• 11. Mai 2013 11:05
  • Sendung vom 11.05.2013, Sendungsüberblick
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Voll hyperglocal

Der re:publica-Rückblick am 11. Mai 2013


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Unser Thema zieht sich heute durch die ganze Stunde: In dieser Woche fand in Berlin zum siebten Mal die Netzkonferenz re:publica statt. Und da kamen noch mehr Leute aus aller Welt als schon in den Jahren zuvor: Aus ganz Afrika, Südamerika, Asien und natürlich den USA und Deutschland. International, aber das Lokale und natürlich auch die Themen der deutschen Netzgemeinde immer im Blick – IN|SIDE|OUT eben, wie das Motto der #rp13.

Blogger Johnny Haeusler von Spreeblick, der die re:publica mitgegründet und organisiert hat, ist live zu Gast in der Sendung.

 

Innovation in Afrika

In Afrika sind in den letzten vier Jahren zahlreiche Tech-Hubs aus dem Boden geschossen. Die Gründer haben sich zu den AfriLabs zusammen geschlossen – und die trafen sich auf der re:publica das allererste Mal. Die GIZ hatte zum globalen Treffen der Innovation Hubs geladen.

ErikhersmanPoptech-ccbyEinen der ersten Tech-Hubs in Afrika hat der Blogger Erik Hersman gegründet: Den iHub und das angeschlossene mLab in Nairobi. Marcus Richter spricht mit @whiteafrican über den Tech-Boom in Afrika. Und hat ihn zuerst gefragt:

Was ist in Afrika eigentlich anders als bei uns?


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Interview mit Erik Hersman in Langfassung (Englisch):

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Twittern auf Kuba

Die kubanische Bloggerin Yoani Sánchez schreibt seit vielen Jahren sehr politisch über die Zustände auf ihrer Heimatinsel Kuba. Auf der re:publica hat sie eine Auszeichnung, den BOBs Deutsche Welle Blog Award entgegen genommen. Sie bekam ihn eigentlich schon 2008 – durfte aber erst jetzt ausreisen und ihn entgegen nehmen.

yoanisanchezUnserer Kollegin Anja Krieger hat Sánchez erzählt, wie es die Leute auf Kuba schaffen, trotz schlechter Verbindung zu bloggen und zu twittern – und wie ein Tweet ihr in einer brenzligen Situation die Haut rettete.

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Yoani Sanchéz im O-Ton (siehe Offline ins Internet)

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Nicht nur reden, machen!

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas war die Kernthese von Sascha Lobos quasi-traditionellem Überraschungsvortrag. Lobo ist nämlich langsam genervt. Davon, dass die „Hobbylobby“ (Lobo) im Netz zwar immer viele gute Ansätze diskutiert, die Gesetze dann aber doch von anderen und in einem anderen Sinne gemacht werden. Stichworte: Leistungsschutzrecht, Vorratsdatenspeicherung, Bestandsdatenauskunft. So richtig den Nerv traf Lobo aber wohl nicht. Unsere Autorin Julia Eikmann traf hinterher auf eine eher enttäuschte Netzgemeinde.


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Der synästhetische Cyborg

Neilharbisson-rp13-ccbyKlar ist: Die re:publica ist von einer Underground-Veranstaltung mit 500 Leuten zu einer riesigen Konferenz mit 5000 Teilnehmern gewachsen. Da kann man sich fragen: Kommen da eigentlich noch genügend Nerds? Leute wie der Cyborg Neil Harbisson: Durch ein Implantat und einen Farbsensor kann der farbenblinde Künstler Farben hören. Wie das genau funktioniert, schildert Christian Grasse.


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Jetzt mal ehrlich.

NiniaLaGrandeAll seinen Mut zusammen genommen hat unser Reporter Moritz Metz: Er ist in den Workshop “Wir basteln uns ein ehrliches Social Media-Profil” gegangen. Eine fröhliche Therapiestunde!


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Durch die Sendung führen Marcus Richter und Vera Linß, dazu gibt es rp13-Netzmusik von Vivian Perkovic. Redaktion: Christine Watty.

 

Mehr bei Breitband von der #rp13

rp-crowdDas Beste sind die Leute

Teilnehmer der re:publica 2013
im Audio-Portrait

 

 

Bild oben: Max Lindemann.
Portraits: POPTech (Hersman)/CC-by, Anja Krieger (Sánchez), Cinnamon Nippard (Lobo), Re:publica (Harbisson)/CC-by

Kommentare

    […] Warum der neue Internetanschluß erst nach drei Monaten funktioniert. Wieso Bang With Friends nicht so richtig anonym ist. Die Pinterest-Story stellte sich im Nachhinein als Missverständnis heraus. Was ist eigentlich Vine? Wer war auf der re:publica? […]

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