten medialen Verhältnisse und die dadurch erzeugten Wirklichkeiten reagieren, einen innovativen Input erhalten und letztlich eine weitere Existenzberechtigung. Mit der Digitalisierung beginnt das Zeitalter des Literaturclips. Nach einer Minute ist alles vorbei. Umschalten. Dann kommt die nächste Story.
Top 100 ist die ironische Antwort auf unsere Hitparadenkultur. Wo auf überkommene Formen verzichtet wird, müssen neue Logistiken gefunden werden. Kurzhörspiele, die in maximal einer Minute erzählt werden und den Fragmentarismus unserer Zeit widerspiegeln.
Es sind Literaturclips entstanden, die Sounds, Musikminiaturen, und Wortfelder beinhalten. Poetische Momente treffen auf industriellen Lärm, Licks auf Lyrik, Grooves auf Gebrummel. Gefragt ist die Idee pur ohne chemische Zusätze, der flüchtige Moment und kein bombastischer Furz. Künstler aus verschiedenen Sparten trafen aufeinander und arbeiteten zusammen, aber auch gegeneinander. Daraus entstehen Werkgruppen, die ineinander verflochten sind: Hörspiel als Bagatelle, Triviale Maschinen, Streetsounds, Hörspiel als Rough ´n Roll und das Hörspiel als Spiel.
99 Bagatellen warten auf ihre Umsetzung, um dann durch den Hörer neu umgesetzt zu werden. Mit dem Zufallsgenerator im CD-Player entsteht das digitale Hörspiel – immerfort als Würfelwurf.
A.J. Weigoni
Eine Symphonie aus kunstvoll aneinander gereihten Klangfarben, die die Welt nicht braucht.
So besehen ist Kunst ein überflüssiger Luxus, den niemand baucht.
Geburtstagsständchen zum 141
Inzwischen ist seine Musik auf Meditations-CDs und in der Werbung angekommen. Dass er witzige Texte und Grafiken gemacht hat, ist weniger bekannt. Hier eine
Kommentare:
… mit gut. Auch das projekt www.satiesfaction.de
gruß
Neueste Mitteilungen
Kommentare:
und glückwunsch zum kleinen bergfest.
Nachste Woche werden die Wanderstiefel mit der Unterstützung von Phillip Boa geschnürt.
Bis dahin: Alles Alltag! – Grüssken, der Weigoni
Hunderte von Jahren schon kämpfen sozial sensible gesellschaftliche Gruppen, Parteien und Gewerkschaften für eine gerechte Entlohnung. Deutschlands Dichterfürst Goethe hatte maßgeblichen Anteil daran, dass Autoren am Verkauf beteiligt wurden. Und das alles wollt Ihr Leute hier im Blogspiel, Passive und Aktive, jetzt ernsthaft wegen ein paar fadenscheiniger, kleingedruckter AGB und weil’s alles aus einem Blog kommt und auch noch Spaß gemacht hat, über Bord werfen?! Ich kann das echt nicht glauben!!!
Hintergrund: Blogspiel bezahlt bei Radio-Sendung nur dem Gewinner-Beitrag ein Honorar oder wenn ein Beitrag in voller Länge gespielt wird. Bis zu 60 Sekunden (das sind mindestens 20 Prozent des Blogspiel-Beitrags) nimmt man sich heraus umsonst, honorarfrei zu senden. Unddas als Service für Deutschlandradio Kultur, das ja durch GEZ-Kohle finanziert wird.
Ich denke Deutschlandradio Kultur kann es sich leisten, für die gesendeten Blogspiel-Beiträge, auch wenn die nicht voll ausgespielt worden sind, ein senderübliches Honorar zu zahlen, damit kommt die Station immer noch viel billiger weg als bei einer normalen Feature-Produktion. Überdies könnte man das wirklich als einen Beitrag zur Kulturförderung sehen.
Was wir nun machen können, ist unsere Beiträge im Kommentarfeld mit dem folgendem Hinweis versehen:
Achtung: Sendung meines Beitrags nur bis 10 Sekunden honorarfrei!
Auch eine Mitgliedschaft in der VG-Wort, die sich um die Betreibung der Tantiemen der schreibenden Zunft kümmert, ist sicherlich nicht von Nachteil:
http://www.vgwort.de
Kann übrigens sein, dass ich, Dieindien, bald wegen meiner kritischen Tätigkeit hier rausgeschmissen werde, das jedenfalls wurde mir in einem Kommentar vom Blogspiel auf meinen Beitrag von dieser Woche angedroht.
Liebe Blogspieler,
im Forum gibt es zur Zeit eine Debatte über die Vergütung der Beiträge, die in der wöchentlichen Sendung vorgestellt werden. Wir möchten einige verzerrte Positionen gerne klarstellen.
Hintergrund:
Dieses Projekt bemüht sich um einen Ideenaustausch, einen Diskurs über neue Audiokunstformen und ihre Darstellung. Ohne die üblichen redaktionellen Prozesse wie Themenvorschlag, Lektorat, Ablehnung der großen Mehrheit der Einreichungen, dramaturgische Besprechung, dramaturgisches Redigieren, Produktion unter professionellen Bedingungen etc. versucht dieses Projekt eine Plattform für akustische Experimente zu sein. Es versteht sich als Angebot an Neugierige, eine erste mitdiskutierende Öffentlichkeit zu finden. Üblicherweise ist nur ein verschwindender Bruchteil aller Einreichungen und freien Produktionen im Radio zu hören.
Klarstellung:
Wochengewinnerbeiträge und der Beitrag für die Redaktionsauswahl im Radiofeuilleton werden nach radioüblichen Bedingungen für künstlerische Beiträge vergütet. Das Honorar stellt dabei zwar eine übliche Vergütung dar. Es steht aber nicht im Mittelpunkt des Projekts und ist nicht sein Zweck. Die Darstellung weiterer Beiträge in Form von Ausschnitten möchte auch Stücken über den Gewinner der Woche hinaus die Gelegenheit geben, als Anregung zum Weiterhören auf blogspiel.de innerhalb der Sendung Gehör zu finden. Die Blogspiel-Sendung besteht durschnittlich jedoch nur zu 2 – 3 % aus Ausschnitten von Beiträgen.
Diese Vorgehensweise ist seit Beginn des Projekts in Sendung, Community-Diskussionen und Veranstaltungen transparent dargestellt worden. In den AGBs ist festgelegt, dass Auszüge aus hochgeladenen Beiträgen von blogspiel in der Sendung verwendet werden dürfen, ohne gesondert vergütet zu werden. Dazu erklärt sich jeder Mitspieler bereit.
Fairplay:
Es ist weder fair noch akzeptabel wenn einzelne Mitspieler, die diesen Bedingungen zugestimmt haben, unsere Vorgehensweise mit Haustürgaunern und Leistungserschleichern gleichsetzen. Es geht uns um eine neuartige öffentliche Diskussion über Radioformen im Zeitalter von Web 2.0-Chancen – also der Möglichkeit für viele mit verhältnismäßig einfachen Mitteln am Produktions- und Kritikdiskurs teilzunehmen. Wir werden einzelne Akteure für ihre sehr streitbaren und oft falschen Positionen nicht sperren, hoffen aber auf eine Fortsetzung der bisherigen Diskussionskultur. Dieses Projekt begreift sich als ein Work-in-Progress-Projekt. Wir bemühen uns dauerhaft auf Anforderungen seitens der Community einzugehen. Sollte ein Mitspieler sich dennoch nicht adäquat gewürdigt sehen, können wir leider nur an die Freiwilligkeit des Mitspielens erinnern.
Wunsch:
Ein Forum lebt von Diskussionen, auch von Kontroversen. Und die Diskussion um die Vergütung nutzer-generierter Inhalte ist sicher berechtigt und vor allem wichtig. In zahlreichen Fällen suchen Verlage und Funkhäuser nach billigen Inhalten, die dann auch noch werbewirksam mit dem inflationären Prädikat des “user-generated-content” belegt werden können. Hier ist es eindeutig anders. Blogspiel ist ein Portal für künstlerische Formen. Es ist ebenfalls eine Plattform für eine lebendige Diskussion. Auf Ausschnitte zu verzichten, würde bedeuten, die Diskussion und die Plattform stark zu beschneiden, was wir bedauern würden. Wir hoffen, daß es weiterhin interessante neue Radiobeiträge und vielfältige Diskussion auf blogspiel.de gibt.
Viele Grüße
blogspiel.team
Was Passiert
Kommentare:
…die wir hier hören, ist übrigens ein ungeheuer analoges Teil mit 54 Pfeifen (ca. 100 Jahre alt). Steht bei meinem Mitbewohner im Zimmer. Das Rauschen stammt vom Motor, der den Blasebalg ersetzt. Beim nächsten Mal muss ich wohl das Mikro anders positionieren. Bei diesem Stück stört mich das Rauschen nicht.
meine weiterverwurstung bezog sich auf folgende stelle aus “20 000 Meilen unter dem Meer” von Jules Verne:
… Dann fährt die “Nautilus” zwei, drei Wochen lang in fünfzig Meter Tiefe weiter, ohne dass Professor Arronax den Kapitän oder einen seiner Offiziere zu Gesicht bekommt. Ned Land bereitet die Flucht vor und beschafft einen Schraubenschlüssel, der zum Öffnen der Luke erforderlich ist. Professor Arronax packt seine Notizen ein. In dem Salon, den er durchqueren muss, spielt Kapitän Nemo auf der Orgel. In dem Augenblick, als Professor Arronax, Conseil und Ned Land ins Beiboot klettern wollen, merken sie, dass die “Nautilus” sich mit zunehmender Geschwindigkeit auf einer enger werdenden Spirallinie bewegt: Sie wurde vom Malstrom erfasst, einem ungeheuren Strudel zwischen den Lofoten und den Faröer-Inseln.
wollte das unterseeboot hörbar machen. hoffe, du bist nach allem wohlauf und bei bester spiellaune. wär doch gelacht!
stephan
im meer was passiert
Kommentare:
Tatsächlich kann man meinen Beitrag “Was Passiert” unter Anderem als eine kleine Hommage an flommersfeld verstehen. Allerdings glaube ich, dass es nicht deine Intention war, diesen Umstand zu dokumentieren. A propos, was ist denn die Intention?
Außerdem hätte es wohl der Etikette entsprochen nachzufragen, ob sowohl ich, als auch flommersfeld damit einverstanden gewesen wären auf diese Art und Weise verwurstet zu werden. Ich für meinen Teil WÄRE (bei entsprechend höflicher Anfrage) vermutlich sogar einverstanden gewesen, obwohl du es ,wie von dir kommentiert, gut findest, Leute (u.A. mich) an den Pranger zu stellen. Ich vermute sogar dein Beitrag soll diese Funktion haben. Sei’s drum. Bin also etwas befremdet; wäre sogar möglich, dass sich das noch steigert.
dachte die ironie meiner stellungnahme zu dieindien wäre deutlich! mit animal-onomatopoetica wollte ich ein eindeutigen negativen hinweis geben! ging wohl nach hinten los. tut mir wirklich leid. und wollte den gedanken, aufeinander zu reagieren, aufgreifen. hab mich ja auch extra aus dem wettbewerb ausgenommen. was als interaktion gemeint war ist jetzt leider in ein schräges licht geraten. sorry nochmal. und nochmal klipp und klar: stimme mit der position von dieindien in keiner weise überein! clever meinte ich im egoistischen sinne.
