Besprechung – Spot Us: Spendenfinanzierter Lokaljournalismus


Popup | MP3-Download | Player einbinden

Wir haben darüber auch schon berichtet: Seit letzter Woche stellt ja der Medienkonzern Springer im Internetangebot von «welt.de» die lokalen Berichte aus Hamburg und Berlin nicht mehr kostenlos zur Verfügung. Nur wer ein Online-Abonnement von abendblatt- oder «morgenpost.de» hat, erhält noch Zugang zu den Regionalberichten. Die monatliche Abogebühr beträgt 7,95 Euro. Dies ist eine Variante zu versuchen, irgendwie wieder Geld zu verdinen mit dem Journalismus. Ein Versuch auf die Medienkrise zu reagieren. Einen anderen Weg geht spot.us. Auf der amerikanischen Webseite können Journalisten mehr oder weniger aufwändige Rechercheprojekte vorschlagen und dafür Spenden sammeln. Die Plattform, die der 27-jährige David Cohn gegründet hat, beschränkt sich dabei im Moment aber nur auf den Großraum San Francisco. Ob spot.us  allerdings eine ernstzunehmende Antwort auf die Herausforderungen des Journalismus ist? Darüber haben wir mit Stephan Weichert gesprochen. Er ist Professor für Journalistik an der Macromedia – an der Hochschule für Medien und Kommunikation in Hamburg.

Foto: flickr/Nationaal Archief

Kommentieren