Ironie lässt sich halt leider über reinen Text nur schwer vermitteln. Habe die Hinweise übersehen, sorry. Interaktion finde ich natürlich ganz gut. Nur bitte ich darum in Zukunft trotzdem nachzufragen, wenn du Teile meiner “Werke” verwenden willst, oder zumindest bis zur nächsten Woche mit der Veröffentlichung zu warten. Hättest allerdings den Account nicht gleich löschen müssen. Lässt sich doch alles irgendwie klären. Danke und nochmals sorry von meiner Seite aus.
P.s.: Die Intention deines Beitrags hätte mich allerdings doch noch interessiert.
Ein Husarenstück mit viel Unterhaltungswert, wenn selbst altgediente ‘Bloggärtner’ nicht hinter den Spiegel der Ironie zu sehen vermögen, von den wannabees mal ganz abgesehen. Habe mich königlich amüsiert.
Und grüßen sie bitte den charly von mir.
… , dass die mp3-datei so ordentlich mit tags versehen ist.
…und ich hab’s echt nicht geschnallt! Das versöhnt doch dann echt wieder mit dem kurzzeitig empfundenen Befremden. Alles gar kein Zufall! Hihi… .
LiteraturClip 26
Kommentare:
der alte Sack!
zum141
Tofu
Kommentare:
nur verstehe ich kein Wort außer Tofu!
Vollkommen unverständlich, nur dem Klang verpfichtet!
Wenn der Mops mit der Wurst
Kommentare:
… gefällt mir (iss ja ehrensache ….)
War das eigentlich Fröbe oder Völtz, der da so schön den Marsch “geblasen” hat? Habe mich sehr amüsiert.
Ja, der Gert Fröbe wars, aber war das wirklich der Radetzkymarsch? Keine Zähne im Mund, aber La Paloma pfeifen … nein, ich würde es wirklich nicht beschwören.
guts GATS drips TRIPS
Kommentare:
die störgeräusche sind intensiv, egal ob sie global sind oder lokal
LiteraturClip 28
Kommentare:
sitze grade im großraumbüro und versuche mir konstruktive gedanken zu machen. da kommt ein vogel geflogen. hat ein zettel im schnabel, vom weigoni einen gruß. hab ich mich sehr gefreut und ihn mit der rückantwort beauftragt. müßte bald bei dir eintreffen.
ist angekommen.
bedanke mich, der Weigoni
Dichtung – aber wie
Kommentare:
exposition:
inhalt inhaltlich nicht haltbar
aber
inhalt halt hörbar
durchführung:
inhalt + inhalt = nur hall
leider
… stimme ich ottosmops zu. “Nur Hall” stimmt aber auch nicht; immerhin ergibt sich eine hübsche rhythmische Schichtung, die über schriftliche Dichtung hinaus geht. Aber so ganz ausgereift scheint mir das Ganze auch noch nicht zu sein. (Den Klartext vielleicht ans Ende setzen? Oder ganz weglassen?)
Ich empfehle Flachdichtung, Muffendichtung, Bürstendichtung, Gleitringdichtung. State of the art sind aber heute die berührungslosen Dichtungen, wie die Labyrinth- und die Magnet-Fluid-Dichtung. Frohes Dichten weiterhin und geneigte Grüße.
Harburger Schloßinsel
Kommentare:
auf der Schloßinsel. Ich glaube mit dem Bus. Schloßinsel hört sich zwar romantischer an, aber nix ist so wie man sichs vorstellt.
heißt ja auch Harburger Schloßinsel. Es gibt aber auch ein paar romantische Geräusche auf der Aufnahme.
LiteraturClip 29
Bitte gib mir einen Ventilator
Kommentare:
Ein schönes Lied. Aber jetz hamwa ja ma wieder Regen gehabt, wa?!
Geständnis einer Maschine
Spion auf mir Baby
Gebrauch von Satellit und Infrarot
Mich zu sehen, um sich im Laufe der Nacht zu bewegen
Ziel wird schießen Schießen mit Recht
Ziel wird die Art mögen wie Sie
Kommentare:
Die Idee Texte von Überstzungsbots bearbeiten zu lassen ist ja nun nicht neu. Die Idee Texte von Sprecherbots lesen zu lassen ebensowenig. Aber irgendwie hat mich die Kombination beider Techniken überzeugt. Gerade die “epische Länge” fand ich gut. Mein Grinsen wurde immer breiter. Geheimnisvoll, geheimnisvoll. Wenn man sich jetzt noch Tiger Tom Jones dazu vorstellt, der im Ausdruck ja wohl so ziemlich das Gegenteil von dem macht, was die Engine rüberbringt, ist es richtig witzig.
Finde übrigens die Übersetzer-Engine gar nicht so übel. Das ist zwar sinnentstellend, aber Semantik lässt sich schwer in Algorithmen zwingen.
Noch ein Hör-Tipp: “Der Notfall erfordert alles” von Eugen Egner. Klingt streckenweise auch wie schlecht aus dem Amerikanischen rückübersetzt.
LiteraturClip 30
Kommentare:
Sind das Bad Brains im Hintergrund?
Nö. Phillip Boa hat diese Komposition zum Projekt »Top 100« beigesteuert.
Politischer Diskursmonolog
Kommentare:
Das ist zu langsam.
Hurry
Kommentare:
Dafür einen Punkt!
Grüssken, der Weigoni
Erstmal danke Weigoni.
Ich habe direkt nach der Fertigstellung hochgeladen. Inzwischen fielen mir noch zwei Mögliche Titel ein:
“Speed-Dating” oder “Meeting People”.
Falls euch noch andere einfallen, nur raus damit.
Die meisten Samples habe ich dem Archiv “http://freesound.iua.edu/” entnommen. Es gehört wohl zum guten Ton alle Quellen anzugeben. Also los geht’s:
23085_digifishmusic_Open_and_Slam_VW_Passat_Door
23084_digifishmusic_Open_and_Slam_Opel_Corsa_Door
35111_digifishmusic_Slam
2933_conny_DATSON
32316_oniwe_carEngineStartStop
2975_AMPUL-toycarstart
20790_FreqMan_Crash01
20792_FreqMan_crash03_cleaning_up_mess
20810_FreqMan_crash15_pot_lid
20188_patchen_car_door_slam_35_B
36833_csproductions_cardoorclose-cs
16691_weebrian_1982_Z28_Reverse_Up001
33459_pempi_320d_1
33460_pempi_320d_2
33629_themfish_bulb_smash
34201_themfish_glass_house1
34202_themfish_glass_house2
35117_Abyssmal:hondaaccordbild_rer90noe
11704_alister667_vroom
21741Erdie_car_start
3045_starpause_k9ddhNoiseGym
17910_WIM_carstart10
34142_tliedes_car
14832_Heigh_hoo_SatoBar
35114_Abyssmal_BAGASJEromhondaaccord90noe23
32415_KRAFTWERK2K1_car_door_slam
31015_msorbo_carstart
19025_han1_Car_start_and_drive
33675_pauliep83_crash
Uff!
Darüber hinaus gab’s noch ein paar Samples aus Youtube-Videos. Diese Quellen hab ich mir nicht aufgeschrieben.
salzbretzelchen
für klaus
Kommentare:
ist kein Blumenstrauss, kein Blumenstrauss, kein Bumenstraus.
Grüssken, der Weigoni
die rose von weigoni ziert in einer schönen vase meinen schreibtisch. möge die reise weiter gehen. ich möchte peter bichsel zitieren. der schlußsatz seiner frankfurter vorlesung “der leser. das erzählen” lautet so:
“Meine Damen, meine Herren, liebe Freunde, ich danke Ihnen. Ich habe mich am Anfang sehr gefürchtet vor Ihnen, aber Sie waren sehr lieb, und ich habe Sie liebgewonnen, weil ich gemerkt habe, daß man Ihnen Geschichten erzählen darf. Sie haben etwas getan, was wir alle viel mehr tun müßten: Sie haben mir meine Geschichten gestattet. Die Welt würde besser aussehen”, wenn wir jedem seine Geschichten gestatten würden.
so möchte ich auch das blogspiel verstehen. wer erzählt, erzählt immer auch sich selbst oder – hier zitiere ich einen blogspieler: “Ich sende – also bin ich!” und ich glaube, dann ist es keine frage mehr, ob der eigene beitrag gewinnt oder nicht. in diesem sinne. haltet das blogspiel hoch!
Als ich in Solothurm die Mentalität der Innerschweizer studieren konnte, trafe ich in einer Nacht Peter Bichsel in einem Beisel (Kneipe). Wir sassen mit mehreren an einem Tisch. Niemand sagte ein Wort. So ging da bis zum Grund des Glases. Man muss also nicht immer eine Geschichte auf der Zunge haben.
Grüssken, der Weigoni
“Wir sassen mit mehreren an einem Tisch. Niemand sagte ein Wort.So ging das bis zum Grund des Glases.”
Könnte der Anfang einer guten Story sein, ist schon in sich selber eine gute Geschichte…
HahHahHah
Kommentare:
Die Spassgesllschaft bei ihrer Hauptbeschäftigung…ich versuche da einen Sinn zu finden, warum das hier läuft? Ist das nicht auf der eigenen Festplatte besser aufgehoben?
einfach mal am Morgen anmachen, hören, vielleicht sogar mitlachen, wenn es einem nicht gefällt, auf die Stoptaste drücken!
Ich stelle mir vor dass dieses Stück die Brezeln
überholt und Wochensieger wird.
Ich stelle mir voe dass ich am Samstag wieder auf
einem Bahnhof festsitze.
Weiter stelle ich mir vor dass ich um 16:30 das
Radio anmache und das Stück nochmal höre. Dann mache
ichs bestimmt nicht früher aus.
LiteraturClip 33
Jürgen Diehls Problem, eine Triple-Begabung zu sein, folglich in allen künstlerischen Bereichen seine Qualität zu besitzen, stellte sich für die Menschen in seiner N&a
Einsturz
In kommunizierenden Röhren leben Milliarden von Tropfen. Die Röhren stürzen ein…
Kommentare:
Zuerst dachte ich: Nettes Geplätscher. Dann nochmal angehört – nochmal..man entdeckt immer mehr, auch diese subltilen Veränderungen, mal nach oben, mal nach unten, etwas hebt ab und alles geht dann den Bach hinunter – eine gute Sache wenn man hineinhört. Beeindruckt beim 2.ten “Blick” darauf..
Flummiwiese
Kommentare:
das sind ja eigenartige Züchtungen bei Dir daheim. Dafür gibts glatt mal keinen Punkt.
sag geradeaus, was dich stört. wenn es etwas gibt, das dich im zusammenhang mit mir aufregt oder herausfordert, dann werde ich versuchen, mich dem zu stellen, wenn ich es als berechtigt empfinde. ansonsten, wenn du mir den spaß verderben willst: fehlanzeige. wenn du mich herausfordern willst, dann bitte. aber dann ohne maske. will mich lieber einer realen person stellen. sollte ich den beitrag falsch interpretiert haben, dann bitte ich um entschuldigung.
Konsumfrieden
*Zum Nachdenkenanreg*
Das ist mein erster Versuch.
Seid nicht zu streng
Gruß an die Community
Kommentare:
Was soll denn das bitte für eine Beleidigung meiner Ohren sein? Nicht nur das der Track inhaltlich absolut belanglos daherkommt, nein, er ist auch noch dermaßen dilettantisch produziert das mir die Ohren bluten. Vielleicht solltest du darüber nachdenken ob du hier richtig bist, bevor du uns weiter mit deinem schlecht gemachten geistigen Dünnschiss nervst.
Auf hopefully nicht so bald
Karacho
… hätte doch auch gereicht, karacho, oder?
Und sich selbst kommentare schreiben, ein bischen peinlich ist es schon, naja …
LiteraturClip 34
Kommentare:
als die Worte noch laufen lernten. Die ist allerdings vorbei, jetzt laufen andere Filme. Wie heißt es doch so schön: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!
denn der Abspann eines Film besteht aus Worten.
Grüssken, der Weigoni
feinsliebchen
Kommentare:
erstmal mein kritischer Punkt: der letzte Ton wurde zu früh ausgeblendet, da fehlen ein paar Takte, diese Story müsste eigentlich ganz langsam im All verschwinden, wie ein Raumschiff, das auftaucht und dann wieder den Sinnen entgleitet im Universum..Hat mich teilweise an Sg.Pepper erinnert von der Instrumentierung oder Laurie Anderson, dieses verhalten orgienhafte von Flommersfeld (mit Drang zur großen Oper?) hat was, ist wirklich gut gemacht, wenn man nicht auf grelle plakative Effekte aus ist..Obwohl er Klassik (vielleicht) veralbert, kann man das Stück ev. auch als eine Huldigung derselben ansehen. Gut..! Ich vote..
stimmt. die große oper steht noch aus. kommt aber noch. da bin ich mir ganz sicher.
War der wahn
Kommentare:
… wie sich da allmählich eine geschichte herausschält: von der zahl der tätowierungen über wochentage zu einer reflexion über süchte, um dann bei der schilderung der reaktion des vaters wieder stakkatoartig abzubrechen. hat mir sehr gefallen, die welt der tätowierten.
Rhythmisch. Schön. Gefällt mir.
Door Steps
Kommentare:
eine art dialog. finde toll, wie die türen miteinander oder gegeneinander kommunizieren. es entsteht eine art ausdrucksgehalt. dem bewohner bleibt nur ein resignierender seufzer. finde auch deine homepage sehr anregend. da gibt es einiges zu entdecken.
Gefällt mir wirklich gut, vielen Dank!
freut mich sehr, dass es euch gefällt. und das lob für meine homepage höre ich natülich besonders gern, danke.
Schreibmaschine
Kommentare:
Hört sich eher nach “Simag” an!
_decke
der blick fällt und wird gesogen: auf die _decke.
(teil II der reise ins ewige Eis_.)
Kommentare:
sehr schön
…für die beiden netten worte.
macht dann gleich umso mehr freude, de reise am wochenende mit teil drei fortzusetzem.
…vielleicht zu ruhig. Könnte ich mir aber sehr gut als Tonspur für ein Hörbuch/Hörspiel vorstellen. Lovecraft vielleicht, oder Jules Verne. Dazu noch ein Gemälde von Caspar David Friedrich betrachten…
Hallo Dan,
ja, genau das hatte ich auch akustisch beabsichtigt.
Und die Inspiration dazu hatte ich seltsamerweise vom Plattencover einer der Helden meiner Jugend, der famosen Band “Abwärts”.
Hatte mir die Scheibe damals hauptsächlich nach dem mich sehr beeindruckenden Cover gekauft; und als ich mal wieder im Studio herumphrikkelte da war mir klar: genau, das passt.
Das ist meine Interpretation dieses persönlichen Archetyps meiner Jugend.
Schau doch mal diesen Link hier an:
http://mitglied.lycos.de/rafuchs/ndw/vdj/abwaerts.htm
scroll ein bisschen runter bis zur LP: “Ich sah die Schiffe den Fluss herunter fahren…”
Leider hab ich das Original nicht bei Hand, sonst wüsste ich ob C.D. Friedrich der Maler ist, aber: sehr nah dran!
Assoziation erreicht!
Gruss, Stefan
auf den ersten blick fällt mir auf, dass das bild von friedrich extrem zerklüftet und sehr realistisch ist. die darstellung erzählt mir die geschichte eines schiffsunglücks mit tragischem ausgang. die ruhe ist nur scheinbar. wie sehr oft bei friedrich ist das bild sehr doppelbödig. höre da eher ein knarzen und knirschen. hier splittert holz. finde den vergleich nicht ganz so passend.
…ist bereits geschehen und das eismeer reagiert mit seiner zeitlosen ruhe auf den kurzen “einbruch” des menschen.
da splittert nix mehr, das holz ist schon durch und treibt die beringsee geradewegs richtung elbe.
ton – und wortlos.
so seh ick das.
liebe grüsse ans assoziationsberatungsteam!
Netter Sound, geht gut ins Ohr. Passt gut zu Friedrichs irrealer und kristalliner Eiskomposition.
möchte dir mit deiner interpretation doch recht geben. aber so ein kleines knirschen? gruß.
ich muss schon sagen: ja, da knirscht noch was im Gebälk des ehemaligen Fahnenmastes. Jetzt, wo du es ansprichst, hör ich es sogar ganz deutlich! Bei jeder kleinen Welle, die entsteht, wenn ein Polarbär mal wieder von der Scholle ins kühle Nass springt, knarzt der Fahnenmst ein kleines trauriges Liedchen vor sich hin…
…und so kann man schon der Fantasie Raum lassen. Durch jede Menge Probieren lassen sich so sehr interessante Räume erstellen. ..Als Hintergrund gut. Ausbaufähig. Nur insgesamt passiert sehr wenig. Der Zuhörer wartet auf was plötzlich Neues, aber….
…nicht zu viel Echos verwenden. Wirkt zu amateurhaft.
wg. “insgesamt passiert sehr wenig”:
so ist das nun mal mit einer themenstellung, die sich mit dem ewigen eis beschäftigt:
da ist naturgemäss einfach nicht viel los.
wenn ich jetzt eine komposition mit dem titel “rambazamba aufm rummel von cesars palace in las vegas (mit stargast marilyn manson!)” nenne und
sie so entspannt & ruhig wie bei “_decke” realisiere, nehm ich deine kritik an.
so kann ich dir diesbezüglich nicht folgen.
Sonntagsfrühstück
Kommentare:
durch die geöffneten Fenster den sonntäglichen Geräuschen der Straße lauschen. Später noch einen Grießpudding essen. Mit Vanillegeschmack.
hähemdappedihepphem
Kommentare:
denk ich mir halt.
wildstyle. Wagt was.
Wirkt meiner Meinung nach besonders durch seine räumliche Nähe zum Vorgängerbeitrag von bottica.
Wenn man nicht wüsste, dass flommersfeld die Drogen (per se) scheuen würde wie der Teufel das Weihwasser, könnte man seinen Beitrag glatt als Gegenthese zu “Drogen sind shit” auffasen.
Tun wir aber nicht.
…bald können wir diese Komposition wieder in Bus und Straßenbahn, auf der Straße und im Theater, in der Oper und im Restaurant, kurz aller Orten hören. Möge das Stück helfen, darüber besser hinwegzukommen.
… ich mich doch an eine soloscheibe von david moss in meinem tonträger-argschief – muss ich mir auch mal wieder anhören :-)
still
Kommentare:
…beginnt erstmal mit einer Kaskade der lautesten “stills” der Hörgeschichte.
Bis sich die Ewigkeit in ihrer herzlosen Nivelliersucht herablässt, der Stille den Frieden zu schenken.
Ewige Räume – ewiges Thema: so ists dann, wenn der Körper auf und unterm Grass dem kleinen oder dem ganz grossen Schlaf begegnet.
Gelungen.
.. also irgenwie funzzt das nicht.
ich mag die idee und die viualiserung dessen, was da kommen soll, in der kurzbeschreibung .. aber irgendwie ..
vieleicht fehlt der stille der raum um präsent zu sein, so dass ihr entschwinden bemerkt würde
vieleicht …
Zerbrochene Pavane
Kommentare:
Das Stück gehört eigentlich zu meinem Wortbeitrag ‘Noch gestern, schien mir, lebte’ von letzter Woche. Es damit in ein mp3 zusammenzukopieren, wäre zu lang geworden und hätte mir nicht gefallen, weil es doch zwei ganz unterschiedliche Sachen sind.
Ich hab für die Textaufnahme letzte Woche nach älteren, früher von mir im Internet veröffentlichten Aufnahmen gesucht, um Lautstärke und Tonqualität zu vergleichen, weil die Aufnahme am eigenen PC sich manchmal stark anders anhört als übers Internet. Dabei hab ich diese alte Aufnahme wiedergefunden und spontan gemeint, daß sich beide Sachen vielleicht ergänzen. Es ist ein kurzes Fragment aus einem ca. einstündigen improvisierten Musikstück, das ich 1984 aufgenommen habe, auch in einer Situation des Verlustes — daher der Zusammenhang zum Gedicht.
gefällt mir ziemlich gut. erinnert mich sehr an bretonische musik aus. finisterre. vielleicht aber wirklich nicht ganz passend für diese plattform hier, wenn es so getrennt ist vom text oder anderen einspielungen. es ist dann weniger klangkunst in meinem verstandenen sinn als ein lied. aber es ist sehr schön. würde gern die ganze session von damals hören…
aber, wie du schon schreibst, traumrufer: es fehlt noch eine ebene, die das stück richtig interessant hätten werden lassen.
so steht es “nur” für sich und bleibt deswegen “nur” “nett”.
brings mit “gestern…” zusammen und es wird vielleicht ne richtig runde sache draus.
gefällt mir gut! auch alleine. wobei es sich geradezu anbietet eine gedicht lesende stimme darüber zu legen…
Distorson – au backe
Die “Süddeutsche” schrieb über Distorson in ihrer Ausgabe vom 30.02.2007:
“Ein Vierspurrekorder macht es möglich:
Ein Mensch spielt diverse – sich in Reichweite befindende Instrumente. F
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Distorson – au backe! Podcast
Die “Süddeutsche” schrieb über Distorson in ihrer Ausgabe vom 30.02.2007:
“Ein Vierspurrekorder macht es möglich:
Ein Mensch spielt diverse – sich in Reichweite befindende Instrumente. Filigran und virtuos. Wie selbstverständlich werden hier nebenbei völlig neue harmonische Zusammenhänge erschaffen, in denen stets die Attitüde der jüngsten Antiglobalisierungsbewegung im Subtext mitschwingt.”
Doch hören sie selbst!
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www.myspace.com/distorson
punkt
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“Ich stehe im Regen und warte auf ein Taxi aber es kommt nicht, ich warte auf das Brummen von einem Mercedes Diesel, aber es brummt nicht. Die Dame vom Funk, die sagt zu mir, Wagen 4 ist in 5 Minuten hier.” Klack. Alles einsteigen ! Aber wann ?
“kt” “kt” “t” – ist ein schöner Rythmus! Es ist wirklich zu überdenken, ob es nicht auch Vorteile hat, wenn man nicht sofort auf den Punkt kommt.
man hat das Gefühl, irgendwas kommt da immer zu spät, aber dann ist es doch da – fast so, dass es schwindlig macht
Indem man es auf den . bringt.
drei reiter
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http://www.stevengutheinz.com/music.htm
Hallo Stefan Flommersfeld, probiere mal oberen Link, da spielt die Konkurrenz, ansonsten kann man deinem Stück schon gut anhören, wirklich interessant, wie die Charaktere wechseln, sich anscheinend bekämpfen und dann ganz woanders enden, innerhalb einer sehr kurzen Zeit…
Nettes plug-in. Solltest du mal auf einer Orgel spielen.
lustig, sehr lustig
Pferdefutter
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Da hat sich jemand den Pferden angenähert – finde ich irgendwie gut…fingen so die Höhlenmalereien an ? Erstmal nachmachen ( interessante Frage warum? um sich anzunähern und mit dem Pferd in Kontakt zu treten? um eine Faszination auszudrücken) und dann die ersten Umrisse an den Felsen…sehr inspirierend um über die Annäherungen oder den Zusammenhang von Tier und Mensch nachzudenken…
Ja nix falsches füttern. Pferde haben einen empfindlichen Magen.
…erstaunlich was passiert, wenn man das erste Mal die eigene Stimme mit gutem Sound auf den Kopfhörern hat. Oder interpretiere ich das jetzt völlig falsch? Wäre aber auch egal; als eigenstimmlich inspirierte Improvisation taugt das was.
LiteraturClip 36
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ist.
enzian
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weiß, was in der letzten Hütte passiert ist.
das ist doch noch das T vom PunkT, oder?
ja, das schwang noch irgendwie nach. tse-tse-tse.
Ich weiß auch, was in Hütte 3 passiert ist. Also Sie und Flommersfeld sitzen so auf der Bank, packen dann die Brotzeit aus. Schöne Aussicht auf die Berge ringsherum! Und beide waren meilenweit alleine in der Hütte..Sie haben dann fertiggegessen und plötzlich entstand so ein undefinierbares Schweigen und Herr Flommersfeld und Sie sehen sich flüchtig an, werden etwas rot, und sehr verlegen. Sie sagt dann: Schöne Aussicht, oder ? F sagt dann: Ja, stimmt eigentlich, merkt aber selber, dass er ganz was anderes wollte und auch sagen wollte. Sie hauchte schon JA, obwohl F noch gar keine Frage gestellt hatte. Und dann, nach einiger zäher Zeit und mit viel Überwindung fragt F.: Willst du meinen Cassettenrecorder sehen? Sie, der Ohnmacht nahe, ist nur noch imstande, dieses flüchtige Ja in die Almhütte zu wispern..Und F holt dann den Cassettenrecorder heraus, Marke Grundig, Stereo natürlich und erklärt ihr dann alles, vom Microeingang über den Stromverbrauch, den er mit einem speziellen Messgerät nachkontrolliert hatte. Und den Unterschied von Kassetten von BASF und FUDJI, aber am besten seien die von Kodak. Sie ist glücklich, das hatte Sie schon immer interessiert. Mit einem seligen Stöhnen sank sie in Flommersfelds Arme. Und Flommersfeld sank zurück!
Am Horizont tauchte die Sonne auf über der Alm wie ein berstender Feuerball und in der Ferne hörte man das Klatschen der Lederhosen beim Schuhplattln und ein Jauchzen drang in den weißblauen Himmel ! Judeldüho!
inne hütte vier und inne hütte fünf hammse sich nochmal jeküsst und so; mit brotzeit und allet. dann warn de ferien irjendwie zu ende, un se sind na hause jefahren…
spass beiseite: der track gefällt mir gut!
grüsse aus der hauptstadt
Runner65
danke für das kreative weiterspinnen und grüße zurück
für mich ein beispiel für gelungenes kurzhör- kammerspiel.
oder in diesem fall:hüttenspiel.
Erst Frau Spears, jetzt Heino. Das ist ja ganz großes Kino. Mir gefällt dieser Hüttenblues.
Was in der dritten Hütte passiert ist, kann man sich ja denken, 1972 hatte Heino bei der Miss-Austria-Wahl in Kitzbühel seine spätere Ehefrau Hannelore kennen gelernt. Die von Herrn Flommersfeld oben zitierten Worte entstammen einer Single, die im Oktober 1972 veröffentlicht wurde…
Um diese Ganze Hüttenstory ein bißchen aufzupeppen, hier das tragische Ende:
F und Sie sind schon eine ganze Weile auf der Hütte und so, natürlich alles rosarot, incl. Sonnenauf- und Untergänge. Aber das nervt auch mit der Zeit. Was aber passierte in Hütte 7? F bastelt mal wieder an irgendwelchen Soundexperimenten herum. Es ist 2 Uhr am Nachmittag. Sie liegt noch immer im Bett, total verschlampt, Lockenwickler hängen kreuz und quer vor ihrem Gesicht herum und sie raucht mit der einen Hand, telefoniert mit der anderen per Handy mit ihrer besten Freundin, obwohl sie mit diesen Gesprächen fast schon den Gerichtsvollzieher ins Haus gezogen hätte, 3000.- Eier hat sie im letzten Monat vertelefoniert und F kommt garnicht mehr nach, so viele Sounds zusammenzubasteln, dass diese Kohle auch wieder reinkommt. Mit einer 3.ten Hand kippt sie sich das härteste Zeug ein, was es beim Aldi gibt, irgendein Doppelkorn, den sie mit Eierlikör gemischt hat. Ihr so zuzusehen bereitete F intensive Kopfschmerzen. Er rast in der Hütte auf und ab wie ein wildgewordenes Kaninchen, außerdem kommt er irgendwie mit der Soundmaschine nicht weiter, soll ich hier noch ein bißchen Hall draufgeben oder da ? Genug. F hat genug, verdammt genug. Er zieht die Lederhose aus dem Schrank, streift sich den Wollpulli über, den er sich selbst stricken musste, weil sie immer mit dem Telefonieren und TV Glotzen beschäftigt war. WO GEHST`N HIN ? fragt sie, so ganz nebenbei. F sagt: ZUM ZIGARETTENHOLEN ! Sie: ABER HIER OBEN GIBTS DOCH GAR KEINE AUTOMATEN? F: EBEN ! Knallte die Tür zu. Das ergab so einen Windstoß, dass ihr dieses Gesöff im Glas herumschwappte, was sie aber garnicht mehr mitbekam, der Genuss dieser Aldisache hatte sie schon ins Nirwana befördert. Das Handy tickerte weiter und am anderen Ende der Leitung erzählte Gabi N., so hieß die gute Freundin, noch stundenlang von den Erlebnissen, die sie mit Hans K. gehabt hatte im Urlaub beim Ballermann. Alles ab 18, deswegen schweigt der Beobachter hier diskret.
Also F. Atmet erstmal tief durch. Uff. Die Luft schmeckt nach Spearmint Gum. ENDLICH FREI ! F geht eine Weile, alles bestens. Wie im richtigen Leben, kommt er wieder an Hütte 1 vorbei! Beschwingt auch von der guten alten Zeit, öffnet er vorsichtig die knarrende Tür. Die Sennerin Zensi sitzt am Tisch und kämmt ihr goldenes Haar. Ganz selbstverliebt sieht sie in einen Spiegel und F sieht ihr zu. Ein Bild für Götter, denkt F. Und sie denkt: Endlich der richtige ! Und F fängt an zu singen, diesen unnachahmlich Alpengesang von den 3 Hütten. Und sie – singt mit!
Und die Sonne verschwindet hinter den Bergen, der Mond erscheint und die Sterne funkeln am bayrischen Himmel wie glückliche Diamanten..
gerade ruft zensi. wir machen noch einen kleinen spaziergang.
Küche
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…küche konnte ich auch bei mehrmaligem hören nicht mit dem track assoziieren – er hat mich eher an einen grossraum in flughafen- oder bahnhofnähe mit stühle rücken und fenster auf/zu erinnert.
grüsse aus der hauptstadt
Runner65
… der Titel ist nämlich vielmehr ein Verweis auf den Geräusche-Ursprung: Backofenklappe, Ofenrost, Spüle, Stühle, Dunstabzugshaube – akustisches Material aus der Küche.
…sollte ich wirklich mal über nen anderen Titel nachdenken. ;)
Hallo Spleen, das kommt mir so vor als ob du seit DOORSTEPS auf Geräuschetrip bist. Meine Erfahrung: Was einmal geklappt hat klingt in einer weiteren Variation immer sehr schwach, wie der Aufguss eines Kaffees auch nicht wie das Original schmeckt. Einfach abschalten – vergessen und auf bessere Momente warten, die wieder von den Augenblicksgeistern beseelt sind und nicht von den Geistern der Imitation..
LiteraturClip 37
Top 100 – »Wenn es Videoclips gibt muss auch die Literatur auf die veränderten medialen Verhältnisse reagieren.«
Mit der Industrialis
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Top 100
»Wenn es Videoclips gibt muss auch die Literatur auf die veränderten medialen Verhältnisse reagieren.«
Mit der Industrialisierung begann das Zeitalter der Kurzgeschichte. Damit war die Geschichte des bürgerlichen Bildungsromans beendet.
Wenn die Geschichte der Medien die Geschichte einer Konkurrenz ist, begann sie mit einem Vorsprung. Die Dichter hatten die Montage entdeckt, als die ersten Photographen noch Stunden brauchten, um ein einzelnes Bild zu entwickeln.
Es war, als hätte die Literatur den Film erahnt und als er kam, genossen sie gemeinsam den Rausch der sich überstürzenden Eindrücke. Das Drehbuch wurde erfunden, später der Rundfunk mit dem Hörspiel begrüsst. Als das Fernsehen sich breit machte, fand es die Schriftsteller schon in skeptischer Distanz. Multimediales Spiel mit Video, Performances und Installationen dachten Maler und Musiker sich aus, deren Zaungäste manchmal auch Dichter waren.
Der Videoclip, ein durch Bildschnitt und Rhythmus bestimmtes Medium, überholte sie alle. Trotzdem verweigert sich die Wortkunst seiner Inspiration. Es scheint, dass sich die Literaten vom flüchtigen ästhetischen Reiz nicht den langen Atem rauben lassen wollen. Uns ist diese kurze Form einen Versuch wert. Schon weil sie sich an einem anderen Ende der Welt ganz unverdächtig bewährt hat: im japanischen Haiku. Haikus sind einfache Sätze. Beobachtungen, in denen fast nichts passiert. Nur dass gerade ein Frosch ins Wasser springt. Der Haiku bedeutet nichts und wirkt trotzdem.
Zwischen der Leere des Zen-Spruchs und dem hysterischen Rhythmus des Videoclips ist eine Form zu entdecken, die sich hören lassen kann. Nur so kann Literatur, will sie auf die veränderten medialen Verhältnisse und die dadurch erzeugten Wirklichkeiten reagieren, einen innovativen Input erhalten und letztlich eine weitere Existenzberechtigung. Mit der Digitalisierung beginnt das Zeitalter des Literaturclips. Nach einer Minute ist alles vorbei. Umschalten. Dann kommt die nächste Story.
Top 100 ist die ironische Antwort auf unsere Hitparadenkultur. Wo auf überkommene Formen verzichtet wird, müssen neue Logistiken gefunden werden. Kurzhörspiele, die in maximal einer Minute erzählt werden und den Fragmentarismus unserer Zeit widerspiegeln.
Es sind Literaturclips entstanden, die Sounds, Musikminiaturen, und Wortfelder beinhalten. Poetische Momente treffen auf industriellen Lärm, Licks auf Lyrik, Grooves auf Gebrummel. Gefragt ist die Idee pur ohne chemische Zusätze, der flüchtige Moment und kein bombastischer Furz. Künstler aus verschiedenen Sparten trafen aufeinander und arbeiteten zusammen, aber auch gegeneinander. Daraus entstehen Werkgruppen, die ineinander verflochten sind: Hörspiel als Bagatelle, Triviale Maschinen, Streetsounds, Hörspiel als Rough ´n Roll und das Hörspiel als Spiel.
99 Bagatellen warten auf ihre Umsetzung, um dann durch den Hörer neu umgesetzt zu werden. Mit dem Zufallsgenerator im CD-Player entsteht das digitale Hörspiel – immerfort als Würfelwurf.
A.J. Weigoni
Rufe aus der schönen neuen Welt, ala George Orwell, Durchsage an alle ! In dieser Welt hätte ich nicht unbedingt Lust zu leben. Etwas früher gegriffen klingt das irgendwie auch nach Rudi Dutschke oder DDR Maximen an die werktätige Bevölkerung. Irgendjemand hat wieder mal den großen Weg gefunden. Oder aber als Satire auf alles (oder nichts). OM OM OM..!
“Wenn man Euch am Beginn des
Jahres fragt,was das Zen ist,
braucht ihr nicht reden ,um es zu
erklären.
Bitte,entfaltet eure Zazenhaltung,
und der Frühlingswind wird die
wunderbaren Pflaumenblüten
aufgehen lassen.”
für pierre charial
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das Potenzial der Drehorgel, ist es das?
es geht um den virtuellen virtuosen. einen klang zu erzielen, der handwerklich nicht mehr zu bewerkstelligen ist. rhythmische und klangliche überlagerungen.
Das find ich richtig stark. Würde ich gerne als Sonate für zwei Flügel hören (Sonatine würde vielleicht auch reichen, obwohl: Als ausgewachsenes Klavierkonzert kann ich mir’s auch vorstellen). Die zwei Minuten reichen noch lange nicht. Ich bin noch nicht satt. Grüße, Dan.
hab nochmal was neues komponiert:
http://media14.roadkast.com/flommersfeld/virtuos2.mp3
enjoy it!
Glocken Freiburger Münster
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Das Handwerk des Glockengießens mag ja eine Kunst sein, die Klangerzeugung zum Ziel hat, aber der Mitschnitt eines Geläutes kann m.E. ohne weitere Bearbeitung nicht als Klangkunst bezeichnet werden. Sowas nennt man, glaube ich, ein “Field-Recording” neuerdings wohl auch “Soundscape”. Würde sich natürlich im Soundarchiv gut machen. (Da kann man nämlich auch hochladen.)
…will sagen Werkstatt.
im kern
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das bis zum Ende durchzuhören, mehr Hülle hätte den Kern evtl. besser herausgestellt
…bzw. die stilistische Verholperung oder tautologische Fügung viel mir auch auf. Ich fand’s aber nach ganz kurzen Zweifeln recht charmant, dass so etwas in einer (wenn auch unter live-Bedingungen) vorproduzierten Sendung nicht der digitalen Schere zum Opfer fällt.
Ich weiß rgendwie nicht, was der Beitrag also sagen soll. Ich schätze dich nicht so ein, dass du einfach auf einer kleinen Unzulänglichkeit herumreiten wolltest. Ist’s generelle Unzufriedenheit mit der Entwicklung der Dinge? Die Tatsache, dass das Blogspiel nun auch in der Web-Präsentation ein Nebenschauplatz ist? Das, so glaube ich, war ohnehin schon länger so. Mich freut’s trotzdem, dass wir dazu beigetragen haben, ein neues Format auf den Äther zu bringen. Die Beiträge der ersten Breitband-Sendung waren m.E. um Klassen besser, als das in der kurzen Blogspiel-Sendestrecke überhaupt möglich gewesen wäre.
Vorwärts immer! Dan.
der satz “im kern bleibt der kern erhalten” scheint mir eine typische worthülse zu sein. einerseits beruhigend: es bleibt im großen und ganzen alles beim status quo, andererseits signalisiert er: änderungen soll es geben, aber nur marginal, denn der kern bleibt ja erhalten. ist das fortschritt? ich halte das einfach für eine verräterische unschärfe. ich will mich auf keinen fall über den versprecher eines moderators lustig machen.
im vorfeld wurde auch darauf hingewiesen, daß sich die themen der sendung und unsere beiträge stärker miteinander verzahnen sollen, daß wir auch themenvorschläge einbringen können. stärkere redaktionelle mitarbeit wurde in aussicht gestellt. dafür sehe ich jetzt noch keine ansätze. und dann veröffentlicht man einen kriterienkatalog, um ihn sang- und klanglos wieder verschwinden zu lassen, anstatt in eine diskussion einzutreten.
das ist für mich keine neue positionsbestimmung. ich finde das einfach ein bischen wachsweich. nur mut!
wenn das blogspiel erhalten bleiben soll, muß es sich meiner meinung nach stärker profilieren. das etikett des blogspiels lautet jetzt: Das Portal und die Sendung von Deutschlandradio Kultur für künstlerische Audiobeiträge und Podcasts, Themenvorschläge, Audiokommentare. OK. die upload-möglichkeit blieb erhalten, ebenso die kommentarfunktion. wo aber besteht die möglichkeit für themenvoschläge und audiokommentare? und gibt es einen moderator oder bleibt die community wieder sich selbst überlassen und die redaktion pickt sich lediglich die pretiosen heraus? irgendwie müssen doch jetzt redaktion und community in einen austausch treten.
vielleicht kommt das alles noch, und ich bin wieder mal zu voreilig und ungeduldig. aber ein bischen mehr entschiedenheit wünsche ich mir doch. im kern bleibt der kern erhalten. ja, aber arbeitet am profil, damit das blogspiel eine zukunft hat!
in der breitband-menüleiste ist das blogspiel gefährlich abgerückt. hoffentlich kein signal für eine beginnende oder besser: fortschreitende marginalisierung.
Die augenfälligste Änderung im neuen Sendeformat ist wohl die Ausweitung der Sendezeit auf 55 Minuten. Das eröffnet Möglichkeiten! So können die einzelnen Segmente in der Sendung nach Lust und Laune unterschiedlich gewichtet werden. Das stelle ich mir so vor: Wenn die Blogspiel-Woche besonders interessant war oder wenn durch Zufall oder vorherige Absprache mehrere Blogspiel-Beiträge zu einem Thema kamen, dann auch mehrere Beiträge gefeatured werden. Dafür wäre dann etwa das Portrait etwas kürzer. Oder irgendein anderes Segment. Oder Blogspiel-Beiträge werden passend zu anderen Segmenten aus dem Archiv ausgewählt, um illustrierend eingesetzt zu werden.
Dass mehr Zeit für die einzelnen Programmpunkte zur Verfügung steht, finde ich auch ganz hervorragend. Wir können hier ja ein Liedchen davon singen, dass fünf Minuten für bestimmte Formate wie z.B. Feature oder Radio-Beitrag bzw. Reportage nicht immer ausreichen. Deswegen sind diese ja auch etwas unterrepräsentiert.
Sicher bezieht sich die stärkere Einbindung der Community in die “Redaktion” darauf, dass wenn ein Thema/ein Beitrag/ein Thread stark diskutiert wurde, diese(r) auch verstärkt in der Sendung Beachtung finden soll, gesetzt den Fall, sie haben etwas mit Netzkultur zu tun, oder die Diskussion an sich stellt gar Netzkultur da. Nun sind die regelmäßigen Beiträger hier nach meiner Einschätzung keine ausgesprochenen Netz-Avantgardisten, noch interessieren sie sich verstärkt für die allerneusten Entwicklungen im Web 2.0. Das war von Anfang an eine gewisse natürliche Barriere zwischen Blogspielern und Redaktionsteam. Ich denke man hätte sich mehr medienkritische oder Web-spezifische Beiträge gewünscht (oder gar echte Web 2.0 Podcasts). Da wir damit weder dienen können, noch wollen, steht unser Schaffen in einem Multimedia-Mag halt etwas im Abseits. Das halte ich für logisch.
Audiokommentare kann man, so wie ich die Sache verstehe, einfach als Tracks hochladen. Das ist natürlich für Leute wie dich und mich und viele andere nicht besonders attraktiv (auch wenn ich schon drei Mal so was ähnliches gemacht habe), wenn das hieße seine (einzige) Upload-Möglichkeit pro Woche zu verbraten. Da stellt man wohl doch eher einen “künstlerischen” Beitrag ein. Insofern wäre natürlich eine “zweite Upload-Baustelle” wünschenswert. Für diejenigen, die keine “Kunst” produzieren, kann man den Hinweis auf die Audiokommentare als Einladung verstehen, statt sich mit der Tastatur abzumühen, seinen Senf mittels Mikrofon mitzuteilen. Die Aussicht, mit seiner Meinung dann evtl. im Radio gehört zu werden, stellt womöglich einen zusätzlichen Anreiz dar, sich rege an den Diskussionen zu beteiligen.
Zum Kriterienkatalog: Ich meine, der verdienstvoll von Jürgen Gisselbrecht erarbeitete Fragenkatalog als Richtschnur ist m.E. eigentlich nur für Neulinge wirklich brauchbar. Ich würde den Katalog für die Produktion mal so zusammenfassen: Was will ich sagen? Wie will ich es sagen? Wie erreiche ich das das auch ankommt? Welchen Grad von Perfektion will ich erreichen?
Das sind nun alles Fragen, die grundsätzlich vor jeder Art von öffentlicher Äusserung stehen. Insofern ist mir nicht klar, wie überhaupt jemand etwas veröffentlichen kann, ohne sich diese Fragen gestellt zu haben. Dass der Katalog im Zuge der Umstellung verschütt gegangen ist, war sicher keine Absicht.
Ich glaube nach wie vor, dass wir gar keinen allgemein Gültigen Kriterienkatalog (darüber hinausgehend)brauchen. Zumal sich in der Kritik dann ohnehin wieder jeder nur an seine Ansichten hält, seine persönlichen Idiosynkrasien pflegt.
Zur Profilierung können am ehesten wir beitragen, indem wir hammergeile Beiträge produzieren. In letzter Zeit entsteht leider so etwas wie Langeweile, da es ja immer nur die üblichen zehn Verdächtigen sind, die hochladen. Ich habe mir schon öfter überlegt, wie man die Sache wieder attraktiver machen könnte, sehe uns aber nicht direkt in der Pflicht, in Onlinemagazinen und in Foren Werbung zu machen. Das gehört in den Verantwortungsbereich des Blogspiel-Teams. Da muss etwas getan werden. (Wobei ich mich auch Frage, ob das Team weiterhin das gleiche bleibt. In den AGB von Breitband ist jedenfalls von Trigger23 nicht mehr die Rede). Womöglich war die Manipulationsmöglichkeit über das Voting doch ein starker Attraktor. Oder ich will’s mal anders ausdrücken: Womöglich war der sportliche Wettbewerbscharakter für viele ein Grund, mit ihren Stücken herauszurücken. Denn was will der Mensch unter anderem? Über andere triumphieren. Und das will er belegbar und statistisch objektiviert.
Die von uns beobachtete Marginalisierung kommt nicht etwa nur von außen. Was für die Profilierung gilt gilt auch hier: Wenn hier Langeweile entsteht, dann liegt das zunächst mal an den Beiträgen und den Diskussionen darüber. Bei der geringen Anzahl an Beiträgen, die derzeit wöchentlich hochgeladen werden ist natürlich klar, dass es nicht unbedingt 40-50 Kommentare dazu gibt. (Ich glaube wir haben immer noch ein Mittel von etwa 2,5 Kommentaren pro Beitrag). Was soll also in der Sendung über Blogspiel berichtet werden, wenn es partout nichts zu berichten gibt? Es gab Zeiten, da wäre es schon interessant gewesen, über die Entwicklungen innerhalb der Community zu berichten, aber selbst da stellt sich die Frage: Interessiert das den Radiohörer? Womöglich hätte das Interesse geweckt, womöglich wäre das als uninteressant empfunden worden. Außerdem hätte das ja wertvolle Sendezeit gekostet, die man für Entwicklungen im Web 2.o brauchte (, was ich übrigens für legitim halte). Jetzt hätte man die Zeit, aber es gibt nicht die richtig scharfen Diskussionen, was schade ist, aber es liegt an uns, das zu ändern. (Bzw. am Blogspiel-Team für mehr Teilnahme/Teilnehmer zu sorgen).
Ich sehe jedenfalls durch den größeren Zeitrahmen viele positive Möglichkeiten und bin gespannt ob und wie sie genutzt werden, bzw. ob und wie WIR sie nutzen. Darüber hinaus hoffe ich auf den Herbst, der die Menschen vielleicht wieder zurück in die Stube an Mischpult und Rechner treibt, um Großes, Interessantes, Witziges, Nachdenkliches, Provokantes, Anarchisches, Verspieltes, Künstlerisches, Ernstes, Heiteres zu produzieren. Ich freu mich drauf, denn es geht weiter.
Schnecke auf Gulli im Regen
Aufgenommen in München im Regen.
Assoziation: könnte auch während oder vor oder nach der Flut in New Orleans sein. Oder…
Metall
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geht es noch weiter?
…gefällt mir gut. Eine Mischung aus Klangkunst, Bitterfelder Weg und Sendung mit Maus. Aber natürlich will ich jetzt wissen: Was ist das für eine Maschine? Spaß macht es übrigens, wenn man mehrere Clips von Spleen (Küche etc.) in unterschiedlichen Fenster öffnet und gleichzeitig abspielt.
gez. Kolja / Breitband
Die “Maschine” ist aus folgenden Einzelteilen zusammengesetzt: Backofenklappe, Backofenlüftung, Feuerwerk, Schlüsselbund und Hebebühne.
Ob und wie es weitergeht, steht noch aus.
LiteraturClip 40
Phill Spasz wünscht, A.J. Weigoni
Kommentare:
zur Tausend!
…verstehe das einfach nicht: Inhalt/Form/Gestus/Inszenierung, erschließt sich mir nicht. Wer hilft mir?
Kolja
wenn ich mich richtig erinnere, war die schöne idee die folgende:
100 clips auf eine audio-cd gebrannt, per random/shuffle angehört und jedes mal erklingt eine neue “geschichte”.
Die clips stehen also weniger für sich selbst, sonder erstrahlen erst im verbund mit den anderen in vollem glanze.
Danke, Kolja
Mit der Industrialisierung begann das Zeitalter der Kurzgeschichte. Damit war die Geschichte des bürgerlichen Bildungsromans beendet.
Wenn die Geschichte der Medien die Geschichte einer Konkurrenz ist, begann sie mit einem Vorsprung. Die Dichter hatten die Montage entdeckt, als die ersten Photographen noch Stunden brauchten, um ein einzelnes Bild zu entwickeln.
Es war, als hätte die Literatur den Film erahnt und als er kam, genossen sie gemeinsam den Rausch der sich überstürzenden Eindrücke. Das Drehbuch wurde erfunden, später der Rundfunk mit dem Hörspiel begrüsst. Als das Fernsehen sich breit machte, fand es die Schriftsteller schon in skeptischer Distanz. Multimediales Spiel mit Video, Performances und Installationen dachten Maler und Musiker sich aus, deren Zaungäste manchmal auch Dichter waren.
Der Videoclip, ein durch Bildschnitt und Rhythmus bestimmtes Medium, überholte sie alle. Trotzdem verweigert sich die Wortkunst seiner Inspiration. Es scheint, dass sich die Literaten vom flüchtigen ästhetischen Reiz nicht den langen Atem rauben lassen wollen. Uns ist diese kurze Form einen Versuch wert. Schon weil sie sich an einem anderen Ende der Welt ganz unverdächtig bewährt hat: im japanischen Haiku. Haikus sind einfache Sätze. Beobachtungen, in denen fast nichts passiert. Nur dass gerade ein Frosch ins Wasser springt. Der Haiku bedeutet nichts und wirkt trotzdem.
Zwischen der Leere des Zen-Spruchs und dem hysterischen Rhythmus des Videoclips ist eine Form zu entdecken, die sich hören lassen kann. Nur so kann Literatur, will sie auf die veränderten medialen Verhältnisse und die dadurch erzeugten Wirklichkeiten reagieren, einen innovativen Input erhalten und letztlich eine weitere Existenzberechtigung. Mit der Digitalisierung beginnt das Zeitalter des Literaturclips. Nach einer Minute ist alles vorbei. Umschalten. Dann kommt die nächste Story.
Top 100 ist die ironische Antwort auf unsere Hitparadenkultur. Wo auf überkommene Formen verzichtet wird, müssen neue Logistiken gefunden werden. Kurzhörspiele, die in maximal einer Minute erzählt werden und den Fragmentarismus unserer Zeit widerspiegeln.
Es sind Literaturclips entstanden, die Sounds, Musikminiaturen, und Wortfelder beinhalten. Poetische Momente treffen auf industriellen Lärm, Licks auf Lyrik, Grooves auf Gebrummel. Gefragt ist die Idee pur ohne chemische Zusätze, der flüchtige Moment und kein bombastischer Furz. Künstler aus verschiedenen Sparten trafen aufeinander und arbeiteten zusammen, aber auch gegeneinander. Daraus entstehen Werkgruppen, die ineinander verflochten sind: Hörspiel als Bagatelle, Triviale Maschinen, Streetsounds, Hörspiel als Rough ´n Roll und das Hörspiel als Spiel.
99 Bagatellen warten auf ihre Umsetzung, um dann durch den Hörer neu umgesetzt zu werden. Mit dem Zufallsgenerator im CD-Player entsteht das digitale Hörspiel – immerfort als Würfelwurf.
A.J. Weigoni
Sicherlich ist dieses Konzept nicht uninteressant (und außerdem sehr viel literarischer als der Clip!). Wer einen so hohen Anspruch hegt, der sollte sich allerdings auch folgendes fragen: taugt meine IDEE für diese Form und wenn ja, ist die Form auch HANDWERKLICH sauber ausgeführt? Ich würde hier zweimal Nein sagen.
(Also besser keine Konzepte veröffentlichen!)
Gemach. Es kommen noch 59 Clips.
Grüssken, der Weigoni
LiteraturClip 41
Kommentare:
“Weiche Wotan, weiche!”?
LiteraturClip 42
Kommentare:
hat hier der Leibhaftige selbst gesprochen? Oder eine Stimme aus dem jenseits?
Daschja ma ne joote Formulierung: Der Leibhaftige!
LiteraturClip 43
Kommentare:
…
und abgerechnet wird am Schluss!
bis dahin, der Weigoni
LiteraturClip 45
Kommentare:
…irgendwie ist es schon schade, daß diese Rubrik zu einer Alleingänger-Ebene geworden ist.
LiteraturClip 46
Kommentare:
Noch sind zu diesem Track keine Kommentare vorhanden. Willst Du der Erste sein?
Gedicht
Wörter sind Gedanken, nur ohne die Zeit.
Kommentare:
schöne Mitnahme der Stereo-Möglichkeiten und inhaltlich blitzt das Gesicht auch auf. Freue mich auf die kommenden Beiträge!
LiteraturClip 48
Kommentare:
Also die Stimme ist echt unvergleichlich. Doch diesmal finde ich, dass Text und Jazz einander nicht gerade unterstützen.
da sind sehr viele Vibrations drin und diverse Messages oder Haltungen könnte man heraushören (oder sich einbilden) Mir ist allerdings schon oft aufgefallen, dass man total überrascht ist, wenn man den “Anhang” sieht, der noch an einer Stimme dranklebt, sprich die ganze Person..Ich höre z.B. hier heraus auch große Gegensätze zwischen zwischen ANNÄHERN und SICH ZURÜCKHALTEN. Ich finde, diese Stimme ist aktiv und passiv zugleich, sie ist verlockend und abweisend, sentimental und nicht sentimental, reif und unreif, stark organisiert und stark chaotisch – aber alles gleichzeitig.. Ich hoffe die “Stimme” ist nicht alzu böse über meine Einkreisversuche..
Es ist übrigen Marina Rother. By the way ein Hinweis auf ein Monodram “In hochkonzentrierter Form macht das Monodram »Señora Nada« etwas, was nur die Literatur kann, aber auch sie nur sehr selten: Es macht Dinge vorstellbar, die man sich nicht vorstellen kann, weil es nicht auszuhalten wäre, wenn man es täte. Doch wenn sie wie hier verwandelt erscheinen, verdichtet, in jedem Wortsinn, zu Literatur, werden sie, wenn schon nicht erträglich, so doch erlebbar in einer Mischung aus Grauen und ästhetischem Genuß. Dem Titel liegt die Auffassung zugrunde, daß sich jeder Mensch in seinem Bewußtsein eine Welt nach seinem Maß erschafft – ein Vorgang, den das Werk gleichsam in der Schrift wiederholt. Die erzählerischen Strukturen des Monodrams geraten ins Wackeln, die semantischen und morphologischen Valeurs der Wörter rücken ins Zentrum. Die entfesselte Sprachalchemie triumphiert über den Traditionalismus. Die Redensarten haben versagt, so bleibt nur der Weg in die innere Demontage und Sprengung aller konditionierten Sprechhaltungen: heraus aus den Festlegungen, hinein in die Polysemie, das turbulente Spiel der Mehrdeutigkeiten. Seine Poesie ist kein Prozeß, in dem man eine Erkenntnis verschlüsselt oder treffender formuliert, sondern eine Sphäre menschlichen Tuns, die so autonom ist wie die Musik, die bildende Kunst, der Tanz. Will man beschreiben, warum diese lyrischen Monodramen eine so betörende Wirkung entfalten, könnte man sagen: Da ist ein Klang von Stille.”
Kann man sich auf meiner neuen Do-CD »Gedichte« anhören.
Das rauscht so schon am Ohr
Kommentare:
da baut sich ganz langsam eine spannung auf dann ist viel zu früh schluss. aber überhaupt gibt es da ja allgemein so viel – das lässt sich in so kurzer zeit einfach nicht sagen, schon in einem leben.
von Shakespeare: Viel Lärm um Nichts !
LiteraturClip 56
Kommentare:
aber gut!
der mensch
Geschirr
Kommentare:
erinnert mich an das Weltmeisterschafts-Finale 2006 in Berlin, Frankreich versus Italien Null zu Null zum Ende der regulären Spielzeit.
was das ist
Kommentare:
Meister flommersfeld,
schön, nach langer Zeit mal wieder von Ihnen zu hören!
Grüssken, der Weigoni
LiteraturClip 63
Kommentare:
lieber weigoni, danke für den freundlichen gruß. hoffe, du bist wohlauf.
habe das Motto “Heraus zum 1. Mai” für eine Fahradtour durch das bergische Land genutzt.
Herzliche Grüsse, der Weigoni
P.S. Nachdems hier anfänglich gerappelt hat, ist die Beteiligung hier sehr zurückgegangen. Woran liegt das Deiner Meinung?
wasdassol
Kommentare:
neuerdings als Neutöner unterwegs?
Herzliche Grüsse, der Weigoni
LiteraturClip 64
Kommentare:
das ist eine meditation wert. immer wieder interessante aspekte in deinem kaleidoskop. à propos “neutöner”: würde mich freuen, wenn du mir einen reflex auf meine musikstücke geben würdest. nachzuhören auf “karls zimmer”: http://flommersfeld.podspot.de. die stücke beginnen meist ganz spontan mit einer kleinen melodie oder ungefähren klangvorstellungen. das verdichte ich dann immer mehr, bis eine klangliche entwicklung erkennbar ist.
bis dann
mit vielen Skizzen. Vielleicht ergibt sich mal eine Zusammenarbeit.
würde mich freuen.
ist mir doch glatt ein y hineingerutscht, lieber weigoni.
LiteraturClip 65
Kommentare:
… bleiben immer unter der zunge verborgen, bis sie die zunge spalten und manchmal den ganzen kerl.
liebe grüße
stephan
von dem ich mir diese “Sarkasme” borgte, war Anhänger des Arbeitervereins Zenit St. Petersburg.
Aber das nur Nebenebenby, A.J.
o wie schön ist deine welt
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Karl Gottlieb Lappe, 1773-1843
O wie schön ist deine Welt,
Vater, wenn sie golden strahlet!
Wenn dein Glanz herniederfällt
Und den Staub mit Schimmer malet,
Wenn das Rot, das in der Wolke blinkt,
In mein stilles Fenster sinkt!
Könnt ich klagen, könnt ich zagen?
Irre sein an dir und mir?
Nein, ich will im Busen tragen
Deinen Himmel schon allhier.
Und dies Herz, eh’ es zusammenbricht,
|: Trinkt noch Glut und schlürft noch Licht. :|
da hätte der gute Schubert bestimmt auch seine Freude dran gehabt! in jeder Beziehung einfach nur: schön
aber die “Winterreise” nach Gedichten von Wilhelm Müller ist möglicherweise eine grössere Herausforderung.
Grüssken, der Weigoni
… wer würde ohne schubert noch von müller reden?
Und ich glaube unterstellen zu dürfen, dass flommersfeld sich auch nicht mit schubert messen wollte, die kategorie herausforderung (im sinne von vergleichbarkeit) hier also nur bedingt relavant ist.
grüsse aus der hauptstadt
remix nine inch nails
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Wann klopft Mad Onna an?
Das klingt ja schwer nach Residents. Geben Sie es endlich zu, Herr Flommersfeld, Sie sind einer von denen.
Die Residents sind Frauen!
“an artist does their purest work when they’re the most obscure, with a minimum of feedback from any kind of audience.” (N. Senada)
“Es gibt einen Satz, der unangreifbar ist, nämlich der, daß man Dichter sein kann, ohne auch irgendjemals ein Wort geschrieben oder gesprochen zu haben. Vorbedingung ist aber der mehr oder minder gefühlte Wunsch, poetisch handeln zu wollen.” (H.C. Artmann)
Künstler wird man aus Verzweiflung.
(Ernst Ludwig Kirchner)
@Weigoni: Ein höchst interessanter Ansatz. Ich verfolge schon seit Jahren eine andere heiße Spur. Es kann nämlich kein Zufall sein, dass im September 69, als sich die Residents gründeten, die Flippers mit “Weine nicht, kleine Eva” ihren ersten Hit hatten. Nichwahrgelle!?
Die Flippers mit den Residents in Verbindung zu bringen.
Was uns Frösche zu sagen haben
ODER
die leichtgläubigkeit der menschen
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… was die frösche so vermelden. schön.
mir gefällt’s auch. gute idee, gute umsetzung. lodde ist wieder da!
Circulus Vitiosus
Tanja Rehberger – voc, txt.
Frank Piochowiak – git., comp.
Brief an K
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nun spreche er noch ehrenvoll im kern:
deiner eigen feder text entflossen?
so möge ich den hut nun ziehen…
Hi cerval,
nee keine Sorge,was ich veröffentliche entspringt auch diesem,meinem Hirn.
Dank an dich für Komm.
Grüße
wiesel
War Is Hell
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wir müssen nur achtgeben, dass das nicht zur formel wird. habe eine veranstaltung der goethe-gesellschaft in frankfurt besucht: die farben bagdads. bin in diesem zusammenhang auf einen irakischen filmemacher gestoßen. zitiere hier aus dem programm: In den Straßen von Bagdad sterben Menschen völlig willkürlich, egal, ob sie zur Arbeit gehen oder keine Arbeit haben, einfach weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Der irakische Filmemacher, der Initiator der Ausstellung, erinnert sich an einen Tag, an dem er das Leben in den verwinkelten Gassen mit der Kamera einfing. Eine Woche später hätte er die Aufnahmen nicht überlebt. Bombenattentate legten die Gegend in Schutt und Asche. Zwei mit ihm befreundete Künstler starben bei einem Anschlag direkt vor ihrer Werkstatt. Den einen tötete die Wucht einer Autobombe, der andere beugte sich über Leiche des Mannes, als die zweite Bombe detonierte.
… mir Eigentlich ganz gut. Ich sagte ja, das ist eine Skizze. Fast nichts daran ist ausgearbeitet. Die Kriegsgeräusche sind nicht überzeugend; das passt im Sound nicht zusammen; das stimmt noch nicht. Es ist Formel-haft. Und damit – verglichen mit verschiedenen Wirklichkeiten – nicht differenziert genug.
Aaaaber: Gerade bei Skizzen bietet sich die einzigartige Gelegenheit, das was man betrachtet (hört) in alle möglichen Richtungen zu deuten. Du kannst ein Expressionistisches Werk sehen (hören), du kannst es impressionistisch ausdeuten oder es im harmlosen Bereich der gepflegten Hörer (Betrachter-)verwirrung verorten.
Das ist aber nicht das eigentliche Problem. Jenes gestaltet sich wie folgt:
Ich hätte gerne diese “Dona Nobis Pacem”-Version in allen Melodien UND Tonlagen vier-stimmig. Das sind dann 64 Spuren. Da habe ich gerade leider keine Zeit zu. Aber wenn das jemand übernehmen könnte, verspreche ich, dass ich mir mit einer Prime-Fassung von “War Is Hell” echt Mühe geben würde.
wollte nur darauf hinweisen, daß ein solche formulierung wie “war is hell” die gefahr in sich birgt, als bloße floskel wahrgenommen zu werden.
Tagtraum
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… würde mich nicht wundern, wenn solcher Klangmix eines Tages als ein Nebenarm der zeitgenössischen Klassik einsortiert würde. Gruss an die Möven!
Vielen Dank für deinen Kommentar. Die Audiocollage diente als Bewerbungsarbeit für meine Uni. (Studiengang Sounddesign)
Liebe Grüße
Christian
Die Bibel – rückwärts
Aufgenommen Live
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tremmäheb!
Johnny
Urlaub Total
Stefan Flommersfeld – Blasinstrumente
Frank Piochowiak – Gitarren, dr.progr., Text
feierabend
auf wiederhören an anderer stelle – gruß in die Runde – tj
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… schade eigentlich, mir gefällt dein “zeug” zumindest gut …
mops, mehr zeug kannst du hier hören:
www.shambaletta.com
gruß
tj
Kleine Shamba
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wie könnte das schön sein: in den beiträgen immer mal wieder aufeinander bezug nehmen, die ein oder andere web-koproduktion und natürlich eigene stücke. finde toll, wie du immer wieder anregungen aufnimmst. deine kleine shamba versprüht einen unwiderstehlichen charme. schade um shambaletta.
…, stephan, dich hier noch als zaungast zu wissen (der sicher die pforte auch mal wieder öffenen wird). Und schön, dass es dir gefällt, freut mich sehr.
gruß!!!
unvergeßliche melodien
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… sie tropft nach oben.
… schön luftig …
kleiner walzer
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Meister Flommersfeld,
ein Schuhplattler fehlt mir, aber der hätte aus dem Walzer wahrscheinlich einen Ländler gemacht.
Grüßken nach Wöllstein, der Weigoni
ein schuhplattler ist nicht zu hören, dafür ein paar lustige bergvagabunden. die antwort unter:
http://flommersfeld.podspot.de/files/l%E4ndler.mp3
bedanke mich, der Weigoni
LiteraturClip 86
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was für ein überschwang, was für eine geilheit, im sound meine ich.
bin sehr angetan.
das wird Herrn Täger freuen.
bis dahin, der Weigoni
slight gasping
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gefällt mir, es läuft einiges gegeneinander, interessante, erzählerische momente, schade dass keiner weiter ausgeführt wird, aber spannend
Warten
Tanja Rehberger – voc.
Frank Piochowiak – git., text
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… wartest Du denn mit Ungeduld oder in Demut?
.. gibt es ein beiläufiges Warten, kaum merklich, erst in der Rückschau stellt man fest, wie viel Zeit man doch mit dem Warten verbringt.
des Lebens verbringt man so mit gefühltem Warten, wird ein Forscher aus dem Wartegau irgendwann mal feststellen. Ursache: Im Wartegau gibt es kaum Tunfisch.
mir liegen erste Phantomfotos des im Wartegau gefundenen, bisher als ausgestorben geltenden Turnfisches vor. Dieser sensationelle Fund könnte Beweis sein für die Missdeutung der Wartegauer Tätigkeiten. Was bisher als “Warten” galt, ist in Wirklichkeit “Minimalturnen”. Ich bin gespannt auf die wissenschftlichen Fachaufsätze.
enter the club
enter
durch die pforte des szeneparcours / stempelkontrolle geballte / adonisschwarze gesalbte / figur traf mich betraf nicht because // sie motzte im glammerlichtsturz /bevor ich gegen ihn prallte / blicktrialog schnallzen ich schnallte / h
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ja solche Momente prägen sich tief ein. und dann wollen sie wieder raus. find ich gut.
when the saints go marching in
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Sehr eigen, sehr schön. Und fetzt. Also ich seh da Bilder einer nahen Zukunft.
Was tut mir leid
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Aber HALLO! Schöne Sequenz, auch wenn du es gar nicht warst!
Ja,ich bin wieder zurück. Nach einem guten jahr Abstinenz. Es ist recht leer geworden. Aber es gibt immer noch Interessantes zu hören. Und danke fürs Blümchen.
mein opa sagte oft im umgang mit leuten, die, herausgefordert durch seine schwerhörigkeit, besonders laut sprachen: “hören kann ich Sie wohl, verstehen aber nicht!” schönes stück!
dedenndo
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kann man gute Musik machen. Du hast da so was Schwebendes, auch in den anderen Stücken..
LiteraturClip 95
Seelige Sehnsucht
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… ja, wenn die Tage kurz sind, dann ist Melancholie angesagt. Ab kommender Woche wird es bergauf gehen, darauf warten und hoffen wir.
zum Thema Lyrik im Alltag. Mich dünkt, wir leben in
poesie-fernen Zeiten.
Poesie im Alltag findet doch statt.
… ob diese Alltagspoesie auch etwas über den Text Goethes verrät bzw. diesen erhellt. War durchaus meine Absicht, allerdings kenn ich den Text natürlich zu gut, um die Collage mit den Ohren des Ersthörers wahrzunehmen …
Besinn-Licht
Liebe Grüße von Naddl, Kattl und
LiteraturClip 96
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Das chronologische Abhören von »Top 100« ist aus künstlerischen Gründen nicht gestattet!
blue sunday
fiffi pinkelt
fieselregen
büsche kugeln seitwärts
old shatterhand lehnt seinen stutzen
an die wand
und hält die vierte kerze
in der hand
Süßer die Glocken nie klingen
LiteraturClip 97
LiteraturClip 99
Produktion: TADR/SFB/ORF 1995 59 Min. (Stereo) – Originalhörspiel
Mitwirkende: Wolfgang Bargel, Phillip Boa, Marina Rother, Orson Welles, Scoredreth, Andy Schulz, Bumsi Behmer, John W. Duarte,
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Mit der Industrialisierung begann das Zeitalter der Kurzgeschichte. Damit war die Geschichte des bürgerlichen Bildungsromans beendet. Wenn die Geschichte der Medien die Geschichte einer Konkurrenz ist, begann sie mit einem Vorsprung. Die Dichter hatten die Montage entdeckt, als die ersten Photographen noch Stunden brauchten, um ein einzelnes Bild zu entwickeln. Es war, als hätte die Literatur den Film erahnt und als er kam, genossen sie gemeinsam den Rausch der sich überstürzenden Eindrücke. Das Drehbuch wurde erfunden, später der Rundfunk mit dem Hörspiel begrüsst. Als das Fernsehen sich breit machte, fand es die Schriftsteller schon in skeptischer Distanz. Multimediales Spiel mit Video, Performances und Installationen dachten Maler und Musiker sich aus, deren Zaungäste manchmal auch Dichter waren. Der Videoclip, ein durch Bildschnitt und Rhythmus bestimmtes Medium, überholte sie alle. Trotzdem verweigert sich die Wortkunst seiner Inspiration. Es scheint, dass sich die Literaten vom flüchtigen ästhetischen Reiz nicht den langen Atem rauben lassen wollen. Uns ist diese kurze Form einen Versuch wert. Schon weil sie sich an einem anderen Ende der Welt ganz unverdächtig bewährt hat: im japanischen Haiku. Haikus sind einfache Sätze. Beobachtungen, in denen fast nichts passiert. Nur dass gerade ein Frosch ins Wasser springt. Der Haiku bedeutet nichts und wirkt trotzdem.
Zwischen der Leere des Zen-Spruchs und dem hysterischen Rhythmus des Videoclips ist eine Form zu entdecken, die sich hören lassen kann. Nur so kann Literatur, will sie auf die veränderten medialen Verhältnisse und die dadurch erzeugten Wirklichkeiten reagieren, einen innovativen Input erhalten und letztlich eine weitere Existenzberechtigung. Mit der Digitalisierung beginnt das Zeitalter des Literaturclips. Nach einer Minute ist alles vorbei. Umschalten. Dann kommt die nächste Story.
Top 100 ist die ironische Antwort auf unsere Hitparadenkultur. Wo auf überkommene Formen verzichtet wird, müssen neue Logistiken gefunden werden. Kurzhörspiele, die in maximal einer Minute erzählt werden und den Fragmentarismus unserer Zeit widerspiegeln. Es sind Literaturclips entstanden, die Sounds, Musikminiaturen, und Wortfelder beinhalten. Poetische Momente treffen auf industriellen Lärm, Licks auf Lyrik, Grooves auf Gebrummel.
Gefragt ist die Idee pur ohne chemische Zusätze, der flüchtige Moment und kein bombastischer Furz. Künstler aus verschiedenen Sparten trafen aufeinander und arbeiteten zusammen, aber auch gegeneinander. Daraus entstehen Werkgruppen, die ineinander verflochten sind: Hörspiel als Bagatelle, Triviale Maschinen, Streetsounds, Hörspiel als Rough ´n Roll und das Hörspiel als Spiel.
99 Bagatellen warten auf ihre Umsetzung, um dann durch den Hörer neu umgesetzt zu werden. Mit dem Zufallsgenerator im CD-Player entsteht das digitale Hörspiel – immerfort als Würfelwurf.
Die Literaturclips mögen heiße Luft sein, sind aber angereichert mit Sauerstoff. Sauerstoffhappen, eher Häppchen, die den Ohrganismus am Überleben halten.
Das frühzeitige Erkennen, dass in der Kürze der einzelnen Beiträge der Erfolg zum langen Atem liegt – beim Produzenten vielleicht, beim Zuhörer gewiss – ist sehr hoch anzurechnen. Mit der Kürze entsteht eine Konzentration auf das Elementare. Das ist eben nicht “nichts”, sondern nur “fast nichts”…
Darf ich das zitieren?
…
Lieder vom Regen Teil 1
tribute to ARVO
Komposition und Produktion: Stephan Flommersfeld
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…, mich bewegt dann doch die frage nach dem warum.
Warum die kombination des avoinspiriertenmittelalterlichanmutenden gesanges mit der doch recht …, nun ja, in jeder hinsicht schlichten begleitung?? Die tasten kingen wie ein retro-casio und die rhythmische begleitung ist inhaltlich wie klanglich m.E. auch nicht unbedingt ein zugewinn …
will sagen: musike muss ja nicht immer durch komplexität glänzen, aber dann müssen andere parameter sinnstiftend sein …
lieber detlef,
sicher sind die synthetischen klänge nicht unbedingt befriedigend, doch ist es im moment meine einzige möglichkeit, einen orchestralen klang zu erzeugen. und vielleicht genügt das ergebnis nicht unbedingt geschulten ohren. es ist das produkt einer musikalischen entdeckungsreise, die einen arbeitskollegen und mich jeden montag abend zusammenführt. das birgt einen wert in sich. das mag vielleicht als begründung genügen, vielleicht auch nicht. bedanke mich auf jeden fall für deine klaren worte. daß wir da nur nicht in schwärmerische spähren abheben! deine kritik nehme ich immer ernst.
— auch keine destruktive kritik sein und ihr sollt gerne weiter auf (mon)tägliche entdeckungsreise gehen und dabei schwärmerisch in sphären abheben :-)
gruß, detlef
dezember
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Erst kleckern, dann dräuen. Erst Holz, dann Blech. Bach, Wagner, dann die Sümpfe der Tonalität. Danke, gefällt mir sehr.
… du hast momentan keine möglichkeit, an einen orchestralen klang ranzukommen :-)
schönes stück.
ravel trifft auf Guy Klucevsek …
Verwirrung Wo bin ich hier
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verloren gegangen. Eine schlichte und treffende Allegorie auf das hunderttausendfach erlittene Schicksal akustisch Tätiger. Mein Kompliment, lieber Tuner.
welcome to my sunny day
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‘ komplementärer kontrast ‘ von text zu klang.
Die Stimmung bewirkt was unheimheimliches.
Allerdings funktioniert das Konzept in gewisser Weise …
gewagt gelungen
chica de mi vida
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… was a rolling stone!
1 weniger v2
Gedicht über Portugals wunderschöne Stadt Porto, vertont im Mai 2009.
consolendum
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toller umgang mit den soundschnipseln. es entsteht eine apokalyptische klanglandschaft. tarantino für die ohren. martial art im blogspielformat. hoffe, es kommt wieder ein bischen leben in die bude.
Fisch Vögel
mit goldenen Sporen an den Füßen
und schneidigen Mützen auf den Häuptern.
Manche tragen Fasanenfedern,
andere haben sich das Fell gegen den Strich gebürstet.
Wir sch
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Der Titel des Stückes lautet “Fisch und Vögel” – das “&”-Symbol wurde beim Upload geschluckt. Die Kurzbeschreibung wurde ebenfalls verstümmelt.
Homepage: www.elfenbeinku3ste.eu

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man sollte mal allen klangkunsttypen in den redaktionen der öffentlich-rechtlichen anstalten dieses ding vorspielen. dann können sie sich mal fragen, was sie da an budget verfeuern und wer sich dafür wohl interessiert. obwohl ich manche soundscapes mag, meistens kann ich mit den klnaglkunst sachen nichts, gar nichts anfangen.